Autor Thema: Werkstätten in NRW  (Gelesen 11919 mal)

Womo-Ed

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Werkstätten in NRW
« Antwort #15 am: Juli 02, 2004, 09:33:08 am »
Hallo Wilk,

natürlich klappt das, hat ja früher auch geklappt als es noch nichts kontaktfreies gab.

Die Chance ein Backfire zu haben ist allerdings mit abgebrannten Kontakten oder einer schlecht eingestellten Zündung viel höher und deshalb sollte man den Kontakten ab und zu ein Auge schenken.

Die kontaktfreie Zündung hat den Vorteil, daß sie einmal eingestellt wird und ab dann ist Ruhe und man ist nicht mehr abhängig von einer guten Werkstatt, die Dir alles einstellt.

Bin schon gespannt auf den Gasbetrieb bei mir und stelle schon mal ein Sparschwein auf......

Gruß,

Ed

Schneemann

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Werkstätten in NRW
« Antwort #16 am: Juli 06, 2004, 14:13:58 pm »
Dann tu schon mal ordentlich was rein ins Sparschwein fuer'n neuen Zylinderkopf oder hast Du etwa gehaertete Ventilsitze??

Offline Wilk

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Werkstätten in NRW
« Antwort #17 am: Juli 07, 2004, 00:16:23 am »
man hat schon wärend des krieges mit gas gefahren..und es hat geklappt...wieso soll es jetzt auf einmal nicht mehr gehen..? ich denke,wenn man den wagen nicht zu hochtourig fährt dürfte es keine probleme geben..mein fahrzeug wird jetzt seit ca.3000km mit gas gefahren..werde aber wohl mal die ventile neu einstellen müssen..weiß bloß noch nicht,ob ich mich da rantraue..na schaun wa mal..

gruß klaus....wilk
Lieber drei richtige Gegner, als einen falschen Freund.

Schneemann

  • Gast
Werkstätten in NRW
« Antwort #18 am: Juli 07, 2004, 15:03:24 pm »
Wie gesagt. Du wirst nicht lange Spass an Deiner "Sparbuechse" haben, weil die Motoren (aufgrund nicht gehaerteten Ventilsitzen) nun einmal nicht dazu geeignet sind! Miss mal regelmaessig Kompression dann kannst Du zugucken wie gut es dem Motor geht wenn Du laenger auf Gas faehrst... die Sitze werden viel schneller abgenutzt&unrund und es dauert nicht lange, dann bricht das erste Ventil weg.
Aber ich weiss ja wie das ist wenn so eine Gasanlage eingebaut ist - mann kann es einfach nicht lassen auf Gas zu fahren, weil man ja schliesslich die ganze Zeit so viel spart... Darum als Tip: Du kannst die Lebensdauer des Motors wahrscheinlich um einiges verlaengern wenn Du konsequent alle 100-200km mal 10-20km auf verbleitem Benzin bzw. solchem mit Ventilschutz faehrst...dann ist vielleicht wieder so eine kleine Schutzschicht vorhanden...

Nix fuer ungut...

Offline Bedford Blitzi

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Werkstätten in NRW
« Antwort #19 am: Juli 07, 2004, 21:03:53 pm »
Habe zwar auch nicht so die Ahnung mit Gas.
Kann nur sagen daß ich einen alten Stapler habe, ca Bj 50-60 der hat einen alten Fiat Motor. Laut infos die ich gesamelt habe soll der Motor früher im zweiten Weltkrieg in Militärfahrzeugen verbaut gewesen sein und der läuft in meinem Stapler schon immer auf Gas. Hatte mal den Motor zerlegt, hatte einen Frostschaden wie ich ihn bekamm, der siet wie neu im innern aus, habe nur die Kopfdichtung gewechselt, der läuft immer noch super.
Sonst habe keine erfarungen mit Gas.

Gruß Rüdiger

Womo-Ed

  • Gast
Werkstätten in NRW
« Antwort #20 am: Juli 10, 2004, 20:25:55 pm »
Hallo,

alles richtig und auch wieder falsch... Häääää????

Naja ganz einfach, die Lösung ist von allem ein bißchen...

Das Blei schmiert die Ventile. Dies ist bei Benzinbetrieb notwendig weil bei de Verbrennung von Benzin Ablagerungen entstehen, die die Reibung der Ventile im Sitz erhöhen und dann evtl. und vielleicht einen Schaden am Ventil verursachen können. Da ich keinen Bedfordfahrer mit verbrannten Ventilen oder sogar Motorschaden kenne, denke ich daß man schlimmstenfalls die Ventile öfter nachstellen muß, wenn man ohne Blei fährt.

Da die Verbrennung von Gas fast rückstandsfrei ist braucht man eigentlich auch kein Blei, weil der Motor ja eigentlich sauber ist.... alle gut aufgepasst ??? Genau, vom vorangegangenen Benzinbetrieb sind ja noch die Ablagerungen da ...... Wat nu ? Da das Gas nicht mehr Hitze erzeugt wird der Motor nicht freigebrannt....und das Blei fehlt auch.

Also drei Möglichkeiten:

Auf bleifreien Kopf umbauen (kostet soviel wie ein andere Motor)

Regelmässig mit Benzin (mit Bleizusatz) fahren (machen fast alle die einen Oldtimer mit Gasanlage fahren) ist auch nützlich damit der Sprit nicht zu alt wird und die ganze Benzinanlage und der Vergaser sich kapputt steht.

Oder einen Blick in den hohen Norden werfen und den Schweden auf die Finger schauen. In manchen Volvo-Oldtimern wird ein Tropf eingebaut der mit dem Venturi-Rohr der Gasanlage verbunden wird. Dieser Tropf wird mit einem halben Liter Bleizusatz gefüllt und durch den Unterdruck im Rohr wird im Benzin und Gas Betrieb Bleizusatz aus dem Behälter gesogen und der Verbrennung zugeführt. Somit kann man den Zusatz günstiger kaufen (größere Menge) und muß nicht bei jedem tanken mit der Pulle rumhantieren. Wo es diese fertige Geschichte gibt weiß ich nicht (Oldtimer-Markt ???) aber, ich denke es lässt sich recht einfach mit ein bißchen List und Tücke realisieren.

Alle Klarheiten beseitigt ?

Na dann,

Gruß,

Guido

Womo-Ed

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Werkstätten in NRW
« Antwort #21 am: August 04, 2004, 11:31:42 am »
... und jetzt die neue Lösung: ein Flashlube Kit einbauen.

Kein Theater mehr mit den teuren Bleiflaschen, hohe Reichweite und gute Dosierung unter Benzin und Gas....

Gruß,

Ed