Bedford Blitz Forum

Technik rund um den Bedford Blitz => Motortechnische Probleme oder Fragen? => Thema gestartet von: pascalts am Mai 14, 2018, 18:33:10 pm

Titel: "neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Mai 14, 2018, 18:33:10 pm
Moin!

Das hier ist die Fortführung des Threads "Drehmomentschwankungen und Pffffffft (http://bedfordblitzforum.de/index.php?topic=8592.msg79836#msg79836)".

Ich habe heute den "neuen" Zylinderkopf bekommen und erst mal von den alten Dichtungsesten befreit. Ich habe dann alle Fläschen mal wie empfholen einem 150er Schleifpapier bearbeitet - das Ganze sieht jetzt ganz hübsch aus.

Meine Frage: Wie sieht der Brennraum um die Ventile normalerweise aus? Ist schwarz ok?

Ventile stehen von Knapp 3mm raus, sollte also Ok sein. Ich werde der Werkstatt trotzdem sagen die sollen mit den 0,4mm Ventildeckeldichtung zuerst testen.

MfG  :tumb:

Pascal
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am Mai 14, 2018, 19:20:11 pm
ich sehe jetzt zwar keinen Vorteil darin einen neuen Thread dafür zu eröffnen, denke das macht es unübersichtlich weil man jetzt nicht mehr einfach nachlesen kann was zu dem Thema schon geschrieben wurde ...aber egal

wie wäre es mit ein paar guten Bildern von den Brennräumen und vom Kopf? Denke das sagt uns mehr als viele Worte
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Bedford Blitzi am Mai 16, 2018, 13:08:11 pm
Hallo Pascal,

 Farbe vom Brennraum spielt keine Rolle, schwarz heißt - er lief zu fett -
der hatte wohl auch irgendein Problem, oder lief stundenlang im Stand....

Deine werden vermutlich hellbraun bis Weiß sein -
außer die Testfahrten hätten das Bild verfäscht----


viel Erfolg

Manfred
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Mai 30, 2018, 15:06:58 pm
Moin!

Aktueller Zwischenstand: Die Werkstatt ist dran. Aber: Für die unteren Schrauben des Abgaskrümmers haben die keinen Schlüssel / keine Nuss. 1/2 Zoll ist wohl zu klein und 9/16 Zoll zu groß... Weiß jemand Bescheid?

Danke!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Dr. der Schraubologie am Mai 30, 2018, 15:55:13 pm
17/32 vermutlich
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am Mai 30, 2018, 17:22:12 pm
wenn die Werkstatt nicht fähig ist das korrekte Maß zu ermitteln und für ein geeignetes Werkzeug zu sorgen ...spätestens dann sollte man vielleicht ein Wechsel der Werkstatt ernsthaft in Erwägung ziehen  :a176:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Mai 30, 2018, 18:46:13 pm
wenn die Werkstatt nicht fähig ist das korrekte Maß zu ermitteln und für ein geeignetes Werkzeug zu sorgen ...spätestens dann sollte man vielleicht ein Wechsel der Werkstatt ernsthaft in Erwägung ziehen  :a176:

Ich hab das nur von hörensagen gehört.  Am Telefon hat man selten den Meister persönlich. Die Werkstatt hat das Teil schon bestellt, alles gut.

Wechsel der Werkstatt? Sehr witzig. 17 Werkstätten habe ich in der Region Hannover angerufen. Nur zwei waren bereit, das mobil überhaupt anzufassen. Die anderen haben mich mit Sätzen wie "Die die das reparieren können sind alle Tod" oder "solche Dinger fasse ich nicht an, das wird eh nix" abgespeist.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Mai 31, 2018, 15:24:43 pm
Gute Neuigkeiten: Der "neue" Kopf ist drauf und das Ventilspiel lässt sich wieder gut einstellen und die Kompression ist auch wieder da (genaueres demnächst). Ich hab jetzt noch die Abgaskrümmerdichtung und -schrauben neu bestellt und bald sollte der Gute wieder auf der Straße sein. Dann steht aber erst mal der TÜV un Gasprüfung an. Der einzige Mangel des letzten TÜV war der nasse Kopf/Nockenwellenkasten, mal sehen was jetzt auf uns zukommt (Kopf ist ja nach der Reparatur hoffentlich dicht).

Nach der aktuellen Reparatur sind dann schon folgende Teile am Bedford erneuert worden (einiges schon eher, nicht chronologisch):
-Kardanwelle inkl Dichtung vorn
-Zündanlage komplett überholt
-Spritzufuhr gereinigt und Schläuche getauscht
-Vergaser gereinigt und neu abgedichtet
-Zündung auf Originalzustand aber mit kontaktlosem Unterbrecher
-Zündung mit neuen Verteilerfinger und Verteilerkappe
-neue Zündkerzen und Zündkabel
-"neuer" Zylinderkopf inkl allen Dichtungen "Motor oben" neu
-neue Abdichtung, Schrauben und Schraubenbleche des Abgaskrümmers
-Neuer Keilriemen und Zahnriemen
-neue Abgasanlage

Ich hoffe ja, dass wir nach dieser Aktion erst mal etwas Ruhe haben  :tumb:

Das wäre alles nicht ohne eure Hilfe gegangen. Danke! Es ist wunderbar, dass es eine solche Gemeinschaft gibt! Und ohne Bedfordteile Schüttemeyer oder Manfred und co wäre ich schon längst am Arsch  :d050:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 13, 2018, 13:12:21 pm
Moin!

Ich wollte mich mal wieder mit einem Status melden. Wir haben wieder Kompression, ein eingestelltes Ventilspiel und Leistung, der Hymer ist schon eine erfolgreiche Runde auf dem Gelände der Werkstatt gefahren. Soweit so gut, jetzt muss nur noch der Ventildeckel dicht werden  :n020:

Das Ganze dauert so lang, weil die Werkstatt chronisch unterbesetzt ist. Die Herrschaften tun mir manchmal wirklich leid. Know How ist da, deswegen massenhaft Aufträge mit Oldtimern aber einfach zu wenig gute Leute, die noch ein Auto reparieren können (und nicht nur per OBD auslesen).  :zuck:

Naja, gut Ding will Weile haben.

Liebe Grüße!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 13, 2018, 13:30:04 pm
und wenn du das selber machst? (wir reden vom obersten blechdeckel?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 13, 2018, 15:01:28 pm
Ich möchte diesmal unbedingt eine Garantie drauf haben - bei den "ohne Rechnung halb selber gemacht" Aktionen habe ich bisher nur Probleme gehabt.  :paper:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am Juni 13, 2018, 17:32:46 pm
der "blöde" Ventildeckel kann aber auch nervige Probleme machen  :a136:
Bei mir war das ähnlich, der Deckel war (wie fast alle) leicht verzogen ...gerichtet, penibel die Gummidichtung mit Dichtmasse eingeklebt ...trotzdem gesifft... dann nochmal das gleiche, diesmal mit Korkdichtung ...wieder gesifft ...anderen Deckel genommen, wieder mit Korkdichtung verbaut ...dicht...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juni 13, 2018, 18:44:07 pm
ja,
die deckel waren schon immer ein Problem. die gummidichtungen taugen nichts. ich persönlich kann nur zu kork raten.
gruß klaus...wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 13, 2018, 19:04:18 pm
Also ich hab denen eigentlich ne KorkDichtung hingegeben... Mal sehen. Ich telefoniere ja immer nur, die sind nicht gerade um die Ecke...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 14, 2018, 06:27:00 am
ich würde empfehlen: sag denen nochmal, dass das ganze gut funktioniert, wenn die korkdichtung vorher im deckel eingeklebt ist und das das ganze nur handfest darf.

ich hab schon ergebnisse gesehen (fachwerkstatt, alter zausel), da wurde versucht, die dichtung uneingeklebt irgendwie drunterzufummeln um sie dann extrem zu zerdrücken
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 20, 2018, 16:06:39 pm
So, alles ist dicht. Aber jetzt ist der Bowdenzug vom Choqe gerissen... Naja. Der Neue kommt. Ich mache gerade alles für die Gasprüfung fertig und bereit meine Lebensgefährtin auf die Rechnung vor ...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juni 20, 2018, 18:45:51 pm
falls sie der schlag trifft, ich kenne ein preiswertes beerdigungsinstitut.  :d050: :flitz:
gruß klaus.....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: campino am Juni 20, 2018, 20:23:58 pm
das ist typisch klaus :knie: :knie:
gruß charly
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 22, 2018, 11:47:02 am
Moin,

die Werkstatt findet keinen Ersatz für den Choqe-Zug. Hat jemand noch einen rumliegen?

Mit freundlichen Grüßen

Pascal
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 22, 2018, 13:17:32 pm
https://bedford-ersatzteile.de/index.php?a=470

keine ahnung, wie lange das dauert...

bis dahin eine zwischenlösung basteln
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 22, 2018, 13:33:05 pm
Ah, das hab ich übersehen. Ich hab erst mal einen universalen bestellt. Damit könne die alles einstellen, den Originalen lass ich dann herrichten oder versuche es selber.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 27, 2018, 08:49:44 am
So, alles drin alles dran, alles geht wieder. Jetzt warten wir darauf, was der TÜV zu unserem Mobil sagt. Hoffentlich nicht zu viel neues...  :paper:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 27, 2018, 13:37:58 pm
super!

viel erfolg!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: FRM am Juni 27, 2018, 17:32:50 pm
Schön das er wieder läuft.
Drücke Dir die Daumen für den TÜV.
Ich warte noch auf meine Teile für die Bremsen damit ich den TÜV im zweiten Anlauf nehme.
Das H habe ich ja sofort bekommen.
Frank
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Schulle am Juni 27, 2018, 21:41:13 pm
Klasse ...
Alles GUTE  :hut:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 28, 2018, 15:10:47 pm
Wir haben neuen TÜV!

Die Hauptuntersuchung mit einem geringen Mangel (Achsmanschette gerissen) und der "Öllappen-Methode", AU ohne Probleme, Gasprüfung musste ein Abstellhahn getauscht werden (habe mich dafür entschieden den Block gleich ganz neu zu machen).

Wir sind wieder fit für 2 weitere Jahre!  :c011:

Billig war es nicht, aber jetzt haben wir es ja geschafft ;-) Zitat Prüfer: "Wie zur Hölle sind sie auf die Idee gekommen, sich einen Vauxhall zu kaufen?"  :d050: Antwort war ja klar: Erlaubt ist, was gefällt!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: FRM am Juni 28, 2018, 19:47:27 pm
Na Glückwunsch und allzeit gute Fahrt.
Ich warte immer noch auf meine Teile.
Frank
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 29, 2018, 18:36:39 pm
Eine Frage ist bei mir immer noch offen: Wenn man den Weber 34 drauf hat, wie sieht die optimale Bedüsung aus?

Nächste Woche poste ich hier noch mal ein Bild vom Ventil. Böse sage ich euch. Das kleinere (Auslass?) Ventil war ernsthaft auf 2 Seiten eingerissen. Der größere Riss (Keilförmig) war etwa 2,5mm außen und ging bis fast zur Mitte, die andere Seite sah nicht besser aus...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 29, 2018, 19:12:22 pm
am weber müsste ein kleines alu-schildchen mit angeschraubt sein. wenn ich mich recht entsinne, dann steht dort die bedüsung drauf.
sollte der verbaute weber also der originale sein, dann wäre das die originale bedüsung.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 29, 2018, 19:34:41 pm
Ja, das hab ich gesehen, muss ich mal vom Dreck befreien, dann kann ich auch sicher was lesen. Ich habe einen 34 ICT, allerdings mit der Dämpfung für das Autmatik-Getriebe. Eigentlich wollte ich aber die optimale, nicht die originale Bedüsung. Ich meine einen Beitrag von Manfred (?) gelesen zu haben, in dem er eine etwas angepasste Bedüsung empfiehlt, finde diesen aber nicht mehr.

Ich würde mir testweise gern einen Satz Düsen zum probieren organisieren. Ein Tipp war ja auch, die Leerlaufdüse auf 0,55 mm oder 0,6mm aufzubohren, das will ich natürlich notfalls rückgängig machen können. In der Werkstatt hat man mir den Tipp gegeben, dass der Vergasen recht mager läuft. Ich kann dort zum CO messen vorbeikommen. Sie haben wohl nur 2 bis 2,5 % CO messen können.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 29, 2018, 19:48:23 pm
ich vermute, da bekommst du tausend antworten, wenn du nicht vorher "optimal" definierst
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 29, 2018, 21:09:54 pm
Hm - ich würde sagen optimal ist in dem Fall ein Erfahrungswert, wie die Motoren am besten laufen.

Ich denke ich werde mir eine Colortune-Kerze zulegen, damit kann ich anhand der Flammfarbe das Gemisch beurteilen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 29, 2018, 21:26:07 pm
ich meinte eher in richtung:

"ich werde oft autobahn fahren und würde meinen vergaser gern für 100km/h verbrauchsmäßig optimieren"

oder

"ich fahre eher landstrasse im bergigen gelände ..."

für ALLE einsatzzwecke wirst du eher kein optimum finden (?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juni 29, 2018, 21:45:36 pm
Achsoooo!

Dann denke ich an: 85 km/h Überlandfahrt mit relativ  hoher Last (= Hymer), eher auf Robustheit und Langlebigkeit statt Leistung.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Dr. der Schraubologie am Juni 29, 2018, 22:22:39 pm
Hm - ich würde sagen optimal ist in dem Fall ein Erfahrungswert, wie die Motoren am besten laufen.

Ich denke ich werde mir eine Colortune-Kerze zulegen, damit kann ich anhand der Flammfarbe das Gemisch beurteilen.

Da siehst du aber nur am stand ohne Last, wie das Gemisch ca ungefähr möglicherweise ist. Wenn du es wirklich optimal haben möchtest, dann besorg dir eine Breitbandlambdasonde.
https://www.ebay.at/itm/INNOVATE-MTX-L-PLUS-Digital-Anzeige-Breitband-Lambda-02-SENSOR-Lambda-Controller/271034506228?hash=item3f1aea5bf4:g:hO4AAOSwjI5avI92
Damit siehst du in jeden Lastzustand dein Gemisch, viel genauer als mit der Glaskerze.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juni 30, 2018, 07:27:26 am
pascalts: da würde ich auf einen prüfstand gehen und auch den zündzeitpunkt auf die gewünschten 85km/h optimieren
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 04, 2018, 13:23:18 pm
So, um das Ganze jetzt mal zu zeigen... Das war das beschädigte Ventil (unten).

Ich bin mit der Reparatur zufrieden. Er fährt wieder schön und einen solchen Rundlauf hatte ich noch nie. Das Ventil war wohl schon lange defekt. An der ersten Ampel habe ich gedacht, der Motor ist aus, so leise und Vibrationsfrei läuft der Kollege  :d050:

Falls jemand mal eine Werkstatt mit Kompetenz in alten Autos in der Region Hannover sucht: Maurer Carservice http://www.maurer-carservice.de/ an der Vahrenwalder Straße.  :knie:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 21, 2018, 08:17:17 am
So... Wir haben jetzt Mal eine größere Ausfahrt gemacht und das war auch gut so. Der Motor wird Recht schnell heiß, was sicher einerseits an den 30 Grad Außentemperatur lag, aber andererseits auch daran, das der noch zu mager läuft.

Wenn ich so 80 fahre, Recht schwer beladen, komme ich so 2 mm vor den roten Bereich. Ziehe ich aber Mal für 5km den Choke, Geht die Temperatur schnell runter bis fast auf die Mitte. Außerdem wird der Krümmer glaube ich Recht heiß, ich merke dir Hitze schon am rechten Fuß (barfuß).

Ich gehe jetzt Mal davon aus, das der Kühler funktioniert, weil er das bisher auch getan hat und ich kaum Ablagerungen im alten Kopf habe. Also muss das Gemisch zu mager sein. Da aber die Bedüsung sich nicht geändert hat, muss irgendwo Falschluft herkommen, oder?

Ist die Schlussfolgerung richtig?

Ich trink jetzt Mal nen Kaffee und werfe einen Blick auf das Kerzenbild...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: troll am Juli 21, 2018, 08:41:58 am
Hast du die Temperatur mal nachgemessen mit einem unabhängigen Gerät ?
Bei mir ist es normal dass der Zeiger auf rot steht, trotzdem ist die Wassertemeratur ok.
Der Vorbesitzer hat mal den Motor gewechselt und da gab es verschiedene Temperatursesoren beim 2.3l Benziner (dicke Version und dünne Version mit Hülse und andere Stecker). Als ich ihn bekam war nichts angeschlossen und ich habe mich nur gewundert weshalb der Stecker nicht passt und habe den Stecker angepasst, mit dem Resultat dass der Fühler nicht zur Anzeige passt. Bei Gelegenheit werde ich das mal in Ordung bringen aber im Moment weiss ich, dass rot Normalzustand ist und weiter als rot eben zu heiss.
Eventuell hat bei Dir auch jemand gebastelt ? Miss mal nach was Sache ist und vertrau der Anzeige nicht.
Gruss
Boris
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 21, 2018, 09:07:08 am
Nein, ein unabhängiges Gerät steht auf dem Campingplatz nicht bereit...

Die kerze ist ziemlich weiß, der Krümmer außen auch und ich glaube der hat geglüht...

Die Luft aus der Heizung war heiß, also ist das Thermostat OK.

(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/07/img_20180721_0950431624143208043885003.jpg)

Ich hab Grad Mal die Luft überm Vergaser mit der hand abgedeckt und mit Kraft in den Schlauch der Unterdruck Verstellung geblasen. Da geht quasi nix durch... Also ist zumindest keine große Menge Falschluft dabei.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juli 21, 2018, 11:01:09 am
leider ist bei verschiedenen monitoren immer ein anderes farbbild vorhanden. es läßt sich für mich also an hand des bildes, bei der kerze nicht einwandfrei feststellen, ob das gemisch zu mager oder zu fett ist.
es sieht allerdings so aus als wenn das gemisch zu mager ist. wenn die kerze real so aussieht, wie ich sie hier sehe, hast du im zylinder nen schweißbrenner drin. gehe mal mit ner cam in die zylinder und schaue dir die kolben an bevor sie dir durchgebrannt sind.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 21, 2018, 12:18:57 pm
Ich bin hier nicht weit von Hannover auf einen Campingplatz... Da gibt es nicht Mal eben eine Cam.

Meint ihr ich kann bei niedriger Last langsam mit gezogenen Choke 20 km nach Hause fahren?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juli 21, 2018, 13:34:32 pm
wenn temp. immer gut im auge behalten wird, denke ich, müßte es klappen. sicherheitshalber nen 5l. wasserkanister mitnehmen und auch wenns evtl. sicherlich sehr warm werden wird, heizung mit gebläse anmachen.. um evtl. falschluft auszuschließen, wenn du zu hause bist, den laufenden motor außer durch den luftfilter, mal mit bremsenreiniger einnebeln. wenn er dann schneller dreht bekommt er falschluft.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 21, 2018, 17:31:02 pm
So... wir sid in einem Stück angekommen. Mit Choke halb gezogen und maximal 70 kmh war die Wassertemperatur in Ordnung.

Morgen nehme ich nochmal den Vergaser auseinander. Die Leerlaufschraube ist 7 (!!!) Umdrehungen herausgedreht, damit der Motor genug Sprit bekommt. Das muss im Vergaser was Faul sein. Und Falschluft teste ich lieber mit etwas Druckluft und zugehaltenen Vergaser - Bremsenreiniger brennt mir zu gut.

Ach ja...  :a055:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juli 22, 2018, 11:30:03 am
du sollst da keine 10l. reinkippen sondern nur im bereich der kopfdichtung etwas nebeln. am besten wenn der motor noch kalt ist. so habe ich es seit jahren schon gemacht und noch nie nen motor abgefackelt. wenn du den ansaugstutzen zuhälst, wird der motor absterben. wenn er weiterläuft, ist er irgendwo undicht, aber du wirst die stelle der undichtigkeit trotzdem nicht feststellen. kannst du aber natürlich auch so machen wie du es am besten willst..
gruß klaus....wilk 
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am Juli 22, 2018, 20:05:35 pm
Wie Klaus schreibt, Bremsenreiniger im bereich der Dichtungen und unter den Vergaser nebeln.
Wir tun das immer mit warmen Motor und nach jedes mal nebeln mit Luftpistole nachblasen.
So habe Ich Gestern ein Vacuumleck gefunden bei den Abnscluss zut Brenskraftverst:arker.

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Rainer am Juli 23, 2018, 12:03:08 pm
Die Kerze sieht gut aus. Der Rand vom Gewinde noch dunkel- und die Elektroden Hellgrau. das Passt ganz gut.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juli 23, 2018, 12:40:02 pm
wie ich schon schrieb, sind auf verschiedenen monitoren auch verschiedene farbbilder zu erkennen. genauso verhält es sich auch mit der meinung verschiedener leute, wie eine kerze auszusehen hat. eine hellgraue kerze ist für mich jedenfalls ein zeichen von zu magerer einstellung des vergasers bzw. dass der motor falschluft bekommt. ich persönlich tendiere da mehr in richtung zu rehbraun hin und bin damit, selbst unter lpg, immer gut mit gefahren.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 24, 2018, 14:12:08 pm
kurze rückmeldung: habe grippe, melde mich spärer ausführlich
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 30, 2018, 07:43:46 am
So meine Herren, ich bin beinahe fit und werde jetzt alles nochmal in Ruhe angehen. Als erstes kaufe ich heute ein Infrarotthermometer. DieGehen zwar nur bis 600 Grad, aber für einen Anhaltspunkt reicht das sicher aus. Drüber kann ich das Metall eh bald leuchten sehen...

1) Kontrolle des Zündzeitpunktes (frühzündung kann Hitze hervorrufen), notfalls stelle ich auf 9 Grad vor OT zum testen
2) Überprüfen der Spritpumpe, falls defekt elektrisch
3) kein Erfolg? Überprüfung des Gemischs mit einer Gunson Colortune Zündkerze
4) überprüfung auf Falschluft

Zum Vergaser: Ich habe unseren am Wochenende auseinander genommen. Mittlerweile hat die Drosselklappenwelle spiel - krüftig spiel. Wie ich das übersehen konnte? Ich weiß nicht. Ich bestelle einen neuen. Eigentlich wollte ich einen gebrauchten, aber das weiß man immer erst zu spät, was man hat...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 31, 2018, 11:43:06 am
Ich habe mal mit Nr 4 angefangen, nachdem ich den Vergaser nochmal grereinigt hatte. Siehe da: Die beinahe nicht wackelnde Drosselklappe lässt Luft durch. Ein kleiner Sprühstoß und der Motor dreht leicht hoch, ein langer Sprühstoß fettet das Gemisch derart an, dass der Motor abzusterben droht. Ergo: Neuer Vergaser.

Ich werde berichten.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juli 31, 2018, 13:27:00 pm
sorry,
aber deine gedankengänge kann ich nun doch nicht mehr nachvollziehen. wenn ich was brennbares in den vergaser sprühe, muß ich mich doch nicht wundern, wenn dann der motor schneller dreht..
aber du wirst es schon richten.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Juli 31, 2018, 13:35:53 pm
Siehst du so schnell geht es wenn man Mist schreibt: Wenn ich von außen auf die Drosselklappenwelle sprühe... --> Ergo die Stelle, wo die Welle der Drosselklappe raus kommt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Juli 31, 2018, 13:47:18 pm
habe es jetzt nicht mehr so richtig im kopf, aber der durchgang der welle ist meiner meinung nach sowieso nicht dicht. braucht  ja auch nicht, denn die klappe selbst ist doch unterhalb der welle oder nicht?
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Juli 31, 2018, 14:11:18 pm
hier nochmal eine recht gut nachvollziehbare anleitung zum weber:

http://www.serieblog.org/2014/01/28/weber-34ich-erfahrung-bewertung-und-einstellung/
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 01, 2018, 15:49:33 pm
habe es jetzt nicht mehr so richtig im kopf, aber der durchgang der welle ist meiner meinung nach sowieso nicht dicht. braucht  ja auch nicht, denn die klappe selbst ist doch unterhalb der welle oder nicht?
gruß klaus....wilk

Die Klappe sitzt genau auf der Welle, und wenn diese ungünstig nach oben gezogen wird, zieht der Vergaser unterhab Falschluft.

Ich habe jetzt einen neuen Weber 34 ICH drin.

-Erster Erfolg: Im Leerlauf nicht 300 Grad nach 10 min am Krümmer, sondern 220 Grad. Gut so!
-Zweiter Erfolg: Aufs Gas "treten" (aus dem Leerlauf "draufhauen") bringt den Motor nicht mehr zum verschlucken
-Dritter Erfolg: Starten des Motors wenn dieser heiß ist geht sofort, nicht nach 3 mal "drehen"
-Vierter Erfolg: Keine Falschluft mit dem Bremsenreiniger mehr feststellbar

Der Zündzeitpunkt war von der Werkstatt auf 15 Grad gestellt. Ich habe wieder auf ca 10 Grad gestellt.

Aber: Nach 20 min warmlaufen im Standgas geht die Wasser-Temperatur in den roten Bereich. Das kann jetzt an so einigem liegen. Es ist warm. Der Kühler könnte plötzlich verstopft sein, das Wasser-Ventil nicht mehr ganz öffnen, die Pumpe könnte Probleme machen.

Könnt Ihr mir da weiterhelfen? Wie kann ich als erstes Festellen, dass die Pumpe ordntlich Wasser fördert?

Grüße!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 01, 2018, 16:12:51 pm
motor, wegen verbrennungsgefahr, kalt werden lassen, kühlerdeckel öffnen. motor starten und heiß werden lassen. wasserbewegung im enfüllstutzen beobachten. keine bewegung dann pumpe defekt oder ventil öffnet nicht oder kühler ist dicht..
gruß...klaus
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 01, 2018, 16:39:26 pm
Hm... also das Wasser im Kühler wird warm. Oben 93°C gemessen aber unten noch anfang 80 °C.

Wenn ich oben reinsehe sehe ich da nicht wirklich was fließen... vlielleicht ist auch zu wenig drin, ich fange als erstes damit an, destilliertes Wasser nachzukippen, dann seh ich nach, ob es fließt.

Die Werkstatt hat an der Wasserpumpe rumgespielt. Das weiß ich, weil die Schrauben dafür bestellt haben. Hoffntlich haben nix kaputt gemacht.

Das Ventil musste ja auch raus, wenn der Kopf runter muss, oder? Alles eine Scheiße hier...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 01, 2018, 17:29:36 pm
gegen 93° ist doch nichts einzuwenden.

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 02, 2018, 10:31:03 am
warum destiliertes wasser? wenn du nach dem ventil schaust, gucke ob am rand ein loch drin ist. das loch muß beim einbau  ( wegen entlüftung ) nach oben zeigen. vorsicht bei der deckelbefestigung. die gewinde neigen leicht zum überdrehen.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 02, 2018, 10:36:47 am
Destilliertes Wasser, weil "normales" hier sehr kalkhaltig ist. Ich möchte nicht, dass mein Kühler inne so aussieht wie mein Wasserkocher...

Das Ventil, wo sitzt das denn? Kommt man da ohne weiteres ran um es zu tauschen / überprüfen? Im WHB hab ich das jetzt noch nicht gesehen...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 02, 2018, 12:22:09 pm
ich glaube, klaus (wilk) meint das thermostatventil (?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 02, 2018, 12:42:53 pm
jaja schon klar! Das Ventil, dass den kleinen vom großen Kühlkreislauf trennt. Sowas halt:

(https://mediahub.autoteile.check24.de/bilder/produkt/600x600/wahler-thermostat-3004-82/805357.jpg)

Ich bin echt nicht sicher, wo das sitzt...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 02, 2018, 13:13:33 pm
oben auf der ansaugbrück, in fahrtrichtung vorn
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 02, 2018, 13:17:10 pm
s. blaue markierung
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 02, 2018, 13:35:35 pm
Alles klar ich danke. Ich fange mal an mit Wasser auffüllen, falls das nicht hilft Thermostat wechseln, notfalls Pumpe oder Kühler instant setzen (was beides eklig wäre...)

Vielleicht kann ich den Kühler auch erst mal spülen (es gibt da ja Mittelchen im Fachhandel). Sind rund 10 Liter Flüssigkeit drin, oder? Dann kann ich das ja einfach auffangen...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 02, 2018, 13:37:58 pm
wenn deine 93° kühlwassertemp stimmen, aber deine anzeige im hymer auf rot geht, würde ich erstmal die anzeige kontrollieren (?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 02, 2018, 13:46:57 pm
wenn deine 93° kühlwassertemp stimmen, aber deine anzeige im hymer auf rot geht, würde ich erstmal die anzeige kontrollieren (?)

Also 93 Grad war die Anzeige 2 mm vor rot. Als er gerade so im roten Bereich war hat vorn das Ventil am Kühler angefangen zu pfeifen (da hatte ich aber noch kein Infrarotthermometer). Ich denke (!!!) die Anzeige ist ok.

Ich persönlich wundere mich nur, weil der Bedford bisher auch bei Sommerfahrten auf der Autobahn im Stau mit Stop and Go nie nur in die Nähe des roten Bereichs kam und jetzt plötzlich dauerhaft da ist, nachdem ich den neuen Kopf drauf hab (und der Motor endlich wieder zieht und Leistung hat)...

Erst dachte ich: Ja vielleicht der neue Auspuff dicht. Aber dann ist mir eingefallen das ich mit dem Auspuff schon gefahren bin und ich denke nicht dass ein neuer Pott von heute auf morgen dicht ist.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 02, 2018, 14:03:29 pm
ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass das thermostatventil auch falsch herum reinpasst.

vielleicht wäre das auch ein ansatz? thermostat raus (war er richtig herum drin?) und das gute stück im kochtopf auf funktion prüfen...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 02, 2018, 14:25:42 pm
ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass das thermostatventil auch falsch herum reinpasst.

vielleicht wäre das auch ein ansatz? thermostat raus (war er richtig herum drin?) und das gute stück im kochtopf auf funktion prüfen...

Wie herum ist denn richtig herum? Feder nach unten oder oben?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 02, 2018, 14:37:51 pm
http://bedfordblitzforum.de/index.php?topic=48.msg159#msg159
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: OpelBettyfan am August 02, 2018, 16:42:54 pm
Bau das Thermostat doch erstmal aus solang keine Heizung brauchst kannst auch ohne fahren dann weißt du wenigstens ob es da dran liegt
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 02, 2018, 18:04:37 pm
Bau das Thermostat doch erstmal aus solang keine Heizung brauchst kannst auch ohne fahren dann weißt du wenigstens ob es da dran liegt


Gute Idee. Ich werde am Wochende Mal alles ausprobieren...  :bier:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 03, 2018, 07:53:53 am
So, ich hab gestern erst mal fast 2,5 Liter destilliertes Wasser nachgekippt. Da war wohl echt zu wenig drin... Entlüften musste man nicht bei dem Bedford, oder?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 03, 2018, 08:38:54 am
nein, entlüsten musst du nicht. macht er über den wasserumlauf.

nicht vergessen, beim nachfüllen auch (bei höheren touren) die heizung auf machen. im heizungskühler (fußraum beifahrer, höchster punkt es wasserkreislaufes) hält sich gern eine luftblase.
durch anfassen des zulauf- und ablaufschlauches der heizung (im motorraum) kannst du kontrollieren, ob der heizungskreislauf mit warmwasser versorgt wird. wenn der ablaufschlauch warm/heiß wird, sollte keine luft mehr drin sein.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 03, 2018, 09:33:00 am
ich würde mir an dieser stelle erstmal überlegen, wo in einem geschlossenen kreislauf, in so relativ kurzer zeit, wohl die fehlenden 2,5l. wasser geblieben sind.
gruß...klaus
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 03, 2018, 09:36:45 am
beim auffüllen vergessen, den heizungshahn zu öffnen (?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 03, 2018, 11:02:16 am
Es gibt da mehrere mehr oder minder gute Antworten. Am schlechtesten: Durch die Kopfdichtung in den Motor. Besser: Weggekocht. noch besser: Falsch aufgefüllt.

Undicht ist jedenfalls nach außen nix.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 03, 2018, 11:34:18 am
ich tippe auf: beim befüllen nur tuckern lassen (plus eventuell heizungsventil zu).

selbst wenn das heizungsventil offen war, dann wird beim "nur tuckern" der heizungswärmetauscher nicht wirklich befüllt und bleibt voll luft. beim ersten mal richtig fahren würde sich der tauscher befüllen aber zum niedrigwasserstand im kühler führen.

die 2,5 liter passen da prima dazu


ich würde:
heizungsventil auf
motor warm tuckern lassen
dabei den zu- und ablauf der heizung per hand kontrollieren (wird warm?)
wenn der heizungsrücklauf warm/heiß wird sollte der tauscher voll sein
wenn sich nun in folge nicht noch einmal solch hoher wasserverlust einstellt, dann war es das
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 03, 2018, 13:31:49 pm
ich würde:
heizungsventil auf
motor warm tuckern lassen
dabei den zu- und ablauf der heizung per hand kontrollieren (wird warm?)
wenn der heizungsrücklauf warm/heiß wird sollte der tauscher voll sein
wenn sich nun in folge nicht noch einmal solch hoher wasserverlust einstellt, dann war es das

Mach ich morgen in Ruhe. Meine Freundin organisiert 1 kg Zitonensäure, dann blasen wir das Kühlsystem mal richtig durch.

Was muss da eigentlich für eine Kühlflüssigkeit rein? Da gab es ja das Ding mit Silikat und ohne oder so... Die Werkstatt hat natürlich keinen zettel dran geklebt was drin ist... Vielleicht find' ich was auf der Rechnung.

Wo ist beim Bedford eigentlich voll?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 03, 2018, 13:41:33 pm
voll ist (bei mir) wenn im kühler das kühlnetz bedeckt ist.
wenn die kühlung hinhaut, dann brauchst du auch keine reinigung machen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 03, 2018, 13:46:24 pm
voll ist (bei mir) wenn im kühler das kühlnetz bedeckt ist.
wenn die kühlung hinhaut, dann brauchst du auch keine reinigung machen.

Ok, dann ist jetzt etwas zu viel drin :zuck: Aber raus kommt es alle mal.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 04, 2018, 09:06:53 am
Ich muss mal ne dumme Frage stellen... Wie bekomme ich die Ablasschraube am Kühler auf? Zustand siehe Bild. Da ist nur ein Etwas ohne Kopf mit kathastrophalem Gewinde... Etwa mit einer Zange? Ist ja schon etwas flach...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 04, 2018, 10:00:47 am
mit viel rostlöser und vor allem darauf achten, daß es sich hier um ein linksgewinde handelt. wenns nicht geht, einfach unten den schlauch lösen.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 04, 2018, 10:04:11 am
Zwischenbericht:

-Thermostat ist raus. Tempreatur bleibt im Leerlauf in Ordnung (60 Grad an Thermostatgehäuse)
-Wasser ist aufgefüllt. Ein sanfter Wasserstrom ist im Leerlauf im Kühler erkennbar. (Wie kräftig sollte der denn sein?)

Heute Nachmittag Probefahrt zur Waschanlage.

Wie ich mit der Ablasschraube umgehen soll weiß ich aber echt nicht. Mit ner Zange oder was? Rostlöser ist natürlich drauf, auch schon WD 40 und Kriechöl.

Eigentlich wollte ich den Kühlkreislauf noch mit Zitronensäuse spülen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 04, 2018, 10:13:38 am
lass die schraube wie sie ist. aktuell ist sie ja dicht.

wenn du ablassen willst, nimm den unteren schlauch ab. hierbei geht max. die schlauchschelle hinüber.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 04, 2018, 13:23:12 pm
Ich würde gern auch noch die Schrauben vom Thermostatgehäuse erneuern... Eine ist arg verrostet. Das ist ja sicher Zollgewinde. Kennt jemand das Maß? Der Kopf ist für 1/2 Nuss. Gibt es sicher bei Schüttemeyer, oder?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 04, 2018, 14:53:26 pm
Okay es sieht nicht gut aus. Der Motor wird immer noch zu heiß. Ohne Choke ist der Wagen unfahrbar. Ich glaube langsam ich muss mich nach einem Austauschmotor umsehen. Das wäre ein echtes Drama, zwei Wochen vorm Urlaub und 3 Wochen nach einem neuen Zylinderkopf.

Aktueller Stand:

Thermostat draußen. Wasser trotzdem knapp 100 Grad nach 8 km mit 80 kmh
Ohne Choke fahren unmöglich. Wenn ich bei definitiv warmen Motor den Choke rausnehme geht der Motor beim anfahren aus und beim beschleunigen ruckelt er heftig. Außerdem scheißt er heftig hinten raus, wenn der Choke nicht gezogen ist.

Ich bin gerade richtig traurig, dass ich das hier nicht hinbekomme.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 04, 2018, 16:04:42 pm
die Ablasschraube würde ich einfach in Ruhe lassen, sonst züchtest Du ein neues Problem, nimm einfach den unteren Schlauch ab und gut.

Was das mit dem Choke betrifft: am Vergaser ist das Leerlaufventil welches mit einer Madenschraube gesichert ist. Madenschraube lösen und das Ventil ein bisschen gegen den Uhrzeigersinn drehen. Bei laufendem Motor solltest Du so schnell eine Verbesserung feststellen können. Dann Madenschraube wieder anziehen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 04, 2018, 17:12:11 pm
OK meine Herren.

Ich habe gerade bei heißem Motor:

Kompression geprüft: Z1 7,8 Z2 7,6 Z3 7,4 Z4 8 bar das sollte OK sein
Zundfunken auf allen Kerzen da
Zündkerzen alle braun, jetzt durch die Choke Fahrt nicht aussagekräftig, vielleicht etwas dunkel
Zündzeitpunkt auf 10 Grad
Mit Colortune Zündkerze Farbe der Verbrennung geprüft (kam nur an 2 Zylinder heran): etwas zu fett aber OK
Die Benzinpumpe macht innerhalb von 1 min 100ml das ist auch okay

Ich verstehe nicht warum der Motor bockt!

Das einzige, was jetzt noch übrig bleibt: Ich rüste von elektronischer auf mechanische Zündung zurück. Wenn das nicht klappt geht er wieder in die Werkstatt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 04, 2018, 17:46:03 pm
wir hatten das ja schon ganz am anfang: der zündverteiler ist wirklich richtigrum drin ????

aber wie auch immer. nicht den kopf verlieren!

benzin kommt zum vergaser
zündfunke ist da
zündung ist richtig eingestellt
kompression ist ok

da bleibt dann eigentlich nur der vergaser (falscheinstellung, was nur begrenzt geht)
oder falschluft über die sauugbrücke
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 04, 2018, 17:54:20 pm
Falschluft kann ich ausschließen. Die Flamme ist tendenziell gelb, also eher fett. Bei Falschluft wäre die hellblau.

Wenn ich es schaffe baue ich morgen den Verteiler aus und baue auf mechanisch um.

Wie konnte ich nochmal feststellen dass der richtig herum drin ist? Wenn ich die Zündkabel 180 Grad vertauschte ging er ja gar nicht an...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 04, 2018, 18:52:35 pm
 der elektronische "kontaktgeber" hat eigentlich nur zwei mögliche zustände: macht was er soll oder macht garnichts. dazwischen gibt es eigentlich nichts. wenn du also fetten funken hast, dann ist der geber i.o.
fehlerquelle könnte hier nur eine ausgeschlagene verteilerwelle sein. dann eiert es da drin ein wenig rum. das könnte im extremfall dazu führen, dass fällige kontakte ausfallen.
ich befürchte, ein rückbau auf zündverteiler bringt dir nicht so viel.

als nächste fehlerquelle wären die kontakte im verteiler zu nennen. das hast du aber (glaube ich) neu (?).

sollten deine zündkabel irgendwo durchhauen, könnte das das zündverhalten auch sehr unruhig gestalten.

da du aber schreibst, per choke bekommst du das teil zum laufen, würde ich noch immer auf den vergaser tippen.


viel erfolg und das nötige glück!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 04, 2018, 19:31:34 pm
was solls? vergaser ist doch auch schon neu..!!!womit wir wieder am anfang wären. mein abschließender rat und damit habe ich bis jetzt jeden bedford motor zum laufen gebracht. lüfter runter, abdeckung vom zahnriemen ab. nach whb richtig einstellen und zahnriemen richtig drauf. dann den zündverteiler auch nach whb richtig rein. du wirst sehen die möhre läuft anständig so wie sie soll. was du bis jetzt gemacht hast war doch nur rumgeeire. erfolg hattest du doch, wenn du mal ganz ehrlich bist, damit noch nicht.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 05, 2018, 12:26:23 pm
Zitat
lüfter runter, abdeckung vom zahnriemen ab. nach whb richtig einstellen und zahnriemen richtig drauf. dann den zündverteiler auch nach whb richtig rein.

Lautwerkstatt alles geamcht worden... Gibt es eine Möglichkeit das ohne Ausbau zu überprüfen? Muss ja jedes mal der Kühler raus...

Verteiler wurde komplett überholt. Vergaser ist neu. Die Welle hat kein erkennbares Spiel. Ich weiß nicht mehr weiter. Vor allem verstehe ich nicht, dass dar Motor als er aus der Werkstatt gut, wenn auch nicht perfekt lief. Ohne Choke fahren war möglich. Jetzt, keine 100 km später geht das nicht mehr (egal ob mit neuen oder alten Vergaser).

Es ist mir ein Rätzel. Wir haben uns entschieden, das Fahrzeug am Motag wieder in die Werkstatt zu geben. Mir fehlt hier wahrscheinlich einfach die Erfahrung...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 05, 2018, 14:06:30 pm
dann solltest du dir mal sehr gut überlegen, wo nach dem werkstattbesuch, du überall dran rumgeschraubt bzw. was du geändert hast. ist ja, wenn ich mir den  thread noch mal so durch den kopf gehen lasse, von da ab immer schlechter geworden. was heißt denn schon perfekt? hattest du bis jetzt denn schon vergleichsmöglichkeiten? wenn man an so einem alten fahrzeug rumschraubt, sollte man die schon haben, weil mit der heutigen technik nicht machbar..
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 05, 2018, 16:04:42 pm
Perfekt - naja. Als wir das Mobil gekauft haben, vor 1,5 Jahren, damals noch mit alten Kopf und alten Vergaser, haben wir die Ventile frisch einstellen lassen. Den Zustand danach hab ich als perfekt angesehen. Kein Ruckeln, ausreichende Leistung, kein Überhitzen. Und das hätte ich gern wieder.

Dann nach einem Jahr und 4000 km hab ich gemerkt dass er manchmal ruckelt, wurde immer schlimmer, mit dem Endresultat neuer Kopf weil Ventil abgebrannt (die Story kennt ihr ja). Das was er jetzt macht (kein Gas annehmen ohne Choke, Überhitzen) kam erst mit dem neuen Kopf (bzw. auf der Dritten fahrt danach). Nachdem der neue Kopf drauf war war erst alles ok. Dann wurde es ja wieder schlechter, weshalb ich den Vergaser getauscht habe und jetzt noch das Thermostat ausgebaut habe. Aus dem Papier / nach den Messungen sieht alles gut aus (Gemisch, Kompression, Zündzeitpunkt und Zündfunke). Nur das in der Praxis die Karre nicht läuft...

Geändert habe ich nur: Vergaser neu, Thermostat raus und Zündung von 15 Grad vor OT auf 10 bsi 11 Grad vor OT. Hat alles nix gebracht.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 05, 2018, 17:27:40 pm
wenn er nach dem kopfwechsel gelaufen ist, dann ist die motoreinstellung (zahnriemen) wohl eher ok.

bliebe noch die zündung und der vergaser.

bei der zündung schreibst du, der funke wäre ok, der zündzeitpunkt auch.

bliebe die gemischaufbereitung.

hier sind ja mehrere "regelkreise" am laufen. erstmal natürlich alles, was im vergaser abläuft. aber halt auch außerhalb:

der bremskraftverstärker holt sich unterdruck von der ansaugbrücke
die kaltluftverstellung auch
die unterdruckdose holt sich unterdruck vom vergaser

wenn in diesen bereichen undichtheiten sind, dann zieht der motor nebenluft und macht dummes zeug. (über starterspray am vergaser ist das nicht feststellbar)

vielleicht diese dtei dinge ausschließen?
also schläuche von der ansaugbrücke ab und öffnungen dicht (wirklich dicht) verschließen
unterdruckschlauch vom vergaser ab und am vergaser dicht verschließen.

ändert sich was zum guten? stück für stück die systeme wieder "zuschalten"
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 05, 2018, 17:37:34 pm
 nachtrag: natürlich nur im stand testen!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 05, 2018, 21:54:35 pm
Rückbau auf Kontaktzündung wirft Dich zurück, daran wird es nicht liegen. Hast Du das Ventil wie von mir beschrieben schon etwas herausgedreht? ich vermute fast nicht. Prüfe Deine Zündkabel, nimm dazu einen Multimeter, mach ein Kabel nach dem anderen ab und messe den Widerstand komplett mit Stecker und Kappe. Alles über 5 Kilo Ohm Widerstand nimmst Du und wirfst es auf den Müll. Dann ganz einfaches Kupferkern Zündkabel verwenden, kein Silikonkabel oder so ein neumodisches Gelumpe mit integriertem Widerstand. Mach das bitte mal und komm jetzt nicht wieder mit Erklärungen warum das nicht sein kann oder dass alles neu ist ...Bau den Kram kurz raus und messe nach ...und dreh mal an dem Ventil wie beschrieben...hänge Versuchsweise eine andere Zündspule rein, die war bei mir für lange Fehlersuche verantwortlich, muss keine vom Bedford sein...

Irgendwie ist das schon lustig, Du hast ein oder mehrere Probleme, das Ding hat jetzt offenbar schon mehr Werkstätten von innen gesehen als fünf andere Bedford zusammen aber es wurde immer noch nicht geschafft den einfachen Bedford Bauernmotor vernünftig zum laufen zu bringen. Du bekommst hier Tipps und Ratschläge von den Leuten die sich damit auskennen aber Du nimmst sie nicht ernst und willst die Kiste lieber wieder in eine Werkstatt schleppen, in der wieder für viel Geld herumgedoktort wird, mit dem mutmaßlichen Ende, dass er nach Ende Deines Geldes immer noch nicht läuft. Gibt es Dir nicht zu denken, dass Du augenscheinlich deutlich mehr Probleme mit dem Ding hast als alle anderen hier? Du weißt nicht an was es liegt, kennst Dich mit dem Teil offensichtlich weniger aus als Du denkst aber jedesmal hast Du eine Erklärung warum es dies oder das nicht sein kann und warum dies oder das... höre auf die Leute hier und gehe Schritt für Schritt vor, dann wird das auch was ... Werkstätten werden Dir nur helfen Deinen Geldbeutel vor Überfüllung zu bewahren
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 06, 2018, 08:30:19 am
Ich gehe nicht in die Werkstatt weil ich Lust dazu oder zu viel Geld habe. Ich ging in die Werkstatt weil ich (im Moment) weder Zeit noch die Möglichkeit habe das zu machen, was ihr von mir Verlangt. Ich kann nicht mal eben auf der Straße vorn alles inkl. Kühler abbauen, um an den Zahnriemen zu kommen. Ich wohne (leider im Moment) in der Großstadt. Außerdem habe ich meist nur Abend von 18 Uhr bis Dunkelheit Zeit auf der Straße was zu schrauben.

-Zündkabel sind alle 5 gemessen und i.O.
-Das Gemisch über den Leerlauf weiter anfetten bringt meiner Meinung nach nichts, da er (mit Colortune Zündkerze ermittelt) schon recht fett läuft. Probiere ich trotzdem.
- Ich habe bereits 2 Zündspulen getestet (eine Originale neue von Schüttemeyer, ist auch drin und eine vom Record(???)) Ergebnis unverändert. Die Spulen habe ich auch durchgemessen. Ich kann die Zündung aber immer nur im Standgas beurteilen, nicht unter Last. Kann ja durchaus sein, dass die Elektronische Zündung durch Hitze oder so einen weg hat uns bei 3000 Umdrehungen aufgibt. Oder dass die originale Zündspule zu schwach ist für die elektronische Zündung.

Zum Thema Falschluft: Ich habe wirklich alles schon mit Bremsenreiniger abgesprüht. War nur was an der Drosselklappenwelle, deswegen (und aus anderen Gründen) neuer Vergaser.

Ich glaube es kann nur noch ein (von mir) falsch wieder eingebauter Zündverteiler sein. Da habt ihr recht. Angenommen der ist falsch drin, die Werkstatt hat den Zahnriemen dann "richtig" oder falsch aufgezogen dann könnte das zustande kommen.

Da ich nicht in der Lage bin alles vorn abzubauen, werde ich das die Werkstatt machen lassen. Soweit ich weis muss ja dafür der Lüfter und Keilriemen runter, damit man an die Abdeckung ran kommt um dann über die 2 Scheiben (Kerbe und Punkt) und OT unten die Steuerzeiten einzustellen.  Und dann muss man den Verteiler richtig positionieren.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 06, 2018, 08:50:47 am
wenn ich daran denke was ich schon alles auf der Straße geschraubt habe... Du musst das ja nicht alles an einem Abend machen. Jetzt steht das Teil doch sowieso in der Gegend rum. Heute ein paar Anbauteile weg, Morgen den Kühler raus, übermorgen die Abdeckung runter ...schon bist Du am Riemen. Werkstätten haben oft weder die Zeit noch die Lust das vernünftig zu machen. Wenn z.b. der Motor vor dem Aufsetzen des Riemens in die falsche Richtung gedreht wird, ist der dann schnell einen Zahn versetzt, sieht aber gerade aus ...deshalb: mit Ruhe und Geduld und nach Werkstatthandbuch selbst machen, das geht schon wenn man will, so ein Akt ist das nicht.

Welchen Widerstand haben denn Deine Zündkabel, sorry aber ich habe schon einige gemessen und die waren nie in Ordnung. Wieso jetzt gerade die von Dir alle in Ordnung sein sollen wundert mich ehrlich gesagt ein bisschen.

Dann die Colortune Zündkerzen: ich habe die Dinger auch und sie machen auch bei manchen Sachen Sinn aber sicherlich nicht bei einem Bedford Motor der nicht vernünftig läuft. Damit kannst Du später rumspielen wenn das Ding ersteinmal vernünftig läuft, jetzt ist das sinnlose Spielerei, welche Dich nur auf falsche Fährten lockt.

Nochmal: gehe an den Riemen, mache ihn einfach nochmal runter. Drehe den Motor nach Werkstatthandbuch in Position und lege ihn wieder auf. Dann den Verteiler ...ruck zuck läuft das Ding

Ich bin niemand der nur über Werkstätten schimpft aber gerade beim Bedford hat man da einfach schon zuviel gesehen, mache es selbst mit Werkstatthandbuch und mit der Hilfe aus dem Forum, das geht schon...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 06, 2018, 09:03:49 am
pascals:

nicht den überblick verlieren ;-)

"falschluft"
die kann auch über eine defekte membran im bremskraftverstärker kommen. da kannst du am vergaser mit bremsenreiniger rumnebeln wie du willst. das ist SO nicht feststellbar

"werkstatt"
schön, wenn es einen alten meister in einer werkstatt gibt, der sich der sache annehmen möchte. blöd wäre, wenn er so arbeitet "wie er schon immer" gearbeitet hat und ein blick in das passende werkstatthandbuch "nicht notwenig" ist. dann ist schnell mal was verkehrt


du bist ja der meinnung, die werkstatt hat den motor richtig montiert. ich hätte da kein vertrauen und würde auch alles nochmal neu machen. also, überprüfen, ob der zahnriemen richtig drauf ist, die wellen richtig zueinander stehen und der verteiler halt richtig herum drauf ist.
ist ein wenig arbeit, aber stück für stück beherrschbar. am ende kannst du dir sicher sein, wer für den erfolg oder misserfolg verantwortlich ist.

wenn du das eh über mehrere tage stück für stück machst, dann frag bei jedem schritt hier nochmal nach. stelle zur "fernbeurteilung" ein paar fotos mit ein.

ich bin sicher, dir wird geholfen!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 06, 2018, 09:10:44 am
...meine Rede  :a176:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 06, 2018, 09:27:58 am
Ok. Ich versuche es selber.  Werkzeug hab ich. Darf mich nur nicht von der Rennleitung erwischen lassen wie ich ein Auto auf der Straße zerlege...

Wie hole ich den Kühler raus? Da muss vorn alles ab oder?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 06, 2018, 09:36:49 am
kühler raus

wasser ablassen. dazu unteren schlauch abziehen. schüssel drunter, dann verschluss oben öffnen

frontmaske raus

kühler zulaufschlauch (oben am kühler, beifahrerseite) ab

luftleitblech an der rückseite des kühler abschrauben (je zwei schrauben links und rechts am kühler

luftleitblech rausfumeln (viel schimpfen dabei!)

am kühler sind links und rechts je eine verscharubung mit dem querholm der karosse (da sind einige dämpfergummis dran). abschrauben

kühler nach oben vorn rausheben


einkaufsliste:

2x neue schlauchschellen (edelstahl?) für die montage der beiden wasserschläuche am kühler
4x neue schräubchen (bei mir eine art blechtreibschraube) für die montage des luftleitbleches


nebenbeitätigkeit

kühler von hinten mit druckluft sauber machen

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 06, 2018, 11:29:43 am
kühler raus

wasser ablassen. dazu unteren schlauch abziehen. schüssel drunter, dann verschluss oben öffnen
Alles klar.
Zitat
frontmaske raus
Siehe Bild: Nur der Blaue oder auch der rote Bereich?
Zitat

kühler zulaufschlauch (oben am kühler, beifahrerseite) ab

luftleitblech an der rückseite des kühler abschrauben (je zwei schrauben links und rechts am kühler

luftleitblech rausfumeln (viel schimpfen dabei!)

am kühler sind links und rechts je eine verscharubung mit dem querholm der karosse (da sind einige dämpfergummis dran). abschrauben

kühler nach oben vorn rausheben

einkaufsliste:

2x neue schlauchschellen (edelstahl?) für die montage der beiden wasserschläuche am kühler
4x neue schräubchen (bei mir eine art blechtreibschraube) für die montage des luftleitbleches

nebenbeitätigkeit

kühler von hinten mit druckluft sauber machen

Ok, ich geb mein Bestes. Ich werde mir dann die Wasserpumpe genau ansehen. Nicht das die im A..... ist.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 06, 2018, 12:24:18 pm
man sieht nicht ob die Wasserpumpe defekt ist, ich würde die in diesem Atemzug gleich erneuern, dann bist Du auf der sicheren Seite. Sparst jetzt ja das Geld für die Werkstatt, da ist die locker drin  :c033:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 06, 2018, 12:59:11 pm
"frontmaske"
nur das blaue. die scheinwerfer bleiben dabei am auto. wenn ich mich recht entsinne müssen aber die blechblenden um die scheinwerfer ab (kleine schraube auf 12uhr an den blechblenden)

nachtrag:
das rot markierte ist leider fest eingeschweißt. deswegen immer der ärger beim motorenausbau per vollausbau der vorderachse....
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 06, 2018, 13:05:02 pm
"wasserpumpe"

da kann eigentlich nur das lager der welle kaputt gehen oder sie ist undicht.
wenn die welle sich gut per hand drehen lässt und keine undichtigkeiten auftreten würde ich (ich betone "ich" !!!) die pumpe so lasssen wie sie ist.
im nneren dreht sich nur ein flügelrad. das ist unkaputtbar. selbst wenn da bei einem flügel ein stück fehlt, ist das unergeblich (außer halt dann unwucht und irgendwann lager hinüber)

warum würde ich die finger davon lassen? die kontrolle, ob alles dicht ist erfolgt erst, wenn du alles wieder zusammengebaut hast und der motor läuft. sollte es dann nässen, nimmst du allees weder auseinander (kühler raus, abdeckung ab ...)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 07, 2018, 16:24:06 pm
Wie löse ich denn die Schraube von der Scheibe an der Kurbelwelle wo der Keilriemen drauf sitzt? Ich müsste die welle ja Blockieren, aber wie?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 07, 2018, 17:25:25 pm
passende nuss + verlängerung durch die vordere maske (also hinter dem nummerschild durchstecken) + schlagschrauber
(blockierung nicht notwendig)

bei mir reichte bisher immer solch 12v-no-name-schlagschrauber aus der krabbelkiste


ergänzung: also praktisch wie bei noch älteren autos die handkurbel durch die maske gesteckt wurde. hier nur ausstausch der manneskraft durch den schlagschrauber
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 07, 2018, 17:29:43 pm
anmerkung am rande:

ich markiere mir immer alles schön per weißem edding und mache viele fotos vor dem auseinanderreißen mir unbekannter "artefakte"

vor dem abnehmen der zahnriemenabdeckung bringe habe ich bisher meinen motor immer auf ot (also markierung an der abdeckung) gestellt. dann habe ich es weitesgehend vermieden, den motor zu drehen (nur wenn es für die arbeitsaufgabe notwendig war). beim einstellen auf ot immer in arbeitsrichtung drehen, nie rückwärts.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 07, 2018, 17:39:15 pm
schlagschrauber

https://www.amazon.de/Einhell-Schlagschrauber-CC-HS-Steckschl%C3%BCsseleins%C3%A4tze-Kunststoffkoffer/dp/B01LW9M0SK/ref=sr_1_16?ie=UTF8&qid=1533659853&sr=8-16&keywords=schlagschrauber

solch billigteil meine ich. gibts in jedem baumarkt / resterampe ...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 07, 2018, 17:53:24 pm
Aber um die Schraube zu lösen darf ich nach links drehen, oder? Sonst geht ja nix...

Kühler sieht inne recht zu aus, wird gerade mit Zitronensäure behandelt. Ich habe im Kühler mehrere 1,5cm x 0,3 cm große Stücke Dichtmasse gefunden, wie die Werkstatt sie auch am Kopf verwendet hat. Ich hoffe inständig, dass das nicht irgendwo zu einem Wasserstau führt (im Kopf oder so) und ein Zylinder nicht gekühlt wird. Wenn doch habe ich nen Zeugen und die Beweisstücke mal gesammelt.

Ganz nebenbei habe ich noch ein ganz anderes Problem entdeckt, was auch die Ursache sein kann: Die Welle vom Zündverteiler lässt sich in Rictung der Welle um 0,6 cm verschieben. Das darf nciht sein, oder? Video HIER (https://www.youtube.com/watch?v=y_7oYJlvg54&feature=youtu.be) Als ich den Verteiler eingebaut habe, was das defintiv noch nicht so.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 07, 2018, 18:10:15 pm
UNd noch eine Frage: Wie lang sollte ich die Zitronensäure einwirken lassen? Im Netz hab ich für ausgebaute Kühler Werte zwischen 8 und 12 Stunden gefunden, oder Motor 15 min bei 3000 min (was bei mir ja nicht geht)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 07, 2018, 19:12:28 pm
nach meiner erfahrung mit meinem verteiler, spielt das längsspiel keine rolle. aber da können andere vielleicht mehr dazu sagen.

einwirkzeit zitronensäure: chemische reaktionen sind ja in der regel vorgänge über die zeit und temperatur. du brauchst den ausgebauten kühler ja nicht sofort wieder. lass wirken!

"kühlerdicht" ist eigentlich nur ne notvariante. wenn das bei dir drin ist, dann war die not schonmal groß....
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 07, 2018, 20:24:51 pm
"kühlerdicht" ist eigentlich nur ne notvariante. wenn das bei dir drin ist, dann war die not schonmal groß....

Neee kein Kühler Dichtmittel, sondern damit haben sie die Dichtung zwischen Kopf und Nackenkasten sowie Nockenwellendeckel zusätzlich eingelebt. Hat nix mit dem Kühler zu tun, ist nur dort gelandet...

Ich weiß halt nicht wie sich das längs Spiel auf die magnetische Zündung auswirkt... Nicht dass da der Punkt falsch kommt, wenn das Ding plötzlich oben schwebt
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Schulle am August 07, 2018, 20:27:54 pm
Du meinst die Rote Paste DIRKO ?!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 08, 2018, 07:39:59 am
Du meinst die Rote Paste DIRKO ?!

Nein, das Zeug ist knallgrün (giftgrün). Ich mach mal ein Bild vom Kopf...

Der Kühler hat jetzt schon seine zweite Runde Chemie drin, schon beim ersten Mal kam einiges raus. Ich habe auch einige der Lamellen wieder gerade gebogen.

Hat jemand noch einen Tipp wegen des Zündverteilers? Ich finde das Spiel recht beunruhigend...

Heute Nachmittag zerlege ich alles damit ich die Steuerzeiten korrigieren kann, falls nötig. Ich hoffe ja, dass es das war...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 08, 2018, 08:57:55 am
"verteiler, spiel"

ich hab bisher immer nur den einen (meinen) zündverteiler in der hand gehabt. da war/ist ein identisches spiel wie bei dir.

vielleicht kommt noch ne info von den jungs, die täglich mit dem teil zu tun haben.

ansonsten würde mir noch einfallen: es gibt diverse englische foren. vieleicht wissen die dazu mehr.


"paste"

das wird dann wohl sowas ähnliches sein wie DIRKO. eventuell ist damit auch die ansaugbrücke dicht eingeklebt. da laufen ja einige wasserkanäle lang und da könnte etwas überschüssiges in den wasserkreislauf gekommen sein. ich halte das für nicht so schlimm. die wasserkanäle sind ausreichend groß. da dürfte das zeug durchgehen. größere klumpen zerlegt die wasserpumpe und zum schluss ist das zeug im kühler und bleibt dort hängen. will sagen: durch deine kühlerreinigung bekommst du eventuell fast alles davon wieder raus.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 08, 2018, 12:57:00 pm
wenn die dichtmasse grün ist, wird's zu 90% curil sein.
wenn de das schon im kühler hast, haben die damit sehr großzügig gearbeitet. das zeug sollte eigentlich nur ganz dünn aufgetragen und die teile nach ca. 10 min. ablüften, zusammengebaut werden.
das spiel hoch und runter im verteiler ist normal. wird wegen der schrägen verzahnung am ritzel so gebraucht. du bekommst sonst den verteiler nicht punktgenau rein.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 08, 2018, 19:50:32 pm
Status: Steuerzeiten waren und sind korrekt. Zündverteiler stand und steht korrekt. Kühler hab ich gespült. Jetzt hab ich aus Frust, weil Steuerzeiten in Ordnung waren auf normale Zündung umgebaut. Jetzt hab ich aber keinen Zündfunken und muss erst mal nachsehen woher das kommt (Kondensator hab ich natürlich wieder drin...). Morgen Nachmittag, eher nicht. 12V liegen an, Unterbrecher hab ich auch korrekt eingebaut... Zum verrückt werden.

Außerdem war das Zündkabel von Spule zum Verteiler gebrochen. Super, nach nicht mal einen halben Jahr...  :a055: (das war aber nicht der Grund für keinen Zündfunke, vielleicht aber für was anderes...)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 08, 2018, 21:03:28 pm
hast du beachtet, dass der 4-tackter zwei OT's hat?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 08, 2018, 21:29:44 pm
2 mal ot hat nichts mit fehlenden zündfunken zu tun. wie schon von radnor erwähnt wurde, bringt das zurückbauen der zündung nichts. er hat sich nur wieder einen neuen fehler reingebaut.  und er findet immer wieder neue. jetzt ein gebrochenes zündkabel. man will ja gerne helfen aber wenn jemand steif und fest behauptet, der verteiler hatte vorher dieses spiel definitiv nicht, gebe ich es auf. was bedeutet definitiv in diesen fall, hat da jemand die achse vom verteiler langgezogen? ein verändern am ritzel selbst ist doch nicht möglich, da mit splint an einem festen punkt justiert. ich werde dieses thema weiterhin im auge behalten. es scheint es wird der längste thread hier im forum werden. jeder kann fehler machen auch ich, aber hier scheinen sie schon fast gewollt zu sein.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 08, 2018, 23:42:06 pm
...hatte ich nicht gesagt, baue die Zündkabel einzeln nacheinander aus, messe den Widerstand und werfe in die Tonne was einen größeren Wert hat als 5 Kilohm. Hatte ich nicht gesagt, komm jetzt nicht und sage der Kram ist neu oder in Ordnung, mach's einfach? Doch, ich hatte es gesagt! Aber Du hast es offensichtlich nicht gemacht und jetzt was entdeckt? Achtung Überraschung ein gebrochenes Zündkabel ...und jetzt die Aussage "und das nach noch nicht mal einem halben Jahr" ... sorry aber genau das hatte ich gesagt und auch schon befürchtet, dass Du es ohne Ahnung trotzdem wieder besser weißt und es deshalb eben nicht kontrollierst. Ebenso hatte ich gesagt Du sollst die elektronische Zündung drin lassen, daran kann es nicht liegen wenn er zündet ...aber nein, Du hast den alten Rotz wieder eingebaut und jetzt gar keinen Zündfunken mehr ...und das obwohl Du wie immer natürlich alles richtig und korrekt eingebaut hast, schon irgendwie komisch oder? Du machst immer alles so wie Du denkst obwohl die hier anders geraten wurde und am Ende ist alles Schimmer als vorher. Ich bezweifle, dass Du jetzt überhaupt die Zündkabel nachgemessen hast, weil sonst wäre Dir das gebrochene Kabel aufgefallen. Sei mir nicht böse, wenn ich mittlerweile jede Aussage anzweifle. Was heißt es schon, wenn Du sagst die Steuerzeiten stimmen, der Verteiler ist richtig eingebaut usw ....wie die Zündkabel, welche doch ach so in Ordnung sind ... Sorry aber Du kommst nicht weiter, baust einen Bock nach dem anderen und wenn man Dir, wie ich auch geschrieben habe, Stück für Stück zum Ziel verhelfen will dann ignorierst Du was gesagt wird und machst einfach wie Du denkst. Dabei gehst Du dann einen Schritt vorwärts und gleichzeitig zwei zurück. Für mich ist das hier leider Zeitverschwendung und bin an dieser Stelle raus ... wünsche Dir trotzdem, dass Dein Bedford irgendwann wieder läuft
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 07:23:56 am
Bitte gebt mich mal bitte noch nicht auf - ich lerne hier noch. Ich mache das hier nicht um euch zu ärgern...

Zitat
...hatte ich nicht gesagt, baue die Zündkabel einzeln nacheinander aus, messe den Widerstand und werfe in die Tonne was einen größeren Wert hat als 5 Kilohm.
-Ich hatte 4 vom Verteiler zur Kerze durchgemessen, wie gewünscht. Aber das von Spule --> Verteiler vergessen. mein Fehler. Außerdem kann es sein, dass das erst gebrochen ist, als ich den Verteilerdeckel gestern rausgenommen hab um die Position zu prüfen. Gebrochen ist es nämlich in der Gummikappe, wo das Kabel auf den Stecker geht, dort wo "fettes" 1mm Kuperblech ist.

4-Takt 2 OT:
-Ich habe das beachtet, habe OT mit Kompression mit einem Kompressionsmessgerät ermittelt. Wenn man den Motro durchdreht baut der Zylinder ja etwas Kompression auf, wenn er am richtigen OT ist, oder? hat er jedenfalls nur bei einem der zwei OT gemacht.

Spiel Zündverteiler:
-Mein Fehler das Spiel als Fehler anzusehen --> Fehlende Erfahrung

Leute ich versuche hier wirklich mein Bestes. Ich saß gestern vor dem Wagen und habe Kurbelwelle, OT (Kompression) und Hilfswelle kontrolliert.  Dann die Position des Zündverteilers. Mein Gedanke war: Wenn alles stimmt, muss der Fehler wo anders liegen, oder? Also habe ich mal kühl auf die vor einem halben Jahr verbaute elektronische Zündung getippt und wieder umgebaut, weil ich hier im Forum mal gelesen hab, dass einer Fehlzündungen damit hatte.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 07:37:55 am
7.8. 21:27
Heute Nachmittag zerlege ich alles damit ich die Steuerzeiten korrigieren kann, falls nötig. Ich hoffe ja, dass es das war...

und bereits einen Tag später konnte der Status vermeldet werden ...auch hier kommen mir langsam Zweifel: Du wusstest nicht, was Du alles wegbauen musst um die Steuerzeiten kontrollieren zu können, hattest Probleme weil Du alles auf der Straße machen musst, bekamst die Schraube der Riemenscheibe nicht los und so weiter. Natürlich ist das Arbeit, einiges an Arbeit sogar! Bis man am Riemen ist hat man schon gut zu tun, um dann die Steuerzeiten zu kontrollieren muss ja (wie ich auch schon geschrieben hatte) der Riemen komplett runter, die Kurbelwelle muss in die richtige Richtung gedreht und neu ausgerichtet werden, denn wenn der Arbeiter vorher die Kurbelwelle zum Ausrichten in die falsche Richtung gedreht hat, kann die Position richtig erscheinen, der Riemen aber faktisch trotzdem versetzt aufliegen (aber auch das hatte ich ja schon geschrieben). Jetzt passierte am 8.8. ein göttliches Schrauberwunder und Du wurdest plötzlich zum Superschrauber gesegnet. Innerhalb eines Nachmittags konntest Du plötzlich die Frontmaske und den Kühler ausbauen, alle Anbauteile wegschrauben, den Riemen abnehmen, die Wasserpumpe kontrollieren, die Kurbelwelle ausrichten, den Riemen auflegen und wieder spannen, sämtliche Anbauteile wieder montieren, die Verteilerposition überprüfen, sogar die Zeit um den Kühler zu spülen war da, um ihn dann mitsamt Frontmaske wieder einzubauen und vor lauter Frust weil noch soviel Tag übrig war auch noch gleich die elektronische Zündung wieder auf Kontaktzündung zurückbauen und einstellen...ein strammes Programm für jemanden der einen Tag vorher noch nicht mal wusste was zu tun ist,  :respekt: ...so schnell war noch niemand

Sorry aber ich denke Du erzählst uns hier Geschichten vom grünen Pferd. Ich mutmaße einfach mal, dass Du es nicht für nötig hältst die Steuerzeiten usw. zu überprüfen und einfach davon ausgehst, dass das schon so passt. Denn wenn man das noch nicht gemacht hat, dann geht das nicht in einem Tag. Die nötige Sorgfalt bei den Arbeiten, lassen diese Geschwindigkeit für Unkundige einfach nicht zu. Zudem hätte ich Nachfragen erwartet wie: was mache ich mit der Schraube von der Abdeckung, es gibt Probleme mit dem Abstandsstift der sich aus dem Block mit herausgedreht hat (ist nämlich eigentlich üblich). Wie genau überprüfe ich die richtige Stellung der einzelnen Räder zueinander...wie und wie stark muss ich den Riemen spannen ...welche Markierung ist die Richtige usw. usw. ...auch ein paar Fotos zur Sicherheit, damit wir hier auch mal drüberschauen können ...nix, da kam absolut nichts, nicht eine Nachfrage von dem vorher so unsicheren Schrauber ...und plötzlich war er der Superschrauber vor dem Herrn. Du wirst mir nicht böse sein, wenn ich das alles ein wenig anzweifle, sprich das einfach nicht glauben mag ...wärst Du jetzt plötzlich in der Lage diese Arbeiten in der Geschwindigkeit auszuführen, dann würde das armseelige Motörchen jetzt auch schon laufen ...das passt alles irgendwie nicht zusammen...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 07:48:07 am
pascals

du bekommst das hin. der motor ist kein hexenwerk. immer stück für stück ....

"ot"
ja, du brauchst den ot, an dem beide ventile zu sind. (wir reden immer vom zylinder 1, den in fahrtrichtung vorderen). bei diesem "kompressions-zünd-ot" stehen die dazugehörigen nocken wie ein "v", die nockenwellenriemenscheibe hat ihre markierung bei ca. 02:00 uhr. die kurbelwelle steht auf ot (bei mir ist da in der stirnseite des motorblockes eine markierung eingeschlagen, die markierung auf der zahnriemenabdeckung hilft im zerlegten zustand ja nicht weiter). das zahnriemenrad des zündverteilers steht auf ca. 08:00 uhr. die beiden zahnriemenräder (nockenwelle, zündverteiler) mit ihren jeweiligen markierungen fluchten über ihre achsen (ist das verständlich?). in dieser motorenposition steht der verteilerfinger des zündverteilers in richtung motor (und versorgt den zylinder 1 mit einem kräftigen funken)


frohes schaffen!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 07:56:46 am
Versuchst du mich gerade öffentlich als Lügner hinzustellen? Sorry aber das muss nicht sein. Bilder des Zerlegten Bereichs hänge ich hier mal an.

Zitat
bekamst die Schraube der Riemenscheibe nicht los und so weiter
Hab ich dann aber geschafft.

Zitat
Innerhalb eines Nachmittags konntest Du plötzlich die Frontmaske und den Kühler ausbauen, alle Anbauteile wegschrauben, den Riemen abnehmen, die Wasserpumpe kontrollieren, die Kurbelwelle ausrichten, den Riemen auflegen und wieder spannen, sämtliche Anbauteile wieder montieren, die Verteilerposition überprüfen, sogar die Zeit um den Kühler zu spülen war da, um ihn dann mitsamt Frontmaske wieder einzubauen und vor lauter Frust weil noch soviel Tag übrig war auch noch gleich die elektronische Zündung wieder auf Kontaktzündung zurückbauen und einstellen...ein strammes Programm für jemanden der einen Tag vorher noch nicht mal wusste was zu tun ist,  :respekt: ...so schnell war noch niemand
Zwei Nachmittage, je von 16 Uhr bis 21 Uhr. Und ich bin nicht ganz blöd. Den Kühler habe ich über Nacht eingelegt.

Zitat
Sorry aber ich denke Du erzählst uns hier Geschichten vom grünen Pferd. Ich mutmaße einfach mal, dass Du es nicht für nötig hältst die Steuerzeiten usw. zu überprüfen und einfach davon ausgehst, dass das schon so passt.
Das grenz langsam an üble Nachrede.

Denn wenn man das noch nicht gemacht hat, dann geht das nicht in einem Tag. Nein, zwei Tage.

Zitat
s gibt Probleme mit dem Abstandsstift der sich aus dem Block mit herausgedreht hat
Keine Probleme damit.

Zitat
Wie genau überprüfe ich die richtige Stellung der einzelnen Räder zueinander...wie und wie stark muss ich den Riemen spannen ...welche Markierung ist die Richtige usw. usw
Steht alles im WHB, auf der Seite von Schüttemeyer und hier im Forum. Ich lese schließlich nicht seit gestern mit.

Ich finde es seht schade, dass ihr dermaßen daran zweifelt, dass ich hier die Wahrheit sage. Das ist für jemand, der hier jeden Tag mit Herzblut versucht sein geliebtes Wohnmobil zu reparieren, echt ein Schlag ins Gesicht.

PS: Auf den Bildern stehen die Wellen NICHT in der korrekten Position, sondern eben so, wie es nach Abbau der Abdeckung standen.

(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG-20180808-WA0002.jpeg)
(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_20180808_165139.jpg)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 08:01:45 am
pascals

du bekommst das hin. der motor ist kein hexenwerk. immer stück für stück ....

"ot"
ja, du brauchst den ot, an dem beide ventile zu sind. (wir reden immer vom zylinder 1, den in fahrtrichtung vorderen). bei diesem "kompressions-zünd-ot" stehen die dazugehörigen nocken wie ein "v", die nockenwellenriemenscheibe hat ihre markierung bei ca. 02:00 uhr. die kurbelwelle steht auf ot (bei mir ist da in der stirnseite des motorblockes eine markierung eingeschlagen, die markierung auf der zahnriemenabdeckung hilft im zerlegten zustand ja nicht weiter). das zahnriemenrad des zündverteilers steht auf ca. 08:00 uhr. die beiden zahnriemenräder (nockenwelle, zündverteiler) mit ihren jeweiligen markierungen fluchten über ihre achsen (ist das verständlich?). in dieser motorenposition steht der verteilerfinger des zündverteilers in richtung motor (und versorgt den zylinder 1 mit einem kräftigen funken)
frohes schaffen!

Exakt so habe ich das gestern gemacht, nur um dann festzustellen, dass ich genau in der selben Position rauskomme, wie die Werkstatt es mit ihren gelben Punkten (siehe Bild) markiert hatte. Heute Nachmittag kümmere ich mich um den Zündfunke...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 08:08:01 am
dann kannst du jetzt sicher sein, dass beim weiteren bauen und eventuell noch-nicht-funktionieren, es nicht an der zahnriemenmontage liegt. eine große baustelle erledigt!

(nur am rande. ich hoffe es verwirrt nicht. die stellung des zündverteilerrades ist eigentlich egal. der verteilerfinger muss nur richtig stehen. da der verteiler beliebig einsetzbar ist, bekommt man den finger in die gewünschte position, egal wie die riemenscheibe steht. aber, nach whb ist ordentlicher)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 08:10:56 am
dann kannst du jetzt sicher sein, dass beim weiteren bauen und eventuell noch-nicht-funktionieren, es nicht an der zahnriemenmontage liegt. eine große baustelle erledigt!

Ja.

Zitat
(nur am rande. ich hoffe es verwirrt nicht. die stellung des zündverteilerrades ist eigentlich egal. der verteilerfinger muss nur richtig stehen. da der verteiler beliebig einsetzbar ist, bekommt man den finger in die gewünschte position, egal wie die riemenscheibe steht. aber, nach whb ist ordentlicher)

Ja, das hab ich verstanden. Aber die Unterdruckverstelliung passt am besten da bei der Benzinpumpe hin. Danke Halber, dass zumindest du noch an mich glaubst.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 08:12:29 am
Versuchst du mich gerade öffentlich als Lügner hinzustellen?

Zitat
Das grenz langsam an üble Nachrede.

sorry aber Du bist doch selbst schuld, wenn man so denkt oder was ist das hier:

Zitat
-Zündkabel sind alle 5 gemessen und i.O.

stimmte ja wohl eindeutig nicht, dann darf man bei den anderen Aussagen auch Zweifel haben.

Hattest Du den Riemen runter? Motor in die richtige Richtung gedreht zum einstellen? Zündkabel wirklich komplett mit Stecker mit dem Ohmmeter überprüft? Zündkabel der Zündfolge nach gegen den Uhrzeigersinn auf der Kappe oder wie bei anderen Autos im Uhrzeigersinn?

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 08:16:46 am
PS: Auf den Bildern stehen die Wellen NICHT in der korrekten Position, sondern eben so, wie es nach Abbau der Abdeckung standen.

hier:
Status: Steuerzeiten waren und sind korrekt.

was jetzt?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 08:19:55 am
Zitat
Hattest Du den Riemen runter? Motor in die richtige Richtung gedreht zum einstellen? Zündkabel wirklich komplett mit Stecker mit dem Ohmmeter überprüft? Zündkabel der Zündfolge nach gegen den Uhrzeigersinn auf der Kappe oder wie bei anderen Autos im Uhrzeigersinn?

Ja, Riemen war unten. Habe dann die Nocken- und Hilfswelle wie im WHB ausgerichtet(V-Kerbe und "Delle" über die Wellenmittelpunkte in einer Flucht), dann die Kurbelwelle gedreht bis OT. Genau so, wie auch hier beschrieben: http://bedford-ersatzteile.de/technik/einstelldaten.html (http://bedford-ersatzteile.de/technik/einstelldaten.html)

Gern überprüfe ich die Zündkabel (gegen Uhrzeigersinn ja 1 3 4 2) noch einmal.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 08:22:15 am
PS: Auf den Bildern stehen die Wellen NICHT in der korrekten Position, sondern eben so, wie es nach Abbau der Abdeckung standen.

hier:
Status: Steuerzeiten waren und sind korrekt.

was jetzt?

Damit meine ich, auf dem Bild sind die Riemenscheiben nicht in der im WHB angegeben Position, sondern der Motor ist verdreht. Das ist ein Foto bevor ich den Riemen und Steuerzeiten kontrolliert habe (und neu aufgelegt habe).

Ich habe aber festgestellt, dass nach neuen Ausrichten die selbe Stellung zueinander war wie vorher --> vorher war auch in Ordnung. Das habe ich daran erkannt, dass die gelben Punkte (Scheibe um Block) vor Neuausrichtung und nach Neuausrichtung zusammen passten. Die gelben Punkte hat die Werkstatt gemacht,
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 08:23:11 am
die räder stehen auf dem bild nur nicht in der "whb-markierungen-achsen-fluchten"-position.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 08:26:18 am
die räder stehen auf dem bild nur nicht in der "whb-markierungen-achsen-fluchten"-position.

Ja das ist korrekt! Ich habe leider von dieser Situation kein Bild gemacht. Ich wusste ja nicht, dass ich mich hier dafür rechtfertigen muss, ob ich die Wahrheit erzähle... Deswegen schrieb ich ja:

Zitat
PS: Auf den Bildern stehen die Wellen NICHT in der korrekten Position, sondern eben so, wie es nach Abbau der Abdeckung standen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 08:42:49 am
alles jut!

einfach stück für stück weiter machen und fragen, wenn was unklar ist.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 08:57:48 am
Ja das ist korrekt! Ich habe leider von dieser Situation kein Bild gemacht. Ich wusste ja nicht, dass ich mich hier dafür rechtfertigen muss, ob ich die Wahrheit erzähle... Deswegen schrieb ich ja:

Zitat
PS: Auf den Bildern stehen die Wellen NICHT in der korrekten Position, sondern eben so, wie es nach Abbau der Abdeckung standen.

Du verstehst es nicht!

Du schreibst, die Steuerzeiten stimmen und haben gestimmt. Zeigst aber ein Bild auf dem sie eben nicht stimmen und sagst, dass die Position vorher und nachher die gleiche ist ...also stimmen sie eben nicht oder doch?

Also jetzt höre bitte auf den Beleidigten zu spielen und Du hättest die Bilder nicht machen sollen um Dich zu rechtfertigen, sondern dass wir die helfen können den Bock zum laufen zu bekommen ...jetzt sind wir nicht schlauer als vorher auch, mehr noch, jetzt können wir quasi davon ausgehen dass eben nichts stimmt oder doch? man weiß es nicht
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 09:26:20 am
versuchen wir es nochmal:

die gelben Punkte dienen nur der Verwirrung und sind nicht die Markierungen auf den Rädern welche relevant sind, korrekt?

Auf Deinem Bild meine ich die richtigen Markierungen an den weiß markierten Stellen zu sehen, korrekt?

da die beiden Räder über den Riemen miteinander verbunden sind, drehen sie synchron, korrekt?

Wenn ich jetzt ein weiterdrehen simuliere (sofern das bei dem Bild und der Perspektive möglich ist, scheinen die richtigen Markierungen nicht in Übereinstimmung zu bringen, weil das eine Rad schon weiter gelaufen ist als das andere ...kannst Du mir folgen? Das würde heißen die Steuerzeiten stimmen eben nicht
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 09:42:00 am
die perspektive kann aber auch täuschen. der abstand zu deiner gezogenen roten "fluchtlinie" ist jeweils 2..3 zähne, könnte also identisch weit sein. wenn in der position der motor 5 zähne zurückgedreht wird und dann wieder langsam vor, dann könnte das in flucht kommen. dann eine halbe nockenwellendrehung weiter und die beiden räder stehen so, wie sie zur einstellung stehen müssen.

oder bin ich auf einem völlig falschen dampfer?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 09:48:20 am
Du verstehst es nicht!

Du schreibst, die Steuerzeiten stimmen und haben gestimmt. Zeigst aber ein Bild auf dem sie eben nicht stimmen und sagst, dass die Position vorher und nachher die gleiche ist ...also stimmen sie eben nicht oder doch?

Nein! Du verstehst mich nicht! Die Scheiben sind nicht ausgerichtet, will heißen nach X Drehungen würden sie richtig stehen. (Weil: Foto entstand, als ich die Abdeckung abgemacht habe, bevor ich weitergedreht habe um zu kontrollieren, und bevor ich den Zahnriemen neu aufgelegt habe)

Fakt ist: Der Zahnriemen ist jetzt richtig drauf. Da bin ich mir zu 100% sicher (weil nach WHB und Info von Schüttemeyer gemacht)

Zitat
die gelben Punkte dienen nur der Verwirrung und sind nicht die Markierungen auf den Rädern welche relevant sind, korrekt?

Die Gelben punkte hat die Werkstatt genutzt um das WHB nicht bemühen zu müssen (unprofessionell meiner Meinung nach). Die Wollten einfach den alten Stand wiederherstellen. Ich habe, nachdem ich den Riemen nach WHB aufgelegt habe festgestellt, dass deren Punkte aber passen mit der Einstellung nach WHB (wenn man den Motor weiterdreht...).

da die beiden Räder über den Riemen miteinander verbunden sind, drehen sie synchron, korrekt?

Wenn ich jetzt ein weiterdrehen simuliere (sofern das bei dem Bild und der Perspektive möglich ist, scheinen die richtigen Markierungen nicht in Übereinstimmung zu bringen, weil das eine Rad schon weiter gelaufen ist als das andere ...kannst Du mir folgen? Das würde heißen die Steuerzeiten stimmen eben nicht

Siehe Bild: Die wirklichen Markierungen (Kerbe und Delle / Punkt) sind rot markiert. Drehe ich beide Scheiben ca 160 Grad im Uhrzeigersinn (gelbe Linie) sind die auf der Grünen Markierung, welche mit der Blauen Linie Fluchtet. Also alles korrekt.

(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/08/riemen.jpg)

So wie die Grünen Punkte es zeigen habe ich es gedreht, dann den OT unten auf der Kurbelwelle dazu -> passt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 09:57:17 am
wäre also der aktuelle stand (?):

motor ist mechanisch in top-form (ventile und kopf überarbeitet)
motoreneinstellung ist nach whb (also position der drei wellen zueinander)


damit sollte das handwerklich aufwändigste erledigt sein.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 10:00:17 am
die perspektive kann aber auch täuschen. der abstand zu deiner gezogenen roten "fluchtlinie" ist jeweils 2..3 zähne, könnte also identisch weit sein.

genau, die Perspektive kann täuschen und die Flucht könnte stimmen. Da sind mir aber zuviele "kann" und "könnte" im Spiel  :c033:

@Pascal:

ja, so in etwa kann das natürlich schon stimmen, wenn etwas nicht stimmt, dann reden wir von einem Zahn Versatz, was ja aber schon reichen würde, damit es nicht stimmt. Auf Deinem Bild sieht es für mich so aus als wäre da eben ein Zahn Versatz und ich hätte mir Bilder gewünscht nachdem Du die Nockenwellenräder ausgerichtet hast und die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn auf OT gestellt und den Riemen aufgelegt hast. So würde ich mir die Eigeninitiative von Dir vorstellen, wenn man Dir schon versucht Schritt für Schritt zu helfen ...was Dein 100% sicher betrifft, bin ich da leider sehr zweifelnd, eben weil Dein 100% sicher weder bei dem Spiel der Verteilerwelle, noch beim prüfen der fünf Zündkabel gestimmt haben
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 10:06:31 am
ich will das jetzt hier nicht zerreden (oder doch?): die flucht da oben spielt eigentlich keine rolle. das einzige was hinhauen muss:

1. die nockenwelle muss richtig zur kurbelwelle stehen
2. der verteiler muss so aufgesetzt werden, dass der verteilerfinger bei zünd-ot in richtung motor zeigt und
3. die montagelanglöcher des verteilers genung spiel haben um die exakte zündeinstellung durchführen zu können
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 10:11:41 am
wäre also der aktuelle stand (?):

motor ist mechanisch in top-form (ventile und kopf überarbeitet)
motoreneinstellung ist nach whb (also position der drei wellen zueinander)

Das ist korrekt so.

Ich denke heute Nachmittag werde ich, falls mir kein unglaublicher Fehler mit der mechanischen Zündung auffällt, wieder die elektronische reinsetzen, so lief der Motor ja zuletzt, wenn auch schlecht. Dann stelle ich den Zündzeitpunkt ein (Unterdruckschlauch an Unterdruckdose ab und dicht, Schlauch zum Filter ab und dicht machen, Drehzahl runter, abblitzen, heiß natürlich).

Zitat
.was Dein 100% sicher betrifft, bin ich da leider sehr zweifelnd, eben weil Dein 100% sicher weder bei dem Spiel der Verteilerwelle, noch beim prüfen der fünf Zündkabel gestimmt haben

Meine Erinnerung an ein Spiel, dass ich vor einem halben jahr vielleicht gesehen habe war halt schlecht. Das passiert wenn man nebenbei Studiert und zwei Jobs hat. Und mein Gott das Zündkabel! Ja ich hab eins vergessen. Gestern habe ich sehr genau gearbeitet und alles doppelt kontrolliert.

Zitat
1. die nockenwelle muss richtig zur kurbelwelle stehen
2. der verteiler muss so aufgesetzt werden, dass der verteilerfinger bei zünd-ot in richtung motor zeigt und
3. die montagelanglöcher des verteilers genung spiel haben um die exakte zündeinstellung durchführen zu können

1. ist gegeben
2. laut WHB auf die rechte seite einer Schraube am Motor. hab ich exakt so wie auf dem Bild im WHB
3. stehen circa in der mitte. da ist platz.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 10:12:13 am
...die flucht da oben spielt eigentlich keine rolle. das einzige was hinhauen muss:

1. die nockenwelle muss richtig zur kurbelwelle stehen

kurze Gegenfrage: wie kann die Nockenwelle richtig zur Kurbelwelle stehen, wenn die Flucht oben nicht stimmt?  :c024:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 10:16:32 am
kurze antwort:

die markierung des nockenwellenrades muss natürlich an der richtigen stelle sein. als hilfskontrukt gibt es hierfür die fluchtnummer.

ich meinte: wie das zündverteilerrad steht ist völlig egal. den verteiler kann man in jeder wellenposition richtig aufbauen.

insofern ist die markierung auf dem zündverteilerrad überflüssig und für die flucht würden die drei markierungen "marke auf dem nockenwellenrad", "achse nockenwellenrad" und "achse verteilerrad" ausreichen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 10:16:59 am
Und mein Gott das Zündkabel! Ja ich hab eins vergessen.

jo, das eine Kabel was wird schon sein? War ja auch nur das Kabel von der Zündspule zum Verteiler, was wird das schon groß ausmachen? Dann sind es eben keine 100% sondern nur 80

sorry aber ja, das eine Kabelchen, das sogenannte 4er Kabel zwischen Zündspule und Verteiler kann Dir genau die Probleme bescheren, von denen Du zuvor berichtet hattest. Deshalb sagte ich ja: prüf die Dinger, messe sie durch und wirf weg was nicht gut ist ...es ist durchaus möglich, dass eben genau dieses eine Kabel die Quelle Deines Problems war und die jetztigen Arbeiten unnötig waren ...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 10:20:35 am
Und mein Gott das Zündkabel! Ja ich hab eins vergessen.

jo, das eine Kabel was wird schon sein? War ja auch nur das Kabel von der Zündspule zum Verteiler, was wird das schon groß ausmachen? Dann sind es eben keine 100% sondern nur 80

sorry aber ja, das eine Kabelchen, das sogenannte 4er Kabel zwischen Zündspule und Verteiler kann Dir genau die Probleme bescheren, von denen Du zuvor berichtet hattest. Deshalb sagte ich ja: prüf die Dinger, messe sie durch und wirf weg was nicht gut ist ...es ist durchaus möglich, dass eben genau dieses eine Kabel die Quelle Deines Problems war und die jetztigen Arbeiten unnötig waren ...

Ich habe das durchaus verstanden.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 10:21:54 am
klaus, lass mal gut sein. er gibt sich alle mühe und die lernkurve ist enorm!

wenn man(n) sonst nicht schraubt, steht man erstmal wie der ochs vorm neuen tor. stück für stück kommt jetzt die erfahrung, dass das alles kein hexenwerk ist, wenn man(n) den kopf nicht verliert. erst über die erfahrung kommt die erkenntnis, wo man(n) etwas pfuschen kann und wo es exakt ablaufen muss.

das wird schon!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 09, 2018, 10:27:15 am
...nichts anderes wünsche ich ihm  :bier2:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 10:28:43 am
"einstellarbeiten zündung und vergaser"

ja, jeweils versuchen, alle externen steuerkreise abzuschalten und sich nur auf die jeweils eine sache konzentrieren.

bei der zündeinstellung also die zusatzfrühverstellung durch die unterdruckdose abklemmen (sprich schlauch ab). damit der vergaser aber richtig arbeitet und über den abgezogenen schlauch keine falschluft zieht, den schlauch zum vergaser hin dicht machen.

ähnlchtes gilt dann für die vergasereinstellung (ich hatte weiter oben mal einen link zu einem blog-eintrag zum weber eingestellt, da sind die einstellungsarbeiten gut beschrieben). wenn du dir nicht sicher bist, dass KEINE falschluft über den hauptbremszylinder, die dünnen schläuche zum luftfilterkasten und/oder über die unterdruckdose gezogen wird, dann mache alle diese zugänge für die einstellarbeiten dicht (also auf der absaugbrücke den dicken zugang mit dem nebennippel und wieder die unterdruckseite am vergaser)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 10:29:31 am
klaus   :bier2:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 18:05:24 pm
Meine Herren,

ihr habt mich heute dermaßer verunsichert, ich hab alles noch mal abgebaut um Fotos zu machen. Die folgen später. Zusammenfassung: Alles richtig drin. Wieder zusammen gebaut (bei Gewitter und Starkregen)

Kein Zündfunke: Nagelneuer Unterbrecher war defekt und dauerunterbochen, hatte aber einen zweiten da. Zündung geht.

Dann Motor gestartet: Springt an, Zündzeitpunkt geschätzt, warmlaufen lassen. Zündzeitpunkt eingestellt --> Motor läuft im Leerlauf gut (aber das war nie das Problem) und dreht sauber hoch.

Aber: Kühler ist undicht. Große Scheiße, an einer Stelle sifft es raus. Wir machen (mit destilliertem Wasser im Gepäck) gleich trotzdem eine Probefahrt, wenn das Wetter mitspielt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 18:14:04 pm
super!  :c011:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 18:41:38 pm
Kleine Probefahrt bei warmen Motor:

1) Motor bleibt kühl
2) fahrbar ohne Choke (jippi)

Aber:

Bei Vollgas patscht / schießt er noch etwas in den Auspuff und nimmt kein Gas richtig an (er brummelt dann und dreht nicht höher, manchmal patscht er). Lieber Zündung etwas früher Mal probieren?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 19:06:40 pm
patscht er mit oder ohne angeklemmter unterdruckdose?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Dr. der Schraubologie am August 09, 2018, 20:05:12 pm
Unterbrecher sind oftmals an den Kontaktflächen mit einem Schutzfilm überzogen wenn sie ganz neu sind, diesen Schutz muss man entfernen (abschleifen).

Dass alte Kühler nach einer innen Reinigung öfters mal undicht werden ist eine bekannte Sache, aber du hast damit nicht wirklich etwas verloren, denn zuvor war er verschmutzt und hat nicht richtig funktioniert, jetzt funktioniert er nicht richtig. Neuen rein oder den Alten richten lassen.

Gratuliere, zu deinem Erfolg
 :respekt:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 09, 2018, 20:26:31 pm
patscht er mit oder ohne angeklemmter unterdruckdose?

Unterdruckdose ist dran, Motor auf ca 11 Grad. Patscht nur hinten raus, nicht oben wie es schon mal war.

Zitat
Unterbrecher sind oftmals an den Kontaktflächen mit einem Schutzfilm überzogen wenn sie ganz neu sind, diesen Schutz muss man entfernen (abschleifen).

Ok, gut zu wissen.

Zitat
Dass alte Kühler nach einer innen Reinigung öfters mal undicht werden ist eine bekannte Sache, aber du hast damit nicht wirklich etwas verloren, denn zuvor war er verschmutzt und hat nicht richtig funktioniert, jetzt funktioniert er nicht richtig. Neuen rein oder den Alten richten lassen.
Was muss das muss. Neuen Kühler gibt es wo?

Danke an alle, die mir geholfen haben! Leider habe ich ab jetzt bis Dienstag keine Zeit mehr am Motor zu arbeiten, also lasse ich später was von mir hören.

So, jetzt die Bilder vom Zahnriemen:

(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/08/img_20180809_1754241040054575418406726-1440x1080.jpg)
(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/08/img_20180809_1748016718196039070960154-1440x1080.jpg)
(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/08/img_20180809_1754298434606400948990294-1440x1080.jpg)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 09, 2018, 20:32:52 pm
"patschen"
hin zur volllast wird ja über die unterdruckdose weiter in richtung früh verstellt. zu früh kann zu unruhigem lauf führen.
um auszuschließen, dass bei volllast die frühverstellung zu stark ist, ist der einfache test: unterdruckdose mal testweise abklemmen (am vergaser abdichten) und probefahrt.
damit könnte das eventuell eingegrenzt werden.

"kühler"
schuttemeyer
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 10, 2018, 10:22:01 am
Okay Danke, das werde ich nächste Woche mal probieren. Viel mehr kann ich vorm Urlaub (jetzt leider ohne Wohnmobil mit Plan b) nicht mehr testen. Ab Anfang September kümmere ich mich dann wieder voll und ganz um das Wohnmobil, bis dahin hoffentlich mit dichtem Kühler.

Was denkt ihr kommt mich preiswerter: "neuer" Kühler via Schüttemeyer oder meinen Beim Kühlerbauer erneuern lassen? Und vor allem: was ist auf lange Sicht besser?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Dr. der Schraubologie am August 10, 2018, 10:39:36 am
Hab unlängst für einen Sapparo einen Kühler reparieren lassen inkl. neuen Netz, das hat ca 3 mal so viel gekostet wie ein neuer Kühler kosten würde, jedoch für einen Sapparo gibt es keinen Neuen.
Würde mich auf jeden fall für ein Neuteil entscheiden, falls verfügbar.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 10, 2018, 11:54:52 am
@pascals

schönen urlaub!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am August 11, 2018, 10:49:32 am
Neues Netz einsetzen kann momentan bis € 300 kosten.
Gebtaucht macht kein sinn wenn die ausgebaut gelagert sind weil die dann meisst innerhalb von 3 Monate
wieder undicht sind.

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 12, 2018, 14:07:39 pm
Nun, dann wird Herr Schüttemeyer wieder von mir hören  :flitz: aber erst nach dem Urlaub.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am August 12, 2018, 16:57:20 pm
wenn ich mir das 1. bild anschaue, dann sieht es für mich so aus, als wenn der riemen nicht korrekt aufliegt. drehe ich bei der nockenwelle die beiden markierungen aufeinander, dann sind die bei der hilfswelle um 2 zähne versetzt. kann  mich aber auch täuschen. ich persönlich arbeite da immer mit den originalen markierungspunkten. eine schur mit 2 magneten über die bolzen auf den beiden zahnrädern gelegt und gut ist es. die stellung vom verteiler jedoch ist korrekt.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 12, 2018, 17:09:46 pm
Hallo Klaus,

Ich habe dafür ein T-Stück Alu genommen. Das verbiegt sich nicht und ist absolut gerade. Dann hab ich das auf die Schrauben gehalten, sodass die obere Kante mit der Mitte der Schrauben fluchtet. Und dann die Wellen ausgerichtet. Es hat wirklich gepasst  :tumb:

Grüße
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 15, 2018, 19:42:17 pm
Moin,

ich bin diese Woche noch nicht groß zum Schrauben gekommen, deswegen hab ich nix von mir hören lassen.

Wie halber empfohlen hat, habe ich mal den Unterdruckversteller abgeklemmt (bei Zündzeitpunkt 11 Grad vor OT). Da hat das Motörchen sich aber geweigert ordentlich hochzudrehen, das ging dann nur sehr langsam und begleitet von Fehlzündungen.

Dann habe ich mal den Zündzeitpunkt exakt auf 9 Grad gestellt (wie WHB). Da kommt es dann leider zu dem ein oder anderen "Schuss" oben in den Ansaugbereich, aber immerhin schießt nichts in den Auspuff. Ich denke die "Lösung" wird zwischen 9 Grad und 11 Grad liegen, ich werde wohl aber erst nach dem Urlaub weiter schrauben können.

Zusammenfassung: Mit Unterbrecherzündung läuft der Motor ohne Choke fahrbar. Bei 11 Grad schießt er nach hinten, bei 9 Grad nach "oben" in den Ansaugbereich.

Ich habe jetzt zum testen den Bremskrafverstärker und den Unterdruckschlauch zum Thermo-Ventil im Luftfilterkasten immer dicht gemacht, damit er ja keine Falschluft zieht.

Ein was möchte ich an der Stelle noch anmerken: Das Hitzeproblem ist jetzt erst mal weg, nachdem Thermostat getauscht und Kühler gespült wurden. Der Kühler ist jetzt auch wieder leidlich dicht, aber Kühlerdicht ist nur eine Notlösung, auf nicht allzu lange Sicht muss ein neuer her.

Aktuelle Frage: Wenn der Unterbrecher offen ist, welchen Abstand empfehlt ihr da?

Gruß und Dank!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 15, 2018, 19:44:34 pm
Aktuelle Frage: Wenn der Unterbrecher offen ist, welchen Abstand empfehlt ihr da?

...die elektronische Zündung, die in der Ecke liegt  :c007:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 15, 2018, 19:51:34 pm
...die elektronische Zündung, die in der Ecke liegt  :c007:

Nimms mir mal nicht übel: Mit der elektronischen Zündung konnte ich zuletzt kaum fahren. Jetzt komme ich schon recht gut um meinen Block, und zwar ohne den Choke nur anzurühren, wenn der Motor heiß ist. Also nein, die elektronische bleibt erst mal draußen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 15, 2018, 19:53:17 pm
nimm Du es mir nicht übel aber an der elektronischen Zündung lag das sicherlich nicht. Wenn Du jetzt eine Verbesserung hast, dann wohl eher durch das neue Zündkabel oder was auch immer ...aber die elektronische Zündung war sicherlich nicht der Übeltäter
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 15, 2018, 19:57:50 pm
Oder die elektronische hatte einen weg, einen Materialfehler, war schlecht verarbeitet, kam mit der Hitze nicht klar, oder oder oder.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 15, 2018, 19:59:42 pm
nie im Leben, entweder sie geht oder sie ist am Arsch, zwischendrin gits da nix
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 16, 2018, 12:15:38 pm
Lieber Klaus,
ich habe mittlerweile verstanden, dass du nicht gut auf mich zu sprechen bist. Wenn du magst, komm doch nach meinem Urlaub bei mir auf ein Bier vorbei und sei mein Gast. :bier2: Dann können wir uns privat über die Diskrepanzen unterhalten und sicher auch ausräumen. Meinen Motor kannst du dir auch ansehen und deine Meinung dazu äußern, worüber ich mich sehr freuen würde, denn vor Ort kann man meist mehr erkennen als über 30 Forenbeiträge. Ich bitte dich aber das hier nicht mehr öffentlich breitzutreten.

Ich möchte derzeit nicht auf elektronisch umrüsten. Ich möchte jetzt gern wissen, welchen Abstand der Untewbrecher offen hat, weil ich die INfo im WHB nicht gefunden oder übersehen habe.

Nebenbei ist mir noch eine Frage gekommen: Könnten die Scheiben von Hilfswelle und Nockenwelle falsch drauf sein? Bei der Kurbelwelle gibt es ja einen Zapfen, damit die Scheibe nur auf eine Weise auf die Welle geht.

Danke.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 16, 2018, 12:25:37 pm
Du täuschst Dich, ich habe mir Dir kein Problem  :bier2:

Es hatte mich einfach nur genervt, dass Du nach Hilfe fragest, die Tipps aus dem Forum aber oftmals irgendwie ignoriert hast und jedesmal genau und 100% gewusst hast an was etwas liegt oder nicht liegt oder was dies oder jenes bewirkt oder nicht bewirkt, ständig neue Baustellen geschaffen hast und am Ende das Ding trotzdem oder eben genau darum nicht lief.

Den Unterbrecherabstand kann ich Dir aus dem Kopf auch nicht sagen, zudem ist diese Methode auch nicht mehr als Pi mal Daumen, Schließwinkel wäre etwas genauer ...aber all das würdest Du mit der elektronischen Zündung ja nicht brauchen, sie liegt bei Dir in der Ecke aber das willst Du ja nicht  :zuck: ...aber genau das ist wieder so ein kleiner Punkt: Du redest immer vom Optimum und bestmöglich blablabla... jetzt hängst Dich wieder an der alten Zündung auf, obwohl die Elektronische eine wirkliche Verbesserung wäre ...immer einen Schritt vor und zwei zurück ;) ...mach halt einfach wie Du denkst auch wenn das nicht meine Vorgehensweise wäre, trotzdem wünsche ich Dir viel Erfolg
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am August 16, 2018, 14:42:45 pm
Gut, dann versuchen wir es nochmal. Was soll ich deiner Meinung nach machen, um den Motor flott zu bekommen, wenn ich aus dem Urlaub wieder da bin? Unabhängig von der elektronischen Zündung bitte, der Motor muss ja auch ohne laufen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am August 16, 2018, 14:44:42 pm
denke es wurde schon alles gesagt was man machen kann und sollte, wenn das alles korrekt gemacht ist, dann läuft er auch
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 16, 2018, 15:40:57 pm
1.
ich kann das nur bekräftigen: die elektronik geht oder sagt keinen mucks. dazwischen gibt es nichts (ich setze mal vorraus, das teil wird richtig montiert)

2.
die steuerräder für die nockenwelle und die hilfswelle (sprich: zündverteiler, ölpumpe) können nicht falsch montiert werden. sie besitzen passfedern. die eingeschlagenen markierungen sind nur auf einer seite

3.
die zusatzfrühverstellung per unterdruckdose verstellt in einem sehr kleinen bereich (ich bin mir nicht sicher... 3°?). wenn diese verstellung deaktiviert ist (kein schlauch zw. vergaser und unterdruckdose. am vergaser dicht gemacht) dreht der motor trotzdem sauber hoch. ein patschen (egal in welche richtung) sollte es nicht geben. (ich bin mir da SEHR sicher. ich habe eine frei programmierbare zündanlage drin und kann da die frühverstellung sehr einfach aus und wieder anstellen.)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am August 16, 2018, 15:57:33 pm
nachtrag

aus dem whb:

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Der Römer am August 16, 2018, 16:27:09 pm
Moin ... Kleiner Tipp ... Wenn neuer Kopf drauf !!! Die Ventile haben zum Anfang ihr Eigenleben !!! Du schreibst das er oben und hinten raus pfeift !!!!! Er ist gebraucht .. und läuft sich ein .. radnor muss ich Recht geben mit der Zündung,habe ich auch drin und bin voll zufrieden! ........kleiner Vorschlag .... Ich komme aus Nienburg und fahre meinen schon seit 1992! Schau einfach vorbei .      Einfach eine PN
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 04, 2018, 10:04:24 am
Moin, ich melde mich mal eben zurück aus dem Urlaub. zeit zum schrauben hab ich gerade nicht, deswegen kommt nix von mir im Moment. Sobald das "Projekt" weitergeht melde ich micht.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 20, 2018, 15:46:47 pm
So mal ein kleines Update:

Ich habe mal die Zündkerzen rausgedreht: Ach du scheiße! Alles schwarz, rußig, ölig und nass (Geruch nur nach Öl, nicht nach Benzin). Ich orakle mal, dass die Werkstatt den Kopf nicht dicht bekommen hat  :b008: Was haltet ihr davon? Kerze 1 und 4 hat es besonders schlimm erwischt...

(https://go-seven.de/wp-content/uploads/2018/09/DSC_4392.jpg)

Da hätte ich natürlich früher mal ordentlich hingucken können. Was meint ihr... erstmal der Werkstatt einen Besuch abstatten, bevor ich hier noch mehr verbocke?

Ich meine wenn sich da immer mehr Kruste auf den Kerzen sammelt würde das erklären, warum es immer schlimmer wird...

Bemerkung: Ich habe gerade im Keller die alten Kerzen von vor ca 1 Jahr angesehen, also vor dem aktuellen Kopf. Die waren nicht ölig oder verrußt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 20, 2018, 18:18:32 pm
hast du denn einen ölverlust?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 20, 2018, 19:16:29 pm
hast du denn einen ölverlust?
Nach den 100 km die ich gefahren bin kann ich das leider nicht feststellen...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: FRM am September 20, 2018, 19:28:44 pm
Mein Beileid.
Ich würde auf jeden Fall mit der Werkstatt sprechen. Du hast das doch offiziell und mit Rechnung machen lassen daher solltest Du bei so etwas offensichtlichem Gewährleistung haben.
Da ist sicher was richtig faul und wenn Du jetzt das schrauben anfängst wird es mit der Beweisführung später noch schwieriger.
Viel Glück

Frank
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 21, 2018, 08:42:51 am
Ja natürlich hab ich das mit Rechnung machen lassen. Ich gah da Montag mal hin...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am September 23, 2018, 18:01:00 pm
kerzen mit 2 grüne ringe müßten von bosch sein. ich denke, die sind für den beddy nicht geeignet. hatte ich selber auch mal versucht. mein fahrzeug rappelte wie ein sack nüsse. ngk rein und welch ein wunder, alles war wieder ok. mit garantieansprüchen wirst du, nach so relativ langer zeit, wohl keinen erfolg haben. die werden dir da sicherlich viele sachen aufzählen, die nicht sie sondern du falsch gemacht haben könntest.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 23, 2018, 18:26:50 pm
Ja, da waren Bosch drin, offensichtlich ein Fehler, ich habe bereits auf NGK getauscht. Wie auch immer das morgen ausgeht, ich gebe den Hymer nicht auf. Der Innenraum ist top, das Gestell ist nicht schlimm von Rost geplagt, er ist dicht. "Nur" der Motor spinnt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 23, 2018, 19:10:43 pm
Ich muss nochmal fragen... Was ist das Problem mit den Bosch Kerzen? Hatte mit denen (bei anderen Autos) bisher keine Probleme...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Schulle am September 23, 2018, 20:13:33 pm
Ja, da waren Bosch drin, offensichtlich ein Fehler, ich habe bereits auf NGK getauscht. Wie auch immer das morgen ausgeht, ich gebe den Hymer nicht auf. Der Innenraum ist top, das Gestell ist nicht schlimm von Rost geplagt, er ist dicht. "Nur" der Motor spinnt.

Tolle Einstellung Pascal  :tumb:
Halte durch ..... das wird schon wieder  :c011:

Ich bin auch am werkeln, damit er zum neuen Jahr wieder auf die Straße kommt .
Diese Hymer Liebe muss gepflegt werden .
Gruß Basti aus Berlin
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: OpelBettyfan am September 23, 2018, 20:17:30 pm
Wenn man das hier seit dem du dabei ist alles liest verstehe ich so einiges nicht du nimmst keine Hilfe an gehst in Werkstatt die keine Ahnung haben wunderst dich warum dein Auto nicht läuft mich wundert manchmal das dir hier überhaupt noch einer schreibt und nie Probleme mit Bosch Kerzen seit wann fährst du Auto ich benutze schon seit  18 Jahren keine Bosch denn die brennen fest usw also keine Ahnung was du für Erfahrungen hast wollte mich eigentlich nie dazu äußern weil es mir einfach zu doof ist wenn man das alles liest
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 23, 2018, 20:44:01 pm
Wenn man das hier seit dem du dabei ist alles liest verstehe ich so einiges nicht du nimmst keine Hilfe an gehst in Werkstatt die keine Ahnung haben wunderst dich warum dein Auto nicht läuft mich wundert manchmal das dir hier überhaupt noch einer schreibt und nie Probleme mit Bosch Kerzen seit wann fährst du Auto ich benutze schon seit  18 Jahren keine Bosch denn die brennen fest usw also keine Ahnung was du für Erfahrungen hast wollte mich eigentlich nie dazu äußern weil es mir einfach zu doof ist wenn man das alles liest

Ich fahre seit 7 Jahren Auto. Und Erfahrung? habe ich keine - ich sammel die gerade. Ich bin 25 und Elektriker. Sorry, aber ich wusste das mit den Bosch Kerzen nicht, ich lerne noch. Aber ich hab schon unter die ein oder andere Motorhaube gesehen und da hat mich auch schon mal ne Bosch Kerze angeguckt :-)

Wie kommt Ihr alle darauf, dass ich keine Hilfe annehme? Ich habe wegen den Tipps hier im Forum meinen Bedford bis zum Keilriemen zerlegt und wieder zusammen gebaut, wie mir empfohlen wurde. Ich hab den Verteiler um 180 Grad gedreht (also die Kabel). Ich hab Falschluft gesucht. Ich hab alles an Luft abgeklemmt was ging (Bremskraft, das zum Luftfilter, Unterdruckdose). Ich hab den Zahnriemen zwei mal nach Werkstatthandbuch aufgelegt und Kontrolliert. Ich hab die Zündung sicher 20 mal eingestellt / überprüft. Kompression habe ich geprüft. Benzinpumpe geprüft. Zündkabel geprüft (ja, mit Fehler). Was wollt ihr noch? Klar, wenn ich irgendwann mit meinem Latein am Ende bin geh ich in die Werkstatt. Und ob die Ahnung haben, das weißt du auch immer erst hinterher. Ich hab mich sicher nicht immer gut angestellt, aber manchmal fühle ich mich hier etwas früh verurteilt.

Ihr sagt, wenn als das, was wir besprochen haben stimmt, dann läuft der Motor. Nun ich hab alles brav geprüft und er läuft leider nicht.  :zuck: Leider ist das mit Ferndiagnosen immer so ein Ding. Irgendwas bleibt bei der Kommunikation immer was auf der Strecke.

Vielleicht habe ich auch etwas übersehen, was euch alten Hasen, die schon 40 Jahre schrauben und 20 Jahre Bedford fahren sofort auffällt. Aber woher soll meine Erfahrung kommen?

Schulle ich danke dir für deine anspornenden Worte!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 24, 2018, 08:20:05 am
morjen!

@pascalts
du machst das schon. irgendwann läuft das teil, so wie du es willst!

du vermutest ja (wenn ich es richtig verstanden habe), dass die kopfdichtung öl in den brennraum durchlässt. also die kopfmontage nicht fachgerecht erfolgt ist.

mein orakle dazu:
da alle 4 kerzen verölt sind, müsste der dichtungsschaden an allen vier zylindern sein. die kompression würde wohl darunter leiden und über eine endoskopkamera könnte man das vielleicht sogar sehen.
ich halte allerdings einen dichtungsschaden an allen 4 zylindern gleichzeitig für nicht so wahrscheinlich. wenn die dichtung SO unfachmännisch montiert wurde, würde das öl eventuell auch nach außen austreten (?)

ich würde auch (du planst das ja auch) als erstes die werkstatt kontaktieren. kompressionstest, endoskop ...

(ob die BOSCH-kerzen nun totaler mist sind, kann ich nicht beurteilen.)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 24, 2018, 08:28:26 am
Ja ich geh da heute mal vorbei. Es sind nur Kerze 1 und 4 wirklich mit Öl versifft, 2 und 3 sehen dunkel aus, bei 3 kann man noch Braun erkennen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am September 24, 2018, 09:59:35 am
da interessieren mich aber ganz gewaltig die äußerungen der werkstatt.
im übrigen wurde dir schon praktische hilfe aus nienburg angeboten. ist doch schon etwas anderes als nur aus dem whb. da siehst du dann auch gleich, worauf es ankommt. aber wenn du selbst das nicht in anspruch nimmst, kann man dir wohl schlecht weiterhelfen.
gruß klaus.....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 24, 2018, 10:06:26 am
Klar werde ich berichten. Mit dem Herrn aus Nienburg stehe ich in Kontakt, aber hinfahren ist leider aufgrund des Zustands des Fahrzeugs nicht möglich.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 24, 2018, 14:41:46 pm
Moin!

Thema 1: Werkstatt war der Chef nicht da und ich hab keine Aussage bekommen.  :a055:

Thema 2: Ich hatte heute einen Kumpel zu besuch, der im Motorrad-Bereich schraubt (und mal gearbeitet hat) und der hat so ein Oszilloskopp für Zündkerzen (sorry, korrekter Begriff entfallen). Das zeigt so kleine Impulsspitzen, wenn die Kerze durchzündet.

Der hat mal jede Zündleitung einzeln sich angesehen, ob auch immer ein Zündfunke kommt. Resultat:

Zündkerze 4: Zündet bei jeder Umdrehung des Verteilers
Zündkerze 3: Zündet sporadisch nicht
Zündkerze 2: Zündet nur bei 20% der Umdrehungen (!!!)
Zündkerze 1: Zündet sporadisch nicht

Alle Zylinder zünden nicht, wenn man das Gas bei hoher Drehzahl wegnimmt, bis wieder Gas gegeben wird oder der Leerlauf eintritt.

Also haben wir Kerzen durchgetauscht: selbes Bild. Dann haben wir Zündkabel durchgetauscht, selbes Bild. Dann einen (alten) Verteilerdeckel genommen: selbes Bild. Er sagt das hat (natürlich) nix mit dem Öl-Problem zutun, aber wird der Grund für meine Fehlzündungen sein. Er sagt, das konnte mir nicht auffallen, weil ich ja immer nur auf dem 1. Zylinder abgeblitzt habe. Außerdem meint er, dass Problem liegt wohl beim Zündverteiler, da die Zündspule auszuschließen sei, weil diese ja für einen Teil der Zündkerzen einen ordentlichen Funke erzeugt.

Was haltet ihr davon? Wir messen das selbe im Laufe der Woche nochmal, wenn ich (schon wieder) auf elektronischen Zündunterbrecher umgebaut habe.

PS: Ich glaube langsam werd' ich hier auch närrisch...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 24, 2018, 15:50:01 pm
das messgerät ist in ordnung?

ja, bau mal auf kontaktlos zurück und lass deinen kumpel dann nochmal ran. (was hat der da für ein nettes messgerät?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 24, 2018, 16:02:11 pm
das messgerät ist in ordnung?
ja, bau mal auf kontaktlos zurück und lass deinen kumpel dann nochmal ran. (was hat der da für ein nettes messgerät?)

Ob das Gerät in Ordnung ist kann ich nicht beurteilen. Wir konnten aber an das Verhalten an Zündkerze 2 dann sogar mit meiner Blitzlampe nachvollziehen! Die Blitzt halt dann mal eine Sekunde nicht, also denke ich nicht, dass das Gerät Mist gemessen hat. Auf dem Gerät stand was wie Buschin oder so (jedenfalls rot mit kleines Display, sah robust aus).

Er sagt wenn wir nochmal messen, kann er anhand des Verlaufes des Zündimpulses auch gewisse Rückschlüsse ziehen, wo der Fehler genau liegt (angesprochen hat er Massefehler, Zündspule, Stromversorgung und Verteilerfinger).
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am September 24, 2018, 18:17:31 pm
massefehler schließe ich aus. warum sollte der fehler dadurch konstant immer nur an 2 denselben kerzen auftreten?
evtl. liegt es an 2 abgebrannte kontakte im verteiler oder derselbige ist ausgeschlagen. es kann aber auch sein, daß die zündspule selbst nicht schnell genug die hochspannung liefert oder, daß der kondensator wegen verschleiß dieses verhindert. im übrigen kann auch die weltbeste kerze bei so einem verrußten und verölten kopf nicht zünden.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 24, 2018, 18:40:23 pm
Für mich persönlich ist immer wieder folgendes irritierend: Der Verteilerdeckel, Verteilerfinger, Unterbrecher, Kondensator, Zündkabel und Zündkerzen (letzere nur 2 Tage) sind neu. Wie kann da schon was ausgeschlagen sein? Vielleicht hab ich von meinem Händler um die Ecke auch besch*ssene Ware bekommen, und der Deckel ist nicht rund sondern ein Ei...  :zuck:

Aber ja, ich sehe durchaus ein, was du schreibst. Ich wurschtel mich weiter durch, sobald ich Zeit habe.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 24, 2018, 18:48:52 pm
gefunden. danke!

"busching"
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: troll am September 25, 2018, 06:32:05 am
Für mich persönlich ist immer wieder folgendes irritierend: Der Verteilerdeckel, Verteilerfinger, Unterbrecher, Kondensator, Zündkabel und Zündkerzen (letzere nur 2 Tage) sind neu. Wie kann da schon was ausgeschlagen sein? Vielleicht hab ich von meinem Händler um die Ecke auch besch*ssene Ware bekommen, und der Deckel ist nicht rund sondern ein Ei...  :zuck:

Aber ja, ich sehe durchaus ein, was du schreibst. Ich wurschtel mich weiter durch, sobald ich Zeit habe.

Hallo,
Hast du schon mal den ganzen Verteiler getauscht, nicht nur die Anbauteile ? Wenn die Hauptachse Spiel hat, dann arbeitet der Unterbrecher auch nicht richtig, auch nicht wenn auf kontaktlos umgerüstet wird.
Gruss Boris
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 25, 2018, 08:33:44 am
die kontaktlose sollte aber tangentialspiel besser verkraften (?)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am September 25, 2018, 09:18:19 am
1.) lese ich aus den beiträgen, dass er im moment nicht die kontaktlose zündung drin hat.
2.) die kontaktlose ist auf eine spielfreie achse genauso angewiesen wie die mit kontakten.
wenn der angegebene abstand zum magneten nicht eingehalten wird, funzt die ganze  sache natürlich immer nur da, wo es auch kontakt zum modul gibt und zwar immer an der gleichen stelle.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 25, 2018, 09:25:39 am
klaus

ich hab ihn so verstanden, dass er derzeit per unterbrecher unterwegs ist und überlegt, die kontaktlose wieder einzubauen.

die kontaktlose hat ja einen spalt (1mm?) zwischen nocken und modul. vielleicht funzt die auch bei 1,5mm? dann wäre ein tangentialspiel von vielleicht 0,5mm ausgleichbar ----- so mein gedankengang
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: troll am September 25, 2018, 12:45:03 pm
klaus

ich hab ihn so verstanden, dass er derzeit per unterbrecher unterwegs ist und überlegt, die kontaktlose wieder einzubauen.

die kontaktlose hat ja einen spalt (1mm?) zwischen nocken und modul. vielleicht funzt die auch bei 1,5mm? dann wäre ein tangentialspiel von vielleicht 0,5mm ausgleichbar ----- so mein gedankengang
Das Spiel wirkt sich in mehreren Achsen aus und hat somit nicht nur Einfluss auf den direkten Abstand. Der Zündzeitpunkt kann varieren (jitter) oder bei zu viel Abstand sogar aussetzen. Kontaktlos ist wahrscheinlich weniger sensibel was die Aussetzer angeht, kann aber das Spiel nicht ausgleichen.
Gruss Boris
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 25, 2018, 14:09:35 pm
hmmm ...

mein persönliches orakel:

es gibt nur zwei bewegungsachsen. die eine ist "hoch-und-runter". die ist werksseitig so vorgesehen. die andere rührt aus erhöhtem spiel der wellenlagerung. damit neigt dann die welle zum rumeiern.

bei der kontaktvariante wirkt sich das dramatisch über den nocken auf den unterbrecher aus (das rumeiern! das "hoch-und-runter" spielt hier auch keine rolle)

in der kontaktlosen variante würde sich das durch eine veränderung der spaltgröße zwischen nocken und elektronikteil auswirken.

das elektronikteil löst aus oder auch nicht. es gibt hier kein "ich löse mal nur halb aus, weil mir der abstand zum nocken zu groß geworden ist". wie groß der spalt sein müsste, um keine auslösung mehr hervorzurufen, ist mir nicht bekannt.

wenn die welle also rumeiert, der spalt aber immer noch von der elektronik als akzepabel hingenommen wird, kann es "nur" zu unklaren, unregelmäßigen verschiebungen des zündzeitpunktes kommen (einzelne zündungen finden nicht zum idealzeitpunkt statt).

ein wellenspiel, welches so groß ist, dass innerhalb des verteilerdeckels die zündung versagt (kontaktabbruch zum mittelkontakt, verteilerfinger erreicht die zylinderkontakte nicht mehr regelmäßig) kann ich mir nicht vorstellen (und wäre durch erhöhten kontaktabbrand wohl auch feststellbar)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 25, 2018, 15:39:08 pm
Ich bin (noch) mit Unterbrecher unterwegs. Ich glaube ich werde mal auf Verdacht einen überholten Unterbrecher von Bedford-Ersatzteile bestellen. Ich will dieses Teil endlich ausschließen und durch das ewige Rumgefummel wird es auch nicht besser. Ich hoffe nur meine Freundin ließt das nicht und realisiert was das wieder kostet  :d050:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 25, 2018, 16:06:59 pm
ich hab vor vielen jahren mal bei laubtec.de umbauen lassen. die haben damals auch die welle auf vordermann gebracht.
keine ahnung, ob die das heute noch machen und was es kostet
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 25, 2018, 16:12:18 pm
Kostenpunkt?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 25, 2018, 16:34:06 pm
SEHR lange her. keine ahnung.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 25, 2018, 18:48:35 pm
nach längerem stöbern hier im forum: die mechanische instandsetzung des verteilers hatte bei laubtec damals 50€ gekostet
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am September 25, 2018, 20:01:43 pm
ich kann deine freundin mitlerweile verstehen. anstatt zu überprüfen ob der verteiler spiel hat, fällt dir nur ein, einen anderen zu kaufen, bzw. den alten überholen zu lassen. dann wirste feststellen, dass es daran auch wieder nicht gelegen hat und dir wird mit sicherheit wieder etwas anderes kostenintensives einfallen. ich verstehs so langsam einfach nicht mehr. die technik ist doch sowas von einfach. ich lehne mich mit sicherheit nicht weit aus dem fenster wenn ich behaupte, das fahrzeug hätte schon lange gut laufen können. man will ja gerne helfen, aber ich denke so langsam, hier ist es zwecklos. beim letzten treffen in wellen vor 10 tagen war auch einer mit nem beddy. zündung so total daneben das die möhre bergauf nur ca. 35 sachen auf dem standstreifen fuhr.
hat 1 std. gedauert und ich habe ihm alles eingestellt. der mann war jedenfalls begeistert, dass er wieder anständig fahren konnte..

gruß klaus... wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 25, 2018, 20:13:22 pm
Ist ok klaus / wilk, von dir erwarte ich keine Hilfe mehr. Wenn du doch noch helfen willst: Ich zahl dir zwei Bahn-Tickets (Sparpreis) nach Hannover und zurück, wenn du es schaffst mit deiner Fachkompetenz meinen Motor zum laufen zu bekommen. Komm rum und schau dir an wie die Lage ist. Werkzeug ist da, ich nehme mir einen Tag frei. Das meine ich ernst.

Natürlich werden wir (mein Kumpel und ich) den Verteiler vorher vorher nochmal anschauen. Ich denke aber wir haben das Problem langsam näher eingegrenzt. Wenn 15 minuten alte Zündkerzen nicht zünden, muss die Zündung ein Problem haben. Die ist nciht groß, da finden wir was. FALLS es der Verteiler ist, wird er getauscht. Mehr wollte ich nicht sagen ;-)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am September 26, 2018, 09:18:12 am
liebe gemeinde,

wenn denn dieses forum auch dazu da ist, neuen verrückten, hilfe auf ihrem sehr individuellen "bedford-weg" zu bieten, dann könnten wir vielleicht auch ein wenig toleranz bei der umsetzung der forenhilfe zeigen. wie soll denn ein neues forenmitglied einschätzen können, ob die ratschläge hier "nur gut gemeint" oder dann doch auch wirklich "gut und fundiert" sind? es braucht seine zeit, sich mit dem auto UND dem forum einzuarbeiten.

im gegensatz zu so mancher eintagsfliege der letzten jahre, beißt sich pascalts hier stück für stück durch und berichtet auch von den rück- und niederschlägen. eigentlich genau das, was wir hier wohl wollen (oder täusche ich mich da?).

ich bin sicher, es wird werden. der eine oder umweg wird noch von nöten sein aber am ende wird das ding laufen und wir haben alle was gelernt.

 :bier2:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 26, 2018, 17:19:49 pm
So wir haben nochmal auf kontaktlos umgerüstet. Tatsächlich wird so öfter gezündet, aber Zündkerze 2 jetzt vielleicht 40% der Zündungen. Vielleicht liegt es auch am Wetter...

Die Welle wackelt kaum merklich, wenn sie eingebaut ist. Ausgebaut hingegen kann ich Spiel feststellen. Ob das dafür verantwortlich ist - ich weiß es nicht. Wo die Welle aus dem Zylinder kommt sind das vielleicht 1 oder 2 Zehntelmillimeter, aber das kann dann oben am Verteilerfinger schon ein halber Millimeter sein und wenn ich euch richtig verstanden habe reicht das schon aus.

Ich habe laubtec mal schriftlich kontaktiert. Ich hoffe die können mir helfen. Sonst gibt es ein Ersatzteil. Am liebsten würde ich, bevor ich einen "neuen" kaufe, einen anderen einbauen. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen  :hut:

PS: Ich habe ja als Elektroniker auch ein Oszilloskop. Mit etwas Glück kann ich euch mal zeigen, das es nicht immer zündet...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am September 26, 2018, 19:48:56 pm
 Zündkerze 2 jetzt vielleicht 40% der Zündungen.
Ein Riss im Verteillerdeckel?
Kerzen wechseln?
Zündkabel wechseln?

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 26, 2018, 20:10:50 pm
Zündkerze 2 jetzt vielleicht 40% der Zündungen.
Ein Riss im Verteillerdeckel?
Kerzen wechseln?
Zündkabel wechseln?

Ben.

Hallo Ben,

ich hab das natürlich mit neuen Kerzen (15 minuten alt), neuen Kabeln (ein paar Tage alt) un zwei verschiedenen Verteilerdeckeln versucht...

Danke!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Der Römer am September 26, 2018, 20:31:17 pm
 :c024: :c024: :c024: :c024: :c024: :c024: :c024: :c024: Kleine Frage am rande ..... Hast geschrieben das du mit Nienburg im kontakt stehst........ gibt est noch einen hier  :c024: :c024: :c024: Dachte immer ich bin hier der einsame Wolf... Habe von Dir nichts bekommen ............

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 26, 2018, 20:41:13 pm
Sorry das ist schon etwas her... Warst du der, dem ich geschrieben hab, dass ich nicht vorbeikommen kann, weil der Bedford nicht fahrbereit ist? Mir hatte jemand geschrieben und angeboten, dass ich vorbeikomme. Leider glaub ich nicht, dass ich so weit komme... falls du mal in Hannover bist komm gern vorbei - ich spendiere auch Kaffe / Kuchen / Bier  :bier:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Der Römer am September 26, 2018, 20:51:50 pm
ich Schaue mal in meinen kalender  :c033: Packe mal etwas in die Betty ein und komme vorbei .... Habe noch verteiter , E- zündung ohne kontakte und und und ....... liegen .... schreib mir mal deine adresse als pn . meine tele nr bekommse dann auch  :c007:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am September 26, 2018, 21:14:37 pm

[/quote]

Hallo Ben,

ich hab das natürlich mit neuen Kerzen (15 minuten alt), neuen Kabeln (ein paar Tage alt) un zwei verschiedenen Verteilerdeckeln versucht...

Danke!
[/quote]

Was Ich sagen wollte nimm Zündkerze 2 mit kabel 2 und wechsele diese mit 1 oder 3 oder 4 und dann kucken ob Zilinder 2 immer noch mit 40 % funktioniert.

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 26, 2018, 21:17:31 pm
Also haben wir Kerzen durchgetauscht: selbes Bild. Dann haben wir Zündkabel durchgetauscht, selbes Bild. Dann einen (alten) Verteilerdeckel genommen: selbes Bild.

Hallo Ben,

soweit waren wir auch schon mal...
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am September 27, 2018, 06:29:46 am
Zündkabel sind ein paar Tage alt, ok ...welchen Widerstand haben die Kabel wenn Du sie zusammen mit dem Stecker misst?

Edit: bitte alle fünf Kabel messen
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 27, 2018, 08:49:17 am
Zündkabel sind ein paar Tage alt, ok ...welchen Widerstand haben die Kabel wenn Du sie zusammen mit dem Stecker misst?
Edit: bitte alle fünf Kabel messen

Als ich die Kabel eingebaut habe und diese neu waren sind es um die 5 kOhm gewesen (Hatten wir glaube ich auf Seite 9 oder 10 dieses Threads schon das Thema), wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe schon damit geliebäugelt, mir die Zündkabel probeweise aus Kupferdraht selber zu bauen, da dürfte der Widerstand ja dann gegen Null tendieren. Leider weiß ich absolut nicht, wie sich das auf den Motor auswirkt...

Falls das geht: Kabel Meterware hab ich gefunden, aber wie sieht es mit den Steckern aus? Wo bekomme ich die her?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am September 27, 2018, 08:50:44 am
es kann zwischenzeitlich ja viel passieren ...messe sie doch einfach mal mit den Steckern durch und schreibe die Werte hier rein, danke
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am September 27, 2018, 10:34:48 am
Bei alte Mercedes wie /8 ist 5 Ohm wiederstand zu viel, die ZÜndkerzen haben meist auch schon 5 Ohm.

Brauchst dann Kupferkern Zündkabel aber bleibt fremd das nur Zündkerze 2 auf 40 % stecken bleibt.

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 27, 2018, 19:48:40 pm
oki... 5 Ohm oder 5 kOhm? Sind ja Faktor 1000 Unterschied! Ich glaube ich nehme alte Stecker auseinander und baue neues Kupfer-Kabel rein


Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am September 27, 2018, 19:50:38 pm
Soll Kilo Ohm sein.

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am September 27, 2018, 19:59:58 pm
welche Werte haben die Kabel jetzt?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am September 30, 2018, 20:38:59 pm
Sorry war nicht zuhause, messe morgen nach...

PS: Ich habe am Wochenende 3 nagelneue Hymer-Dachhauben (die großen) aus einer privaten Neuproduktion gekauft. Falls noch jemand Interesse hat, es gibt noch eine.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 01, 2018, 15:56:01 pm
Messwerte Zündkabel:

Spule Verteiler: 6,9 kOhm
Z1: 6,94 kOhm
Z2: 7,7 kOhm
Z3: 8,71 kOhm
Z4: 10,18 kOhm

Klar viel zu hoch. Meterware Kupferkabel ist auf dem Weg.

Dann hab ich Mal von inne im Zündverteiler bis zum Kerzenstecker gemessen. Stellweise kein Durchgang! Die Stecker haben teilweise keinen Kontakt zum Verteiler. Also hab ich nachgebogen. Jetzt sind es ein paar Zündungen mehr, Zylinder 1 und 3 fast unauffällig.

Wenn ich das richtig verstehe ist der zundfunke durch den hohen Widerstand der Kabel Recht schwach, weshalb er zur falschen Zeit oder gar nicht zündet, ja?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 01, 2018, 18:19:06 pm
jo! bei widerstand null kommt alles an der zündkerze an. bei widerstand unendlich kommt nichts an. für den funkenüberschlag braucht es etwas mehr energie an der kerze als fast nichts.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 01, 2018, 19:57:46 pm
ich würde eher das meßgerät wegwerfen anstatt kupferkabel zu kaufen.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 02, 2018, 12:02:12 pm
klaus,

woraus schlussfolgerst du das?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 02, 2018, 12:31:14 pm
Voraussichtlich am Donnerstag kommt der Römer vorbei. Dann sehen wir weiter.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 02, 2018, 13:45:18 pm
jörg,
schaue dir beitrag 7 an, dann weißt du es sicherlich. wer kauft denn alles neu mit so unterschiedlichen werten? und vor allem, lief das fahzeug nach eigenen bekunden zu diesen Zeitpunkt schon gut
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 02, 2018, 14:23:56 pm
klaus,

ich bin mir jetzt nicht so sicher, wo der "normwert" für einen meter zündkabel liegt. die unterschiedlichen werte könnten doch etwas mit den unterschiedlichen längen der einzelnen zündkabel zusammenhängen (?).
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 02, 2018, 15:07:22 pm
Ja hochgerechnet sind das ca 13kOhm / m - aber ich hab gelesen das macht wohl jeder Hersteller anders.

Ich habe gerade die Kupferkabel gepresst, mal sehen wie die sich morgen schlagen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 02, 2018, 15:35:35 pm
jörg,
wir schreiben leider aneinander vorbei. wenn ich ein kabel mit dem widerstanswert 5k-ohm kaufe, dann hat dieses kabel, mit ganz geringen tolerierbaren abweichungen, auch 5 k-ohm, egal wie lang es ist. so ist es nunmal bei zündkabeln.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Dr. der Schraubologie am Oktober 02, 2018, 18:04:29 pm
Meist haben Kabeln zwischen Verteiler und Kerze 6k Ohm und zwischen Spule und Verteiler 2k Ohm. Das Kabel selbst hat "keinen" Wiederstand, bis auf den ganz geringen abhängig von der Länge, dem Material und Temperatur usw. Bei Zündkabeln sind die Wiederstände in den Steckern integriert und da gibt es Stecker mit 0k Ohm, 1k Ohm, 5k Ohm und 10k Ohm. Spule zu Verteiler 2 Stecker mit je 1k Ohm und Verteiler zu Kerze ein 1k Ohm und ein 5k Ohm Stecker.

Gibt aber auch Systeme wo der Wiederstand in den Kerzen (meist 5k Ohm) integriert ist, dann haben die Kabel "keinen" Wiederstand.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 02, 2018, 18:16:15 pm
Meine Herren,

wir reden hier von unterschiedlichen Technologien. "Früher" gab es Kupferkabel mit einem Widerstand nahe 0 Ohm. Heute werden oft Kabel auf einer Karbonbasis verkauft. Diese haben einen längenabhängigen Widerstand.

Bei den alten Kupferkabeln gab es soweit ich weiß auch Stecker mit Widerstand, um elektromagnetische Störungen zu verhindern, welche durch die hochohmigen Karbonkabel nicht mehr nötig sind. Leider gilt immer das Ohm'sche und Kirchhoffsche Gesetz.

Angenommen der Luftspalt hat einen Widerstand von 10kOhm und das Kabel auch. Die Spule produziert 20000 Volt. Dann kommen durch den Spannungsteiler nur noch 10000 Volt an der Kerze an und diese reichen vielleicht nicht für den Durchschlag.

Hinzukommt, das eine Reihenschaltung von Widerständen den Strom begrenzt, da I = U/R.

Natürlich kann ein Durchschlag durch Luft nicht als Ohmscher Widerstand betrachtet werden, insbesondere, da die Spule ja keinen Gleichstrom liefert. Aber ich glaube so kann man gut erklrären, was eventuell bei mir zu den Aussetzer führt.

Wenn wir jetzt noch davon ausgehen, dass der Hymer Husten und Schnupfen hat, die Welle also etwas eiert, sprich ein zweiter Luftspalt entsteht, so kommt eben keine Zündung zustande, oder zum falschen Zeitpunkt.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 02, 2018, 19:06:29 pm
klaus,

wenn das kabel aber der widerstand ist, dann ist der gesamtwiderstand des kabels halt längenabhängig.
bei unterschiedlich langen kabeln (zylinder 1 bis 4) kommen dann aufsteigende werte raus.

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 02, 2018, 19:15:24 pm
klaus,

wenn das kabel aber der widerstand ist, dann ist der gesamtwiderstand des kabels halt längenabhängig.
bei unterschiedlich langen kabeln (zylinder 1 bis 4) kommen dann aufsteigende werte raus.

Genau. Und Karbon ist ein linearer Widerstand: https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaser (https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaser) mit 3,5·101 Ohm mm² / m (Ja, die Einheit ist tatsächlich Ohmquadratmillimeter pro Meter, weil der Widerstand nicht nur von der Länge, sondern auch vom Querschnitt abhängig ist).

Den Widerstand eines Leiters kann man dann mit (https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/4d7735adf6303f35bb270cf62c6f31d2cbdfcb1a) bestimmen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 02, 2018, 22:15:30 pm
jörg ich schrieb es schon, wir schreiben aneinander vorbei. ich meinte nicht das kabel alleine, sondern komplett mit den steckern. wenn ein kabel länger ist wie das andere wird dieses durch widerstände ausgeglichen damit alle den gleichen widerstandswert haben, den sie haben sollen. man kauft deshalb meist auch komplette zündkabelsätze.
im übrigen nützt es am eigentlichen problem nichts, wenn man meint hier mit elektronischen formeln um sich werfen zu müssen. ich bin selber elektroinstallateur und kenne mich mit den umrechnungsfaktoren von daher sehr gut aus.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 07:36:08 am
Also nur um das klar zu stellen: Die letzten Messwerte beziehen sich auf von Stecker zu Stecker. Von Metallkontakt zu Metallkontakt.

Und die habe ich als Satz gekauft.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 03, 2018, 09:14:59 am
klaus,

mich hat nur deine ferndiagnose, das messgerät würde auf den schrott gehören, irritiert. ich fand das sehr aus der hüfte geschossen...

 :bier2:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 03, 2018, 10:13:02 am
jörg,
wie auch immer du es finden magst. ich habe bei einen kabelsatz noch nie einen so immens großem unterschied in sachen widerstandswerte festgestellt und  denke, dass hier ein eklatanter meßfehler oder ein schaden am meßgerät selber vorliegt. da ich hier den threaderöffner nicht persönlich angreifen will, kam von mir der vorschlag, dass gerät zu entsorgten.
gruß klaus....wilk 
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Radnor am Oktober 03, 2018, 10:27:28 am
im übrigen nützt es am eigentlichen problem nichts, wenn man meint hier mit elektronischen formeln um sich werfen zu müssen. ich bin selber elektroinstallateur und kenne mich mit den umrechnungsfaktoren von daher sehr gut aus.

der Themenstarter meint zwar ich "hätte etwas gegen ihn" aber das stimmt nicht.

Es ist einfach eben genau diese überhebliche Art und Weise die er hier schon wieder an den Tag legt ...das geht mir einfach quer!

Pascal: jetzt versuchst Du uns schon wieder die Zusammenhänge zu erklären und weißt wieder ganz genau wie was warum funktioniert ...es ist doch Dein Krempel welcher nicht funktioniert, nicht der unsere? Warum bedarf es erst zigfachen Nachfragen, damit Du überhaupt erst feststellst, dass Du bei einigen Verbindungen null Durchgang hast? Ich sage aufgrund des Fehlerbildes schon seit Wochen: überprüfe die Zündkabel... überprüfe, und sage nicht "ist neu gekauf" ...messe den Kram ...usw... Du machst wieder alles Mögliche, baust vor und zurück ...und jetzt bei erneutem, mehrfachen Nachfragen prüfst Du endlich den Krempel vernünftig durch und ...ach oh Schreck, hier und da null Durchgang, dort erhöhten Widerstand ...ob es daran wohl liegen kann? ...und als Krönung wirfst Du jetzt hier mit den Formeln um Dich und bist ja ach so schlau und die anderen wohl alle doof ...nur komisch, dass Dein Krempel immer noch nicht läuft, wenn Du doch selbst alles soooo gut weißt?

Sorry aber das geht mir einfach auf den Sack (nicht Du als Person, sondern Dein überhebliches Gehabe)

...deshalb bin ich hier jetzt wirklich raus, ich lösche das Abonnement und schau hier auch nicht mehr rein...

wünsche Dir trotzdem viel Erfolg und wer weiß, vielleicht läuft Dein Wagen ja wirklich irgendwann vernünftig ...ich wünsche es Dir

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 03, 2018, 12:03:09 pm
jungs, kommt mal wieder runter!

da bemüht sich jemand mit großem durchhaltevermögen und ihr habt nur zu kritisieren. 
wollt ihr ihn loswerden?

bei der anzahl der baustellen, die einem beim kauf eines hymers anspringen, macht der laie das meiste zum ersten mal im leben. das er da auch auf sein vorhandenes wissen zurückgreift (elektrotechnik) und mal ne formel in den ring wirft, halte ich für weniger abartig als die historisch zu nennenden beiträge von egon (wer sich erinnern möchte, DAS war aroganz!)

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 12:15:16 pm
Moin,

falls sich jemand von meinen Erklärversuchen angepisst fühlt tut mir das leid. Aber ich versuche immer die Zusammenhänge zu verstehen.

Mein Messgerät ist übrigens in Ordnung. Erstens, weil es geeicht ist und zweitens, weil ein zweites billiges das selbe anzeigt. Sicher bin ich oft noch naiv, weil mir Erfahrung fehlt. Dass ich davon ausgegangen bin, das neue Kabel auch in Ordnung sind gehört zu meinem Fehler.

Wenn man mir sagt miss die Kabel ziehe ich die ab und messe von Ende zu Ende. Auf die Idee von innen im Verteiler zum Kerzstecker zu messen bin ich selber gekommen und hab erst dann gemerkt, dass dort nicht einwandfreier Durchgang ist. Wo ist da das Problem? Wenn du meine Zündkabel selber durchmessen willst schicke ich sie dir sehr gern per Post zu.

Ich würde vorschlagen, dass wir zum Thema zurückkehren und persönliche Diskussionen woanders führen. Das Angebot steht noch immer: Ich zahl ein Bahnticket wenn ihr euch das Mobil selber ansehen wollt.

Heute Nachmittag baue ich meine selbstgebauten Zündkabel mal ein. Vielleicht hilft das, vielleicht nicht. Auf alle Fälle kommt morgen der Römer bei mir vorbei, der ja wesentlich mehr Erfahrung hat als ich. Vielleicht sieht er etwas, was ich übersehen habe?

Wenn der Kurze dann irgendwann läuft (ich gebe den nicht so schnell auf), dann komme ich auch endlich mal zu einem eurer Treffen. Dann sehen wir uns alle am besten das Ergebnis mal gemeinsam an.

Gruß und Dank an alle Helfer!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 12:57:49 pm
Ich habe wie versprochen mal am Zündkabel von Kerze zu Verteiler das Oszi rangehalten. Anmerkung: Zustand noch mit Carbonkabeln mit zu hohem Widerstand!

Video bei Youtube (https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=Wl6wDJlIWPE&app=desktop)

Im Bild die Zündungen der Zylinder. Klar zu erkennen: Jeder Zündimpuls ist unterschiedlich hoch, also unterschiedliche Widerstände und Energien. Deswegen wohl auch die Zündaussetzer...

Mein DDR-Oszilloskop ist nur ein Schätzeisen (Im Gegensatz zum weiter oben besprochenen professionellen Gerät).
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 03, 2018, 13:24:34 pm
Moin,
Mein Messgerät ist übrigens in Ordnung. Erstens, weil es geeicht ist und zweitens, weil ein zweites billiges das selbe anzeigt. Sicher bin ich oft noch naiv, weil mir Erfahrung fehlt. Dass ich davon ausgegangen bin, das neue Kabel auch in Ordnung sind gehört zu meinem Fehler.

davon kann man in aller regel auch ausgehen. du hast lt. deiner eigenen aussage die komplette zündung neu. soll da wirklich alles defekt sein? ich persönlich glaube es nicht.

Wenn du meine Zündkabel selber durchmessen willst schicke ich sie dir sehr gern per Post zu.
nee laß man lieber. ich hatte über abweichungen bei zündkabelsätzen ja schon meine Meinung geschrieben.
Ich würde vorschlagen, dass wir zum Thema zurückkehren und persönliche Diskussionen woanders führen. Das Angebot steht noch immer: Ich zahl ein Bahnticket wenn ihr euch das Mobil selber ansehen wollt.
der römer aus nienburg kommt ja freundlicherweise morgen zu dir. ich kenne ihn persönlich und gebe dir den rat, dich ihm gegenüber anders zu verhalten als hier im forum. der haut dir sonst evtl.gleich wieder ab.

Heute Nachmittag baue ich meine selbstgebauten Zündkabel mal ein. Vielleicht hilft das, vielleicht nicht. Auf alle Fälle kommt morgen der Römer bei mir vorbei, der ja wesentlich mehr Erfahrung hat als ich. Vielleicht sieht er etwas, was ich übersehen habe?
ich denke, dass wenn du keinen widerstand in den kabeln bzw.in den kerzen hast, dass dir an den selben relativ schnell die kontakte weggebrannt sind.

Wenn der Kurze dann irgendwann läuft (ich gebe den nicht so schnell auf), dann komme ich auch endlich mal zu einem eurer Treffen. Dann sehen wir uns alle am besten das Ergebnis mal gemeinsam an.
ich wünsche dir viel glück dabei. darauf freue ich mich jetzt schon.

Gruß und Dank an alle Helfer!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 13:33:03 pm
Moin,
ja, ich habe alle Teile meiner Zündanlage ausgetauscht. Spule, Kabel, Kerzen, Verteilerdeckel, Kondensator, Unterbrecher. Das heißt leider nicht, dass ich alles korrekt gemacht habe.

Wenn mir mit Kuperkablen die Kontakte wegbrennen, warum hat mir dann jemand in diesem Thread empfohlen, solche zu verwenden??? Habe ich da was missverstanden?

Ich verstehe immer noch nicht wo ich mich falsch verhalten haben soll vom Umgang her! Sei doch so gut und erläutere mir das in einer privaten Nachricht. Ich meine das wirklich ernst, wenn ich was falsch mach will ich es das nächste mal besser machen. Oder ruf mich an. Auch ok.

Grüße!

PS: Was sagt deine Fachkompetenz zu meinem Oszillogramm?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 03, 2018, 14:46:56 pm
mit den kabeln hast du sicherlich etwas nicht richtig verstanden. ich denke, und das solltest du selber auch wissen, dass die evtl. angegebenen  widerstandswerte wohl ihren sinn haben werden. eine erläuterung über dein verhalten erübrigt sich. ich denke, da hat sich der andere klaus ( radnor )  schon ausgiebig drüber ausgelassen.
was soll mir die oszillogrammabbildung verraten außer, daß da etwas nicht ok ist?
mir fällt im moment nichts anderes mehr ein als: überprüfe mit dem messgerät mal den läufer im verteiler. habe selber schon erlebt, dass die niete nicht mehr immer den richtigen kontakt hatte. ist zwar ne kleinigkeit, hat aber große auswirkungen. leider denkt man daran immer zuletzt.
gruß klaus....wilk 
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am Oktober 03, 2018, 15:40:13 pm
Hat Bedford Wiederstandkabel zwischen Zündspüle und Zündung verwendet weil den Zündspüle 9 Volt ist?

Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 15:41:10 pm
Ok Wilk, das mach ich. Brauch ich nur nen zweiten Mann dafür, der den Motordurchdreht.

Zum Thema Kupferkabel, Zitat Radnor (http://bedfordblitzforum.de/index.php?topic=7269.msg68579#msg68579):

"Du schreibst, daß der Zündfunke an den Kerzen nicht "gerade grandios" ist. Hast Du schon den Widerstand der Zündkabel gemessen? Am besten keine Kompromisse machen und die Zündkabel inkl. Kerzenstecker erneuern. Hier bitte keine Silconkabel oder anders neumodisches Gelumps verwenden, sondern die ganz einfachen Kupferkabel als Meterware. Dort neue Anschlußbuchsen, Gummis und Kerzenstecker anbringen, dann wird der Zündfunke schon ein ganz anderer sein."

GENAU DAS habe ich gemacht.

Ich weiß dir wird das jetzt sicher nicht gefallen aber ich hab diese Selbstbaukabel gerade eingebaut. Und siehe da: Es wird öfter gezündet. Ich kann es ohne das Oszilloskop gerade nicht genau sagen, aber es ist ein wesentlich kräftiger funke und der Motor klingt ganz anders.

Jetzt kann es natürlich sein, dass ich im Verteiler ein Funkenfeuer habe, weil die Abstände nicht stimmen und der Verteiler zur zweiten Zündkerze wird. Und ja, das ist kein Dauerzustand, so kann das ja nicht bleiben.

Gerade bin ich aber mit den Kupferkabeln schon mal die Straße hoch und runter gekommen, mit nur noch 20% der Fehlzündungen, wie ich sie bisher hatte. Und: Fehlzündungen nur noch nach "oben" in den Vergaser, nicht mehr in den Pott, wie bisher.

So... das ist der Stand. Mal sehen wie es weitergeht! Auf alle Fälle werd' ich deinen Tipp mit dem Verteiler mal prüfen.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 15:42:41 pm
Apropos zwei Mann: Wenn ich den Motor auf OT drehe müsste ja durchgang sein, oder? Das kann ich dann alleine.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 15:48:52 pm
Hat Bedford Wiederstandkabel zwischen Zündspüle und Zündung verwendet weil den Zündspüle 9 Volt ist?

Ben.

Das Widersatndkabel ist zur Stromversorgung der Spule und hat nichts mit den Widerständen der Zündkabel zutun, soweit ich weis. Es sorgt nur für die 9V, wie du schreibst.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am Oktober 03, 2018, 16:16:16 pm
Du hast geschrieben:

"Wenn mir mit Kuperkablen die Kontakte wegbrennen, warum hat mir dann jemand in diesem Thread empfohlen, solche zu verwenden??? Habe ich da was missverstanden?"



Ben.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 16:28:14 pm
Ben es tut mir leid, aber ich verstehe nicht, was du mir sagen möchtest. Kannst du es nochmal ausführlicher schreiben?
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 03, 2018, 17:39:43 pm
Ok Wilk, das mach ich. Brauch ich nur nen zweiten Mann dafür, der den Motordurchdreht.
wofür den 2. mann? ist doch egal ob ot oder nicht! durchgang muß da doch immer sein!
brauchst doch nur die kappe abnehmen und oben den federkontakt bis vorne am finger durch zu messen.
dabei versuchen den finger oder den federkontakt in der niete zu bewegen.
wenn der motor immer noch nach oben raus zündet, sind wir wieder am anfang von deinem thread, der sich mitlerweile über 18 seiten und 265 beiträgen erstreckt. wie ich ziemlich am anfang bemerkte, wird's wohl jetzt bereits der längste thread, und dabei ohne große veränderung am fahrzeug selber, in diesen forum sein.
meine persönliche meinung dabei ist, dass es eigentlich nicht an die ratgebenden mitglieder liegen kann
gruß klaus....wilk.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 03, 2018, 17:48:40 pm
klaus,

ich habe das gefühl, dieser faden nervt dich zunehmend. sollte es so sein, lies und schreib einfach nicht.

 :bier2:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 03, 2018, 17:57:31 pm
meine persönliche meinung dabei ist, dass es eigentlich nicht an die ratgebenden mitglieder liegen kann
gruß klaus....wilk.

Tja dann liegt es eben an mir. Ich habe mehrfach angeboten, dass andere sich das ansehen. Du wolltest nicht kommen. Kosten wären dir nicht entstanden. In die Werkstatt darf ich ja auch nicht, wenn ich die Meinung von einigen hier richtig verstanden habe.

Ich setzte große Hoffnung auf den Römer! Das es an mir lag und nicht der Motor einfach fertig ist, wäre schließlich die wohl billigste Lösung, glaube ich  :d050:

Übrigens hatte ich deine Messanleitung so verstanden, dass ich bei aufgesetzer Kappe von Mittenanschluss zu Kabelanschluss messen soll... Mein Fehler!
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 03, 2018, 18:21:16 pm
jörg,
da hast du absolut recht. aber wer, außer radnor und ich, hat hier eigentlich die meisten kostruktiven beiträge gegeben? von dir selber kam da leider ja auch nicht so viel.
zu pascals:
außerdem hat hier niemand geschrieben , du sollst die werkstätten meiden. es wurde dir lediglich geraten die werkstatt zu wechseln, wenn die nicht mal passendes werkzeug für den beddy haben. ich klinke mich jetzt aber auch aus, weil ich einsehe, dass es keinen sinn macht, in diesen thread hier weiter zu agieren. es gibt so viele andere mitglieder hier, die evtl auch viel mehr wissen als ich. frage ist nur, warum hört man von denen nichts. ich denke und befürchte, die sind mit ihrem latein auch am ende. ich wette, sollte die möhre irgendwann anständig laufen und wir werden es hier erfahren, dass der fehler hier im thread schon thematisiert aber nicht beachtet wurde.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 03, 2018, 18:44:36 pm
klaus,

bitte nimm dir deinen beitrag in ein paar tagen noch einmal vor. ich find ihn komisch. du dann vielleicht auch (?).

(ich hoffe doch, dass hier weder ein ranking über beitragsmengen und qualität ausbricht, noch dass hier ratschläge befehlsartig auszuführen sind, um wohlwollen auszulösen. ich würde mir wünschen, dass beide seiten, "geber" und "nehmer" im zustande der freiwilligkeit verbleiben können.)
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 03, 2018, 19:07:51 pm
jörg,
wegen deinem 1. satz : das brauche ich nicht. ich habe alles genau so gemeint wie ich es geschrieben habe.
zu deinen 2. satz: da gebe ich dir absolut recht und das wünsche ich mir auch. wenn aber jemanden gesagt wird, er hätte evtl. falsche ratschläge gegeben, dann hält der sich in zukunft natürlich zurück. das betrifft mich persönlich nicht, denn wenn mir mal nachweislich ein fehler unterläuft entschuldige ich mich nachträglich dafür.
gruß klaus....wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 04, 2018, 18:50:42 pm
Guten Abend.

Um das Thema endlich abzuschließen: Der Römer war da und hat mir geholfen. Kurze Zusammenfassung:

Mein Großer Dank geht an den Römer! Er hat heute wirklich 1A Arbeit geleistet  :tumb:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 04, 2018, 19:47:18 pm
Ich freue mich für dich.
das der römer die möhre hinbekommt war mir klar. so kenne ich ihn.
abschließend aber mal meine bitte. vergleiche mal den beitrag 7 mit deinem jetzigen. da war alles super,. ventile ließen sich einstellen, kompression war vorhanden, zündung alles neu usw. es ist mir jetzt absolut klar, dass bei einer so falschen beschreibung von dir, hier aus der ferne niemand helfen konnte. aber wie dem auch sei, ich wünsche dir noch viel spaß mit deinem schatzchen und allzeit gute fahrt.
gruß klaus...wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: halber am Oktober 04, 2018, 19:47:59 pm
SUPER !!!

(als freund der elektronik wäre als spielzeug vielleicht eine frei programierbare zündanlage eine gute idee ... )
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 04, 2018, 20:36:32 pm
SUPER !!!

(als freund der elektronik wäre als spielzeug vielleicht eine frei programierbare zündanlage eine gute idee ... )

Danke halber, später vielleicht. Erstmal habe ich genug gespielt und will fahren.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: MichaW am Oktober 04, 2018, 20:52:26 pm
Wie? Mit den vollkommen zweifelsfrei erwiesenen Zündaussetzern und den völlig danebenliegenden Widerstandswerten der Zündkabel läuft der Motor? Sowas. Bitte unbedingt nachmessen und Teile tauschen, sonst geht der Thread noch unter hier. So einfach kommst du hier nicht wieder raus :flitz:

Viel Spaß mit der Möhre!

Michael

Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Der Römer am Oktober 04, 2018, 21:34:00 pm
Er hatte einfach nur weider eine. Falsche Werkstatt ,die auch Oldies macht ???? Wohl die falsche ..... Hat auf sie vertraut und ist so was VON übern Tisch gezogen worden ........ Es tat mir doch ein wenig in den Augen weh was ein BOSCH dinst so alles nicht kann ...und auch versauen kann.... Da kann ATU  echt noch von lernen . Pascal hat einen super Motor und die schaffen es ihn zu schrotten ....beinahe .. seulchen Pfuscher sollte man eigentlich die Lebensbedingungen etziehen ....,. Du verlässt dich auf sie und genau da sind die Fehler ., Er hat sich auf sie verlassen .....  :tumb: :tumb: jetzt Rennt er wieder .,...,.. so meine liebe gemeinde  :tonque: neues Thema ..... Feierabend ... Mit dem längsten Beitrag .  :kiff:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Wilk am Oktober 04, 2018, 22:13:04 pm
Ich danke dir...
gruß klaus...wilk
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: Schulle am Oktober 05, 2018, 08:10:10 am
Klasse , ich freu mich richtig für dich Pascal.
Super Arbeit auch vom Römer  :respekt:

Gute Fahrt
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 05, 2018, 09:28:56 am
Super Arbeit auch vom Römer  :respekt:

Nicht "auch" sondern "nur" ich hab nicht viel gemacht  :zzz:

Ich werde jetzt den Guten Hymer mal richtig putzen und die diversen Kleinigkeiten angehen. Sowas wie: Heckklappe wurde zugekittet (Vorbesitzer...), es fehlt noch eine Badtür, Heizungsventil umbauen... Und ich muss GANZ WICHTIG Kühlerfrostschutz einfüllen... im Moment hab ich nur destilliertes Wasser drin...  :lach:
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am Oktober 05, 2018, 11:08:38 am
Wegen den Heckklappe habe Ich noch etwas.
Ich habe die selbst gebastelt wie auch den Gaskastenklappe,
Weg mit das Sperrholz, Alu U Profil 30 mm anstatt.
Da wiegen die Klappen nur noch 2 Kilo.
Ich habe die auch umgekehrt montiert, Scharniere unten.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am Oktober 05, 2018, 11:11:12 am
.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: ducati900 am Oktober 05, 2018, 11:12:13 am
.
Titel: Antw:"neuer" Zylinderkopf für unseren Hymer
Beitrag von: pascalts am Oktober 05, 2018, 11:18:47 am
Danke dir! Erstmal muss ich die freilegen... Wie gesagt - festgekittet. Schloss hab ich schon da.

Aber jetzt Psst! Den Thread machen wir mal dicht, damit sich keiner wegen der länge beschwert :-D

 :auto: