Bedford Blitz Forum

Technik rund um den Bedford Blitz => Fahrwerk, Räder und Reifen => Thema gestartet von: per am November 14, 2009, 17:54:12 pm

Titel: Getriebe
Beitrag von: per am November 14, 2009, 17:54:12 pm
hallo!

wie schon in meiner forum-vorstellung angekündig habe ich schon ein kleines problem!
es ist kein gang einlegen möglich - vermutlich druckplatte, feder defekt?
vermutete zuerst das die kupplung klebt, ist aber nicht so!
habe schon das auto aufgepockt - kuplung ein - den 2ten bzw. 4ten gang reingeben - gestartet - motor u. getriebe warm laufen lassen - mit gefühl kupplung zeitweise aus und ein - fußbremse u. handbremse betätigt aber negativ. versuchte es auch mit bremsreiniger einsprühen, kein erfolg:-(

jetzt möchte ich das getriebe abmontieren und brauche hilfe.
welche schritte sind beim abbauen des getriebe+gehäuse zu beachten und welche schrauben müßen ab.
wie flansche ich die welle(foto 2) ab?

bitte um hilfe

siehe fotos:
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Wilk am November 14, 2009, 18:06:47 pm
???? verstehe ich jetzt nicht so ganz...
wenn du den gang einlegst und dann startest tut sich nichts? getriebe abbauen ist einfach..schaue einfach in das w- handbuch hier im downloadbereich...
gruß klaus...wilk...
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 14, 2009, 18:13:38 pm
Ich auch nicht.
Klebt die Kuplung oder nicht ?
Wenn ja, dann heb den Bedford am Diff hoch, so daß die Räder frei drehen können.
Handbremse auf, zweiter gang rein und Starten. Motor mindestens eine Stunde laufen lassen, dabei immer mal wieder die Kuplung dreten. Nach einiger zeit wird sie frei.
Oder Du hast genug Platz, dann kannst Du auch mit rumfahren, mit getretener Kuplung, wenn alles schön warm wird, löst sich die Kuplung.

Rüdiger
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Ralf am November 14, 2009, 19:14:09 pm
Erschütterungen (vorsichtiger Hammereinsatz hift auch noch) denn wenn die Federn kaputt sind schleift die Kupplung und läßt sich eher leichter trennen. Klebende Kupplungen gehen wie von Rüdiger beschrieben los oder mit getretener Kupplung und eingelegten Gang ziehen ohne den Zündschlüssel drehen (Motor aus lassen). Bewegt die Kupplungsklaue sich denn überhaupt ???? Wenn die Kupplung klebt kriegst Du das Getriebe nie raus das muß sich erst lösen.
Ralf
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 14, 2009, 19:31:23 pm
kupplung löst sich nicht.
habe da alles schon probiert mit aufbocken bremsreiniger einsprühen und so(so wie rüdiger beschrieben) aber nicht 1 stunde sondern ca. 15min mit zwischen kuppeln und bremsen(wie schon beschrieben)

der bedford war max. 4monate(im sommer) herrausen ohne bewegung.
kann da wirklich alles verpicken?
meine anderen oldies stehen länger wie ein halbes jahr und jedesmal in frühjahr mach ich das selbe und in wenige minuten löst sich die kupplung!

ist es beim bedford anders? wenn ja dann probiere ich es nochmal 1 STUNDE?




Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 14, 2009, 19:52:08 pm
Erschütterungen (vorsichtiger Hammereinsatz)  WO?
Wo ist die Kupplungsklaue;-) meinst du Kupplungspedal? wenn ja Pedal funktioniert.
Bei aufgebocktem laufenden Motor bewegt sich die Membranfeder(beim öffnen dieser Staubkappe am Gehäuse ersichtlich)

danke, per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 14, 2009, 19:56:08 pm
NUr um ganz sicherzugehen: Motor läuft, Gang ist drinnen aber die Kardanwelle steht still-dann liegt es wohl an der Kuplung
sollte sie sich aber wider erwaren drehen und er fährt trotzdem nicht-das habe ich schon erlebt.... ;D
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 14, 2009, 20:13:49 pm
...ralf: Erschütterungen (vorsichtiger Hammereinsatz)  WO?
Wo ist die Kupplungsklaue;-) meinst du Kupplungspedal? wenn ja Pedal funktioniert.
Bei aufgebocktem laufenden Motor bewegt sich die Membranfeder(beim öffnen dieser Staubkappe am Gehäuse ersichtlich)

...egon: aufgebockter bedford - gang ist drinnen - motor läuft - kardanwelle bewegt sich - gleichgültig ob kupplungspedal durchgetreten oder herausen.

lg. per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Ralf am November 14, 2009, 20:34:34 pm
Die Klaue drückt über das Drucklager auf die Federn des Automaten. Dann ist die Druckplatte los (ohne Druck) und muß sich bewegen. Klopfen kann man mittels Kuhfuß gegen die Druckplatte geht wenn nur durch die Stauklappe. Rüdiger sagt eine Stunde weil da Wärme (ausdehnung) rein muß zum lösen. Du kannst auch VORSICHTIG mit einem Brenner ran. Ich hab leider keine Ahnung ob man beim Bedfordgetriebe da ran kommt weil ich nur ZF und jetzt Omegagetriebe drin hatte.


Ich lese grad noch einmal der fährt doch wenn du mit 1.Gang startest ???? Wenn ja fahren mit Lastwechsel dann lößt sich die Kupplung. Ausserdem kann man ohne KUpplung VORSICHTIG schalten bei mittlerer drehzahl ohne Last gang ziehen und den nächsten vorsichtig andrücken Drehzahl varieren und drin ist er. So kannst Du die Kiste warm kriegen und dann lößt sich das.
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 14, 2009, 20:49:41 pm
Das Getriebe geht auch so raus, dazu muß die Kuplung nicht frei sein.
Das mit dem Vestkleben hat nichts mit dem Bedford zu tun, das passiert auch bei anderen Fahrzeugen, bei den einen mehr andere weniger, andere wieder gar nicht, das kann ich auch nicht genau erklären warum.
Kann auch sein daß es mehr als eine Stunde dauert, es muß alles richtig warm werden. Mit dem Brenner hab ich es noch nie probiert, kann ich nix dazu sagen.
Bei meinem LKW war auch die Kuplung fest, bin bestimmt eine Stunde im Hof rumgefahren bis sie frei war.
Aber nicht mit gewalt dran gehen, das mögen die Vauxhall Getriebe über haupt nicht, ruck zug hast Du das Getriebe hin.
Wenn Du doch das Getriebe ausbauen mußt, dann ruf mich kurz an, dann sag ich Dir was Du alles lösen mußt. Ist nicht schlimm, ich hab das in weniger als  einer Stunde drausen.

Rüdiger
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Ralf am November 14, 2009, 21:49:13 pm
Ja klar Rüdiger das ist ja nur die Welle in dem Belag und dann kriegt man auch den Automaten abgeklopft. Außerdem ist es denke ich von Vorteil so das dann direkt ein neuer Belag rein kann. Dann ist alles wieder top.
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 14, 2009, 21:58:27 pm
hallo zur klarstellung - hab mein problem nicht präzise beschrieben: ---
wenn ich normal starte ohne das der bedford aufgebockt ist: kupplung aus(kupplungspedal läßt sich normal durchtreten)- leerlauf- starten(motor läuft)- und jetzt läßt sich kein gang mehr einlegen...

kann ich den motor 1 stunde aufgebockt laufenlassen ohne das er heiß wird?
und übrigens leuchtet die öldrucklampe auf - öl ist genug drinn. es erlischt allerdings bei betätigung des gaspedales.
kann ich dann überhaupt den motor länger laufen lassen?

ich bin planlos!

lg. per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Ralf am November 14, 2009, 22:02:39 pm
Ruf mal an 02235 989765 jetzt
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 14, 2009, 22:13:47 pm
Normalerweise kannst DU den MOtor fast endlos laufen lassen, mußt aber immer einen BLick auf das Kühlwasserthremometer
richten, ob er nicht zu heiß wird-dann schalte die Heizung auf warm und das Gebläse dazu, dann solte es weiter gehen, er darf nicht im roten Bereich am KÜhlwasserthemometer bleiben.
Das mit der Öllampe ist heikel: wenn die bei Leerlauf nicht ausgeht ist was faul, checke Ölstand, wann wurde das FIlter getauscht?Lasse aber den Motor keinesfalls laufen wenn die Lampe nicht ausgeht-das kann einen kapitalen Lagerschaden nach sich ziehen.
UM wirklich zu wissen was mit dem ÖLdruck los ist, würde ich die 30 Euro für ein nachrüstbares ÖLdruckmanometer ausgeben (habe meines bei Conrad-Elektronik gekauft)und das anstelle des bisherigen Gebers den Manometergeber einsetzen, da hast Du dann rote Lampe und Meßinstrument.der Geber sitzt links hinten , dort wo das ÖLfilter ist.
Es kann nur ein Problem beim Umbau geben, dass das Gewinde vom neuen Geber nicht in die Bohrung beim Motor passt, dann mußt Du einen Adapter dazwischensetzen. ;D
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 14, 2009, 22:15:01 pm
Also mit leuchtender Ölkontrolleuchte sollte er nicht laufen, das solltest Du erst einmal überprüfen, da stimmt was nicht.  Entweder dein Öldruckschalter ist defekt oder die Pumpe ist nicht mehr ganz OK oder dein Motor ist schrott. Heiß darf er nicht werden, ausser dein Kühler ist defekt.

Rüdiger
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 14, 2009, 22:28:08 pm
Naja Rüdiger, so streng würde ich das nicht sehen mit der KÜhlung, bei den alten, verkalkten und zugewachsenen Kühlern
würde ich nicht erwarten, dass er am Stand nicht in den roten Bereich geht-muß nicht sein kann aber....
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Softifex am November 14, 2009, 22:30:00 pm
Bei mir war heuer erstmalig auch die Kupplung fest. Und das nach nur 2 Monaten Standzeit im Spätsommer. Ich denke das feuchte Wetter war schuld.

Habe die Kupplung getreten beim Starten und der Wagen hat einen Hupfer gemacht. Dann Gang raus und nochmal gestartet. Dann hab ich Zähne geputzt beim Gangeinlegen. Erst jetzt hab ich geschnallt, dass die Kupplung klebt. Hab eine Zeit laufen gelassen (5Min) und getreten, hat nix geholfen.  Dann die Bahn frei gemacht und mit eingelegter Ersten neu gestártet und auf 30 m Länge wie ein Verrückter immer wieder die Kupplung getreten bist der Hof aus war. Erst beim panischen Bremsen die letzten Meter ist die Kupplung aufgegangen.

lg Helmut
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 14, 2009, 22:52:22 pm
Mir ist das noch nie passiert, aber natürlich interessiert mich , was schuld ist und wie man sich helfen kann, auch wenn keine -wenn auch kurze-"rennstrecke" zur Verfügung steht.
Nach meiner Vorstellung klebt einfach die Kupplungsscheibe an der Schwungscheibe-das zu lösen sollte keine Hexerei sein-wenn man weiß wie es geht.
Ich weiß es NICHT, aber werde mich bei Profis schlau machen, denke es müßte entweder mechanisch(gezielte Schläge), chemisch (z.b Bremsenreiniger) oder thermisch möglich sein, dem Übel beizukommen.
Was mich noch interesiert ist die Frage was bewirkt das Festkleben, die Scheiben sind doch glatt und trocken...-ob da nicht das Ausrücklagen auf der Welle der Teufel ist?
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Ralf am November 14, 2009, 23:03:04 pm
Klebende Kupplungen hab ich 2 mal mit 2 alten Fahrzeugen gehabt. Beide male Belag getauscht und dann nie wieder passiert. Beide Beläge waren am Ende.
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 15, 2009, 07:47:05 am
ralf: habe gestern schon geschlafen
       kann ich dich morgen montag mal anrufen?

so wie das aussieht wird es kompliziert. ich werde wie ihr berichtet mal das mit der ölkontrollleuchte erst anschauen.
werde heute mal so 1 liter öl nachleeren owohl der ölstand laut peilstab ok ist.

lg. per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 15, 2009, 08:54:43 am
Am offenbar mangelndem Öldruck können mehrere Ursachen schuld sein:
1.)Der Öldruckschalter funktioniert nicht richtig- einfach gegen einen anderen austauschen, der kostet nicht die Welt
  
2.)zu wenig ÖL bzw lange nicht getauschter FIlter-keine KUnst das zu prüfen und zu beheben
  
3.) Der Meßstab zeigt voll an es ist aber zu wenig drin-unwahrscheinlich , ist mir aber bei Opel Kapitän,
      allerdings beim AUtomatic  Getriebe passiert, da hat sich der Anschlag noch oben verschoben und der Stab ist tiefer als er
      soll eingetaucht.
      läßt sich  leicht prüfen: entweder ablassen und gleich wechseln oder Ablassen, Menge mit handbuch vergleichen
     im FIlter bleibt ca 1/2 LIter) und schön sauber wieder einfüllen-ist das Öl schwarz, weg damit!

4.)Ölverdünnung-auch diese Teufelei ist mir schon bei einem VW Passat passiert: wir sind beim Skifahren
    immer nur die kurze  STrecke zwischen Hotel und LIft, bzw Ortskern gefahren-nach drei Tagen war soviel Benzin im ÖL, dass
    es übergelaufen ist- schuld war der autom. Choker der bei -15 GRad viel zu lange eingeschalten blieb und damit
    überschüssiges Benzin einfach in den Zylindern runterlief.

5.)Eine besondere Teufelei, auch selbst erlebt:in der Ölpumpe ist ein federbelastetes Kugelventil eingebaut,
    dass bei zu hohem  Öldruck aufmacht, sinkt der DRuck, schließ es wieder.Dieses Ventil ist von außen an einer Schraube
    erkennbar, die nie bewegt wird und am KOpf verstemmt ist-dieses Luder hat sich nach 22 Jahren gelockert , damit war der
    DRuck auf Dauer weg. Abhilfe: Pumpe raus, prüfen, ist das der Fall: reinigen, wieder reindrehen, mit Loctite sichern UND
    verstemmen.

SO, jetzt hast Du zu tun, aber wie schon geschrieben, nur mit einem Manometer siehst Du was wirklich los ist, je nach Drehzahl und Temperatur.

Wenn  alles OK sein sollte und die Lampe trotzdem leuchtet, sind es wahrscheinlich die Lager-diesollten aber problemlos über die 150.000 km Marke kommen, habe da selbst meinen alten Motor mit dieser Leistung und tadellosem Öldruck. ;D
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 15, 2009, 19:24:54 pm
hallo,
...erstmal danke für eure zahlreichen tipps!

hab heute versucht die kupplung fit zu bringen - leider ohne erfolg - gescheitert an der öldruckkontrollleuchte.

(beford ist aufgebockt und im 2gang betrieb)
habe öl nachgeleert bis zur full markierung - kupplung aus(mit holz eingekeilt) - 2.gang rein - gestartet - ölkontrollleuchte leuchtet bei normaler leerlaufdrehzahl!
habe dann den joker ein bischen raus gegeben zwecks höherer drehzahl - dann erlosch die kontrollleuchte!
dachte super  -  lass ihn jetzt so mal 1 stunde laufen, - denkste - nach 3min leuchtete sie wieder!
gab jetzt mal gas bis ich dann bei 40km laut tacho schnell war und siehe da - die kontrollleuchte erlosch!
wollte jetzt nicht 1 stunde im auto mit 40km drinnsitzen und stellte den motor ab!- legte mich unters auto und ließ das öl aus und montierte natürlich den ölfilter ab!

jetzt werde ich mal den ölfilter wechseln und 15w40 öl reinschütten!

lg. per




Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 15, 2009, 20:42:17 pm
Nein, 20W50 muß rein.
Aber am Öl hängt das nicht.
Entweder der Öldruckschalter oder verschließene Lager. Vieleicht kanns auch an der Ölpumpe oder deren O-Ringe liegen.

Rüdiger
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 15, 2009, 21:03:02 pm
Ja Rüdiger, wie ich schon geschreiben habe, das kann Allerhand Ursachen haben, mein billiger Rat, ein Manometer um 30 Euro einzubauen, scheint die Leute nicht zu interessieren-nur es ist langweilig und sinnlos auf gut Glück TIps zu geben, wenn keine
exakten Meßwerte vorliegen.
Möchte nicht sagen das es nicht am Öl liegen kann, , bei unserem VW-wie geschreiben waren gut 2-3 LIter SPrit im ÖL, diese Brühe ist schon übergelaufen und dass so ein dünner Saft keinen vernünftigen Druck aufbauen kann ist klar.
Nur zur ERklärung: ich habe damals nicht Öl gewechselt, weil ich den Motor eigentlich killen wollte, mein Chef hat mir einen neuen
Dienstwagen vertraglich versprochen-und plötzlich mußte ich den alten klapprigen Variant "ausfahren"
Es hat auf der Heimfahrt fast 600 km gedauert, bis der ganze Benzinanteil im ÖL wieder weg war.... ;D ;D
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: kiteflyer am November 15, 2009, 21:32:38 pm
Zitat
ein Manometer um 30 Euro einzubauen

hello egon,
was für eines? woher? speziell für den bedford? zollgewinde?
wär auch interessant für das automatik
gruss
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 15, 2009, 21:35:43 pm
Das Manometer gibts bei Conrad um 30 Euro, hinsuchtlich das Anschlusses muß ich in meinen Unterlagen schauen ist aber keine hexerei.
Man hat zwei Fliegen mit einer KLappe: ständige Kontrolle des tatsächlichen Öldruckes und dazu die altbekannte rote warnlampe.
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 16, 2009, 08:06:43 am
rüdiger: ups, habe gerade 5l 15w40 gekauft - weil du in einem älteren beitrag 15w40 bzw. bessere lösung 20W50 schriebst!
             egal, kauf mir 20w50 - öl wird ja immer gebraucht;-)
egon:    nicht falsch verstehen - deine tipps sind weltklasse!
             das mit den ölwechsel und filterwechsel war schon längst fällig, man weiß ja nicht wann der vorbesitzer das letzte mal gewechselt hat.
             und bei meinen anderen wechsle ich sowieso alle 5000km.
das mit dem öldruckschalter(manometer) werde ich als nächstes angehen  

lg. per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 16, 2009, 09:46:27 am
Weißt Du, nur mit einem Manometer siehst Du wirklich was sich da mit dem Druck tut.Ein Schalter hat einen Punkt da macht ar auf -oder zu-aus, mehr kann er nicht.Wenn ich jetzt ständig inder Nähe des Schaltpunktes (der liegt angeblich unter 1 bar) herumkrebse, unterliege ich dem Trugschluß es wäre alles ok-ist es nicht, weil es so um die 2,5-3 sein müßten.
SOmit weiß ich was gespielt wird und kann rechtzeitig Maßnahmen einleiten.
Es istt ja ähnlich bei der Wassertemperatur und der Tankanzeige: man wäre gar nicht froh , wenn nur ein LÄmpchen und sonst Nichts vorhanden wäre-bei teureren Autos ist fast immer der Öldruck ablesbar.
Und nun viel Glück!
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 17, 2009, 10:36:19 am
kann ich auch ein 20W20 Motoröl  für meinen 2,3l bedford cf97300serie verwenden?
ist da für diesesl(einbereichsöl?)

lg. per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 17, 2009, 12:17:14 pm
genaue daten: OMV SAE 20W-20
verwendbar für den 2,3l bedford cf97 benziner ???

lg. per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 17, 2009, 12:22:56 pm
Mmmm 20w20 hab ich noch nie gesehen.
Dann täte ich lieber das 15w40 nehmen.
Laut Betriebsanleitung ja, aber NUR im Winterbetrieb.

Rüdiger
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 17, 2009, 18:40:29 pm
danke vielmals,

wie ihr wisst habe ich schon 5l 10w50 gekauft und wollte gestern noch einen kanister 20w50 kaufen, aber das war nicht lagernt - sie können es aber bestellen! und dann sah ich im regal dieses 20w20 und fragte mich wo für nimmt man diess eigentlich?
aber jetzt ist es mir klar das dieses für winterbetrieb bestimmt ist. da ich wahrscheinlich dan nur im sommer fahre ist dies hinfällig.

lg, per
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Rainer am November 17, 2009, 19:07:39 pm
10W50 ist deutlich besser als 20W50.
Aber wenn du es nicht willst, entsorge ich es für dich..... ::)
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Schrauber 69 am November 17, 2009, 19:13:36 pm
20W50 bekommst du in jeden Polo oder Louis schop .Fahre ich seit Jahren,das Motorradöl neigt nicht so zur ÖLkohle.
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: per am November 21, 2009, 18:25:35 pm
hallo!

habe jetzt neues öl, neuen filter gewechselt
den öldruckschalter herausen(versuchte mit 15er gabelschlüssel(passt super)-aber keine chance-schraube vernudlt sich-geht durch)
hab den kopfteil des druckschalter vorsichtig abgedreht und mit 15er nuß rausgeschraubt - sitzte ziemlich fest!

...kaufte mir einen manometer(analog) der aber nach dem starten den geist aufgab oder er war vielleicht im voraus schon defekt >:(
so, glücklicherweise bekam ich von einer werkstatt einen digital-manometer ausgeborgt.
ergebiss: 1,6-1,8bar bei lauwarmer motortemberatur(standgas nach ca. 7min.)
                2,5bar bei lauwarmer motortemberatur(aufgebocktem zustand - mit den 2 gang bei ca. 40km/h)
konnte nicht länger testen da mir schon fast der sprit ausging.

ist das mit dem öldruck ok? mir kommt das zu niedrig vor - aber die pumpe wird ok sein sonst wär ja überhaubt kein druck vorhanden.

(zwecks festsitzender kupplungsscheibe??? während ich die öldruckkontrolle durchführte(2gang) stüzte ich das kupplungspedal mit holzklotz mal ab und sprühte bremsreiniger in die öffnung des kupplungsgehäuse - ruckartige bremsversuche mit bremspedal und handbremse... - aber negativ)
ich ließ den holzklotz beim kupplungspedal gleich festgestützt - kann die feder schaden nehmen?

am montag wär ich genügend sprit und nochmals einen manometer(conrad mit 30euro) kaufen und den bedford mal so eine stunde laufen lassen.

lg. per


Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 21, 2009, 19:02:13 pm
Mmmm, der Öldruck kommt mir auch etwas dürftig vor. Habe deshalb mal im Handbuch nachgeschaut.
Da steht 3,0 - 3,8 bar bei 3000U/min. bei heißem Motor. Dann müßte er bei deiner Messung noch höher sein, da kalt, Öl dicker, mehr Druck, oder.
Die Ölpumpe kann schon pumpen, aber nicht mehr den Druck bringen. Es kann auch an den O-Ringen liegen, glaub ich aber nicht.

Rüdiger
Titel: Re: Getriebe
Beitrag von: egon am November 21, 2009, 21:52:58 pm
Die Drücke sind nicht berauschend, aber Du siehst jetzt selbst, was sich wann und wie verändert.
Das mit den 3,8 bar bei heißem Motor kann bei neuen, eingelaufenen Motoren möglich sein,kaum aber bei älteren Maschinen.

Ich hab emir hier als Vergleich das Handbuch von meinem Crysler 8-Zylinder hergenommen und dort steht:
normale Werte sind 1,4  bis 4,8 bar, bei heißgefahrenem Motor kann der Druck bis auf 0,9 bar sinken, ohne dass Schäden zu befürchten sind. Das sind also Werte die ein 5,8 LIter-Motor Bj 1999 erreicht.

Was ich sagen will ist:diese Werte die Du da gemessen hast, sind kein Grund zur Besorgnis und zeigen es lohnt sich genauer als mit einem  simplen LÄmpchen zu messen.

Mein neu aufgebauter MOtor, bei dem allerdings eine alte Pumpe Dienst tut, hat mir im Hochsommer selbst bei +35 Grad und dem
Boot hinten dran über die ALpen immer mehr als 2,5 bar angezeigt, ich habe allerdings auf der ÖL wanne zusätzliche KÜhlrippen angeschweißt.

Das mit der KUpplung scheint halt doch etwas zeit zu brauchen, aber was ich so lese(mir ist es noch nie passoert) haben so gut wie alle das Ding wieder hingekriegt.
Gruß
G
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 25, 2009, 21:05:30 pm
kann der manometer den geist aufgeben wenn man ihn auf plus und masse anschließt ohne zusätzlich den geberanschluß "S" anzuschließen? er schlägt dann voll aus bis zum gehäuse!
der zeiger war beim kauf auf 0 und jetzt ist er ohne stromversorgung immer auf 1,4bar

lg. per

Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am November 25, 2009, 21:17:39 pm
Kann man so schwer sagen, ist vielleicht der Zeiger verbogen?
Was passiert , wenn Du die Betriebsspannung wegnimmt und vorsichtig gegen das Gehäuse klpofst, geht er da zurück?
Würde sagen schließ ihn einmal richtig und komplett an und schau was er macht..
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 25, 2009, 21:27:21 pm
hallo egon!

nein der zeiger ist nicht verbogen.
habe ihn ausgebaut und probierte auch vorsichtig auf gehäuse zu klopfen - durch das klopfen bewegt er sich ganz minimal durch die federlast des zeigers - blieb aber dort bei 1,4bar stehen.

gruß per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 25, 2009, 22:04:30 pm
so, habe den ölmanometer noch mal zu mir geholt und klopfte mit gefühl noch mal ein wenig fester drauf und bei jeden schlag ging der zeiger ferderlastig nach unten, zuletztes ging er ganz runder bis die nadel beim gehäuse anstand. aber der zeige ist nicht lose und geht hin und her?

gute nacht, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am November 26, 2009, 12:08:04 pm
Das ist ein recht feiner Mechanismus, da kann sich schon was bewegen.
Schließe des gute STück richtig an (auch die rote ÖLdrucklampe), starte die Maschine und schau was sich da tut. :c033:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 27, 2009, 19:48:22 pm
hallo,

so, manometer wieder auf null justiert(aufs gehäuse geklopft;-)
kabel verlegt - ölmanometer und geber eingebaut - batterie an - zündung an - kontrollleuchte da - gestartet - kontrollleuchte aus - öldruck da.
*beim starten mit ein wenig gas - ganz kurz auf 4-5bar (kalten zustand)
*dann 1 1/2 stunden bei aufgebockten zustand mit 2gang ohne gas so ca. 3-3,2bar (motortemperatur 90grad)
ein kleiner erfolg :c007:

da trotz 1 1/2 stunden bedy in dauerbetirb, kupplungspedal mit holzklotz gestützt - wieder mal  bremsreiniger in die öffnung des kupplungsgehäuse - kupplung aus und ein - ruckartige bremsversuche mit bremspedal und handbremse... - aber negativ) :b008:
(hatte auch die tage davor schon zu sicherheit das pedal mit den holzklotz gestützt)

benötige jetzt bitte eure hilfe
es wird mir nichts anders überbleiben als das getriebe+gehäuse abzubauen? - wenn ja, bitte um kurze info wo die trennung bei der welle erfolgt und ob ich den teil im aufgebockten zustand runder bekomme! im whb. hab ich schon geguckt da bin ich aber nicht schlau geworden.

recht herzlichen dank erstaml, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am November 27, 2009, 21:52:18 pm
Gehen wir die Dinge der Reihe nach an:
zunächst einmal Gratulation, Du hast einen wichtigen Teilerfolg errungen, einen Motor ohne ÖLdruck in Schuß zu bringen ist ungeleich aufwändiger und teuer als das was Dir jetzt im schlimmsten Fall bevorsteht:das getriebe ausbauen!
ALso trinken wir einmal auf Deinen tadellosen ÖLdruck :a063:

So jetzt fallen mir noch zwei DInge ein, die ich machen würde, bevor ich tatsächlich zerlege:
a.)entweder heiße LUft (mit der Heißluftpistole in die KUpplungsglocke einblasen und hoffen dass die Wärme die Verklebung löst
b.) ich würde es sogar mit einem Dampfstrahler versuchen(wenn jemend ernsthafte Einwände hat , bitte schreien!), aller dings müßte man nachher ohnedies zerlegen und nachschmieren.
c.)ALs angebliches Wundermittel soll sich Coca-COla erwiesen haben-das reinspritzen wäre ev noch ein Versuch.

Wenn alles nicht hilft, runter mit der ganzen Kardanwelle samt Mittelager und Getriebe abflanschen-STellung aber markieren.
God luck!
G :c033:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 28, 2009, 02:21:54 am
Na Super, der Öldruck ist OK.
Ich hatte bei einem Hymer, den ich zerlege, das gleiche problem problem mit der Kuplung.
Habe es auch mit mehreren versuchen nicht funktiniert. Dann bin ich im Hof rumgefahren, hat auch nicht funktioniert. Wollte den Wagen rückwerts einparcken, alo Rückwertsgang rein, gestartet, da die Übersetzung aber größer ist als im ertsten tat er sich schwer zu starten, dabei ist er so gesprungen, daß einen knall gab und die Kuplung war frei, :a115: leider war danach auch der Rückwertsgang hin :c004:, jetzt gehts nur noch vorwerts. :c024:
Das Getriebe ausbauen ist nicht schwer.
Batterie abklemmen.
Kardan am Diff. abschrauben ( 1/2" Ringschlüßel ) Mittellager ab, Kardan aus dem Getriebe ziehen. ( Achtung Öl läuft aus ) Schaltknüpel abschrauben, sicherungsblech aufbigen und die Große Mutter losschrauben, rausziehen. Tachwelle losschrauben. Dann das Blech ( Schwungscheibenabdeckung unten ) losschrauben, vier Schrauben, dabei geht auch gleich die Kuplungsbetätigung mit ab. Starter losschrauben, dann die Restlichen schrauben an der Glocke abschrauben. Dann kann da Getriebe abgezogen werden.

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 28, 2009, 19:14:25 pm
das mit dem rückwertsgang und sogar mit dem 4gang habe ich auch schon versucht :c024:
mit heißluft kann ich es noch versuchen(1 1/2 stunden dauerbetrieb hat der bedy aber schon hinter im)
ist es nicht gleich besser wenn ich das getriebe samt kardan...  ausbaue? ich kann mir vorstellen daß dort drinnen irgendwas faul ist :tbeiss:

(übrigens wenn der gang auf leerlauf ist bleiben die räder stehen - ist das ein kupplungproblem?)

 :ola:,per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am November 28, 2009, 19:24:42 pm
Wenn DU auf Leerlauf schaltest, ist zwischen Motor und Kardanwelle kein Kraftschluß vorhanden.
Na sicher ist ausbauen der beste Weg und auch nicht allzu schwierig-schöner wäre es halt wenn's ohne geht.. :c007:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 29, 2009, 20:04:54 pm
...danke für die ausbauinfos der kupplung(getriebe)

noch ein paar fragen:
wenn ich mich jetzt nicht irre sind da zwei kard.wellen :c024: wird die große kardan und die vordere kleine kardanwelle in einem vom diff. abgeschraubt und dann aus dem getriebe gezogen?
reicht es wenn ich das kupplungsseil aushänge oder muß ich da diese kupplungsgabel im gehäuse lösen?
wie ist das mit dem starter muß der wirklich weg?
das getriebe ist ja auf einer aufhängung gestützt - das muß ja auch runder, oder?


sorry die fragen, aber ich möchte da nichts falsch machen
lg, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am November 30, 2009, 08:57:10 am
Die Kardan schraubst Du am Diff ab und dann das Mittellager am Unterboden, insgesamt 6 1/2 Schrauben.
Dann einfach rausziehen aus dem Getriebe, läuft aber Öl raus dann, wenn noch genügend drin ist.
Du brauchst das Kupplungseil nicht aushängen, so wie ich es geschrieben habe abschrauben fertig.
Ja der Starter muß ab, da die Schrauben vom Starter bis in die Getriebeglocke gehen.
Ja die Stütze muß natürlich ach weg, sind nur vier Schrauben am Unterboden, die sind gesichter, aufbigen und losschrauben.

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Wilk am November 30, 2009, 09:13:47 am
hallo per,
es kann sein daß du 2 wellen drunter hast..die müssen aber als einheit samt mittellager abgeschraubt und dann rausgezogen werden. der starter muß ebenfalls demontiert werden, da er an der glocke mit befestigt ist. die kupplungsgabel bekommste erst weg nachdem die glocke vom motorblock weg ist. sie ist nämlich auf ein lager gesteckt welches auf der getriebeachse sitzt. außerdem mußte auch den torsionsausgleich abbauen..achte bei der montage aber darauf alles wieder richtig anzuschrauben. natürlich mußte den getriebebock auch demontieren, wie willste denn sonst den mist da drunter wegbekommen? auch hier bei der montage nicht die sicherungsbleche vergessen...im übrigen empfehle ich dir dringend mal ins whb hier im downloadbereich zu schauen, da ist eigentlich alles recht gut beschrieben..
gruß klaus.....wilk
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 30, 2009, 14:37:34 pm
:ola: hallo

heute um 6:00 auf frühstück und dann gleich untern bedy!
part 2 ist auch erledigt - welle mit getriebe, gehäuse... ist herunten :a063:

habe eine ewigkeit gebraucht - so ca. 4 stunden, aber das nächste mal gehts dann sicher schneller :c007:

so, part 3 ist jetzt dran die kupplung!
aber heute mal ausruhen und die kommenten tage mal schauen wie das wetter so wird - weil ich habe keine heizung in der werkstatt :tbeiss:

herzlichenDank für eure weltklasse infos und tipps bezüglich getriebe ausbau...!

so jetzt mal schnell was essen und dann bin ich wieder online!


lg. per



Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am November 30, 2009, 20:43:14 pm
...morgen mal schauen ob es eine laycock oder eine borg and beck kupplung ist.
sah nur das zwischen der mebranfeder und der platte(kupplung?) ein freiraum ist!

gibt es was zu beachten wenn ich jetzt die kupplung zerlege(zwecks verklebung - lösung...?)
markieren werde ich jedes teil.

lg, per


Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am November 30, 2009, 22:49:07 pm
Diese KUpplung ist sehr robust, meine war nach 145,000 km noch so gut, dass ich das alte Drucklager statt eines neuen wieder verwendet hatte.
Was die KUpplung leisten mußte zeigen die BIlder:
Das Boot war beim Hochwasser im Hafen eingesteltl worden, d.h. das Wasser war bei der Straße, auf der das Womo steht.
Weil zu viel Treibholz im Strom war, haben wir das Boot dort lassen und auf einen befreundetetn ungarischen Schleppschiff (MS Sopron) angeheuert und die Historikerfahrt auf der Donau von fast Asvanyaro bis Budapest und wieder zurück mitgemacht-ein Erlebnis so ein alter 2-Mot Schlepper, bei dem bei jedem Drehrichtungswechsel die Maschinen gestoppt und verkehrt gestartet werden müssen...
EIne Woche später war die Donau um fast 10 m gesunken(!!!) und wir mußten, da der Traktor kaputt war , das Boot über die steile Rampe mit dem Womo im Hafen hochziehen.
Man kann sich vorstellen wie die KUpplung da gequalmt hat-aber sie hat keinerlei Schaden genommen-ein sehr robstes Teil! :c007:

So und nun viel ERfolg beim weiteren ARbeiten!
G
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am Dezember 01, 2009, 07:54:18 am
Die Kuplung hält normal ewig, wenn man sie anständig behandelt.
In meinem Iveco Bus, den ich zurzeit fahre, ist die Kuplung schon 415tkm drin, und ich fahre immer mit 3t Hänger dran.

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Wilk am Dezember 01, 2009, 08:59:50 am
hi egon,
ich wünsche dir, daß dein neu aufgebauter motor um einiges mehr leistet als der vorherige..der war ja wohl anscheinent nicht das wahre vom ei.. :c007: das was du da mit deinem boot zeigst, macht meine möhre im sommer mindestens 1 x pro woche..allerdings slippe ich dann den trailer direkt mit der anhängerkupplung aus dem wasser und nicht aus 15 m entfernung..dieses bis jetzt ohne kupplungsqualmen bei einer steigung, die der von dir gezeigten, um nichts nachsteht....auch in der bootsklasse scheinen wir wohl auf der gleichen ebene zu liegen..bayliner 8 m. länge, motor 75 ps. .aber darüber können wir ja mal ein anderes thema machen.. :c007: :a063:
gruß klaus...wilk
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 01, 2009, 09:35:04 am
Hallo KLaus, damit war ja zu rechnen- :a065: nur ,Du kennst die Donau nicht: die Rampe war  kurz nach dem geschilderten Hochwasser voll von getrocknetem Schlick ind Sand, da würde sich sogar mein Allrad mit 220 PS etwa schwer tun...
Um den Dreck von der Rampe zu kriegen ist längere Aktion mit Kärcher und Co(oder 3 Tage Dauerregen) notwendig; Beides stand nicht zur Verfügung :a063:
DU siehst wie so oft im Leben, nicht auf die Kraft kommt es an..... :c004:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 01, 2009, 14:15:14 pm
hallo!

welcher kupplungsdorn passt für den bedford (modelabhängig oder)?

lg, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Wilk am Dezember 01, 2009, 14:38:49 pm
hi per,
brauchst keinen dorn. nimm einfach nen stück vom besenstiel. hat bei mir bis jetzt immer gepaßt.. :c033:
zu egon...
solltest mal ne bessere cam nehmen wo man diesen schlick auch erkennt... :a090: nichts für ungut... :a063:
gruß klaus...wilk
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 01, 2009, 15:49:16 pm
Ja, wenn ich geahnt hätte, dass man das am Foto nicht so gut sieht, wäre eine Großaufnahme sinnvoll gewesen, der getrocknete Dreck hat genau die Farbe von Beton und klebt auch so fest.. Mir ist es damals darum gegangen für den Hafenbesitzer, der abwesend war, den Slipvorgang zu dokumentieren.Heute ginge das Anders, da wird eine E-WInde auf die Anhängerkupplung aufgesetzt und holt den Hänger rauf. :c007:
Das ganze sieht eher harmlos aus, aber selbst mit dem Traktor ist bei Dreck auf der Rampe kein slippen ratsam.
Was die Steigfähigkeit von old Beddle anbelangt,hat er sowas mit dem alten Motor schon geschafft(Rampe Südautobahn bei Bad St. Leonhard..) mit der neuen Maschine schafft er Semmering und Wechsel im Gespann (für Ö-Kenner) locker mit den Gängen 3-5. :a115:,
das Drehmoment bei kleinerer Drehzahl hat sich ganz prächtig erhöht..
Titel: Re:Getriebe/Kupplung
Beitrag von: per am Dezember 01, 2009, 19:06:37 pm
hallo!

erstmals DANKE...
-rüdiger für die(heutige) ausbauhilfe bezüglich kupplung, weltklasse!
-wilk danke für den tipp mit den besenstiel (gibt es eigentlich noch so einen kupplungsführungsdorn?)
-egon respekt, da stimme ich dir voll zu weil der semmering ist kein honiglecken.

so habe mal das ganze mal fotografiert.

foto1: ist dieser abstand zur druckplatte normal? und
foto2: bleiben diese 3 zentrierbolzen dran?
(sehe wahrscheinlich erst das problem wenn ich das abmontiert habe, sorry die fragen :c007:)

lg, per



Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: bedfordfreak am Dezember 02, 2009, 18:40:13 pm

Hallo Per,

Einen Zentrierdorn kannst dir aus nem defekten Getriebe ausbauen.

Sowas könnte Rüdiger vielleicht haben.

Gruß
Bernhard
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 02, 2009, 20:04:12 pm
hallo!

part3: druckplatte und kupplungsscheibe sind herunten! hat alles super funktioniert :c007:
es handelt sich um eine borg&beck kupplung mit einen durchmesser von 241mm
der belag war richtig auf der schwungscheibe verklebt :c024:

so jetzt werde ich alles schön reinigen. die schwungscheibe und druckplattescheibe werde ich mit einen 1000er wasserschleifpapier schleifen und mit bremsreiniger behandeln. der kupplungsbelag ist ok - denn werde ich abblasen und fein abschmiergel, besonders den eingeschliefenen rand(siehe bild1-pfeil). wahrscheinlich auch mitschuldiger der verklebung?

das feine nadellager schaut äußerlich(innen) ok zu sein - so richtig testen kann man das wahrscheinlich ja nicht, oder?
welche fette brauche ich und was wird da alles geschmiert? walzlagerfett ist ok?

(bernhard: zwecks dorn habe ich da so was ähnliches schon gefunden - so ein konisches rundeisen das ich noch ein bischen umändern muß. das mit einem defkten getriebe wäre super aber leider keines vorhanden)

so jetzt noch ein paar bilder!



Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 02, 2009, 21:09:59 pm
Na , das schaut ja wirklich wild aus, diese satte Verklebung.
Jetzt wäre interesant, was ein Kupplungs-Fachbetrieb zu diesem Thema zu sagen hat-haben die Mittel und/oder Tricks, um solche Verklebungen ohne Ausbau zu lösen? :a065:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 02, 2009, 23:17:04 pm
...du sagst es egon. aber wo gibt es wirklich so spezifische fachleute, die mußt du mal finden!
was mir nicht eingeht ist die verklebung in dieser KURZEN zeit:c024: aber wahrscheinlich ist es dann egal ob 1 woche standzeit oder ein halbes jahr. man sieht auch keine verschmutzung oder verölung auf dem belag, hmmm...
habe interresenshalber heute nachmittag schon einige firmen wie sachs oder luk kontaktiert - aber negativ.

na ja, ich hoffe stark daß nach der reinigung dann alles wieder im lot ist :c033:

(bitte um kurze info welche fette ich brauche und was alles geschmiert werden muß bevor ich wieder alles zusammenbaue? und ob man das nadellager wie schon berichtet auf funktionstüchtigkeit testen kann?)

gute nacht, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am Dezember 03, 2009, 07:48:31 am
Wenn das Nadellager OK ausschaut und sich mit dem Finger drehen läßt ist das OK.
Ich nehme immer normales Lagerfett, etwas auf das Nadellager, etwas auf das Außrücklager und etwas auf die Getriebewelle.

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 03, 2009, 15:05:42 pm
Habe mich heute länger mit einem Kupplungsprofi zu diesen leidigen Thema unterhalten.
Das Problem sind Feuchtigkeit, die auf der Schwungscheibe Flugrost bewirkt und der hohe Anpressdruck der Tellerfeder.
man kann probieren . mit Bremsenreiniger reinzusprühen und den einwirken zu lassen, doch sagt selsbt der Profi dass sie manchmal beim Zerlegen noch große Probleme haben.
Einziger Rat: immer mal wieder entweder den Motor starten und die Kupplung ordentlich zu beanspruchen-fahr ruhig im 4. Gang an...
oder zumindest alle paar Wochen draufzutreten. :c007:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Ralf am Dezember 03, 2009, 17:59:44 pm
Ohne die Diskussionen weiter anzuheizen.  :a176: Ich würd den Belag tauschen irgendwas ist da nicht koscher das hat zu schnell geklebt nach Deiner Erklärung. Ausserdem ist der Belag nicht so dramatisch teuer.

Gruß Ralf
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 03, 2009, 20:13:02 pm
Na ja , das kann schnell gehen, weil der Druck der Feder groß ist.
Habe heuer die Bremsen von meinem Bootsanhänger völlig neu gemacht, auch die Lager etc.
Nicht einmal 2 Wochen nach dem Slippen(allerdings im Salzwasser) ist eine Bremse schon gesteckt-glücklicherweise gibt es noch einen Hammer.. :c004:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: hermann am Dezember 04, 2009, 12:11:40 pm
hallo egon du schwimmst auf meiner welle bin auch bootsfahrer habe ein 20 ft mostes mit einer 7,9 gm maschine
ich hoffe wir gehn bald auf einen manöverschluck

mfg hermschi
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 04, 2009, 13:16:03 pm
Jederzeit gerne, melde Dich !
G :a063:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Wieland Gericke am Dezember 07, 2009, 23:30:28 pm
Hallo :a063:

Was für ein 5 Ganggetriebe geht   an einem 2,3 Lieter Beddy  Motor  :a143:

Würde den Beddy von meiner Tochter gern auf ein 5 Gang Getriebe umbauen :c024:

Mfg.Wieland aus Hamburg :a063:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am Dezember 08, 2009, 08:06:47 am
Im prinzip geht jedes Getriebe, es sollte eins sein, wo man die Glocke abschrauben kann und vom Hecktriebler ist. Man muß halt eine passende Adapterplatte anfertigen.
Am einfachsten gehts mit einem ZF aus einem Bedford.
In einem meiner war ein BMW Getrag.

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 08, 2009, 10:15:29 am
Habe selbst heuer umgebaut, was man braucht ist eine Zwischenplatte und am Besten ein ZDF-Getriebe mit dem 5.Gang 0, 8 uUntersetzung..
Man muß die Kardanwelle und -wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, müßte nachsehen-auch die Getriebewelle etwas kürzen. :a115:
Das Ganze funkt prima, allerdings stimmt die Tachoanzeige nicht mehr, entweder selbst ein Papier mit richtigen Werten(GPS-Messungen) drüberkleben, oder das in einer Tachowerkstätte machen lassen.
Am Anfang kann es mal passieren, dass man versehentlich mit R  anfährt.... :c007:
Über bezugsquellen sollte Dir Rüdiger was sagen können (Holland?), für die Zwischenplatte gibt es eine Schablone, die ich auch habe.
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 09, 2009, 11:16:22 am
hallo!

so habe jetzt die kompletten teile gereingt!
beim schalthebel zusammenbau habe ich ein problem. beim einstetzen dort wo die schalhebelkugel sitzt sind zwei sitze-distanzringe oder so(unter der befestigungsschraube und sicherungsblech). da wurde schon etwas herumgepfuscht glaube ich!
habt ihr da eine skitze zwecks zusammenstellen?

danke, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Softifex am Dezember 09, 2009, 18:05:36 pm
Ja, im Downloadbereich gibt es eine Zeichnung unter "Schalthebelrasseln".

lg Helmut
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 10, 2009, 05:17:11 am
...sorry, na klar übersehen! habe es aber gestern noch im whb. gefunden, danke.

bei mir ist der zweite distanzring kaputt. dieser harter gummiring am distanzring brökelt ab.
bekommt man noch so einen teil? habe mir schon gedacht selber mit scheibenkleber so einen zu formen.

lg, per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am Dezember 10, 2009, 08:17:08 am
Probier es mal hier www.bedford-blitz.de oder www.bedfordgarage.com

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 10, 2009, 08:17:32 am
Mit einer Drehbank kann man sich so etwas in der Regel selbst machen, passenden GUmmi gibt es sicher im Fachhandel.Ich hab erst vorgestern die GUmmiaufhängung für einen Kröber-Drehzahlmesser an einem Motorrad aus einer herumliegenden Hardyscheibe
geschnitten, harter GUmmi  in entsprechender STärke läßt sich recht gut bearbeiten. :c007:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 10, 2009, 12:18:06 pm
...danke euch!

bei schüttemeyer u. bedfordgarage - nix!
werde diesen hartgummi mal selbst probieren zu basteln.

per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 10, 2009, 14:52:54 pm
Ich weiß nicht wie diese Scheibe aussieht und was sie für Belastung zu tragen hat-aber ev kann man auch Kunststoff nehmen, der läßt sich noch schöner bearbeiten....!
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Bedford Blitzi am Dezember 10, 2009, 17:10:35 pm
Mmmm Rolf hatte aber beim Treffen noch jedemenge dabei.

Rüdiger
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: Wilk am Dezember 10, 2009, 19:44:08 pm
ja rüdiger,
und der andere holländer auch..weiß jetzt im mom. nur die adresse von dem nicht...
übrigens sind die ringe  sowieso aus plastik...
gruß klaus..
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 10, 2009, 22:07:32 pm
Es sieht so aus, als hätte kaum jemand eine Drehmaschine, dabei gibt es so was schon für 300 Euro .
Ich könnte mir die Arbeit an meinen Fahrzeugen ect. ohne diese Maschine gar nicht vorstellen, und wenn es nur eine Welle zu polieren oder schnell eine Buchse anzufertigen gilt.
Wie oft sind Schrauben angerostet und haben ein paar Macken, husch einspannen, Drahtbürste, Feile und dann mit dem Gewindesträhler ein paar mal drüber-mit solchen Schrauben ist es dann eine Freude, zu arbeiten :c007:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: per am Dezember 11, 2009, 09:17:12 am
danke, habe jetzt schon den distanzring selbst angefertigt - alles super!

für die schmierung des getriebes habe ich noch zu Hause ein
SHELL Spirax MB 90 Getrieböl SAE 85W-90, API GL5

(Shell Spirax MB 90 ist ein Hypoidgetriebeöl für höchstbelastete Achs-und Schaltgetriebe
Es ist ein Öl der Klasse SAE 90,erfüllt aber auch SAE 85W-90 .
Es kann sowohl für synchronisierte als auch für nicht synchronisierte Schaltgetriebe eingesetzt werden.
Freigaben und Spezifikationen:
-API GL-5,
-MAN (342, Typ N),
-Mercedes-Benz (Blatt 235.0),
-MIL-L-2105 B,
-ZF (TE-ML 05A, 07A, 12A, 16C, 17B).

kann ich das verwenden? oder ist das zu hochwertig und zu dünn für unsere bedys(zwecks dichtung usw.)? im whb. ist das sae80 eingetragen!


lg. per
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 11, 2009, 15:12:48 pm
Was für so viele hochwertige Fahrzeuge gut ist, kann für das robuste Bedfordgetriebe kaum falsch sein-ich würde es bedenkenlos einfüllen.
Sollten sich -wider erwarten-bei Fahren Probleme -speziell mit der Synchronisation -ergeben, kann man immer noch was ANderes nehmen. :a176:
Was das Anfertigen von Teile betrifft muß man sich hier wirklich viel mehr auf eigene Beine stellen, weil , wie ich aus langjähriger ERfahung inzwischen weiß,- allein der Zeitverlust beim SUchen plus Fahrt etc. ein VIlefaches des Eigenaufwandes ausmacht.
Na und die Befriedigung: das habe ich selbst gemacht und es funkt-ist doch so wie wenn ein selbstgefangener Fisch oder ein selbstgeschoßener Hase mit Gemüse aus dem eigenen Garten serviert wird. :a115:
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: bedfordfreak am Dezember 12, 2009, 11:23:14 am
Hallo per,

Laut Anleitung gehört Getriebeöl "GL 4" ins Schaltgetriebe,
Getriebeöl GL 5 verträgt sich nicht so gut mit Messingteilen.

GL 5 gehört beim Bedford ins Hinterachsdifferential.

Gruß
Bernhard
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 12, 2009, 15:28:47 pm
Das sind aber schon extreme Feinheiten: ich kenne kein handelsübliches ÖL, das Metalle schädigt, wichtig ist, dass der Schmierfilm auch bei hohen Flächenpressungen nicht abreißt:
Wer schon mal ein Bedforddifferential.-oder Getriebe offen gehabt hat, wird beruhigt schlafen-wenn er das mit Bauteilen von Hochleistunsgfahrzeugen , die 10 x soviel Leistung locker verkraften müssen, vergleicht.
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: hermann am Dezember 12, 2009, 15:49:32 pm
hallo egon

warum gibt es dan soviele hinterachschäden . meines wissens sind es meistens eigenfehler kein öl ,zuwenig öl, fahlsches öl,
oder öhlverlust den man eigentlich merken solte. aber es kann auch nach einer rep passieren zu wenig spiel zu viel spiel,
eigentlich wie bei einen trieb vom boot,nur da kommt noch wasser ins spiel.

also noch einmal die frage warum


mfg hermann
Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 12, 2009, 17:00:01 pm
Was die verdammten HInterachsschäden anbelangt, bin ich-leider-fast schon sowas wie ein Fachmann, mich hat es voll erwischt, bis ich die Nase voll hatte und die Achse gegen eine anderes Produkt tauschte-seither ist ruhe:
Hier die Liste, sollte ungefähr stimmen:
Vorbesitzer 1: ca Km 18,000.- Lager re hi kaputt
Vorbesitzer 2:  ca km 38.000- Lager ? Kaputt
Vorbesitzer 3: ca  53,000 .-Lager li hinten kaputt
Vorbesitzer 4: ca 65.000.- Lager li hinten def.-ließ es mit alten Schrumpfringen richten
mein Schaden 1: ca 70,000.-(Erste Ausfahrt) 12/1993- Halbachse wandert aus-re hinten Lager, Ring neu
mein Schaden 2: ca. 75.000.- re, hi: Halbachse läuft im Innenring des Lagers-aufgespritzt, geschliffen hielt dann
mein Schaden 3: ca  83.000.-re hi Hlabachse fährt  aus, keine Bremse beica 70/km/h vorher hat ein ÖAMTC
                                             Techniker noch OK  gegeben. lange , teure Instandsetzung, neue, verstärkte Halbauhse .-Schaden hat
                                              Vers. v.ÖAMTC   bezahlt.
mein Schaden 4: ca 89,000 km: im Schrittempo reißt re. hi. Achse glatt ab.

Soweit die Liste: in keinem Fall hat das ÖL irgendneine Rolle gespielt, Rep. immer nur durch "Fachfirmen" OPEL
Meine Recherche hat ergeben, dass diese Schäden beim langen 581-er Hymer gut bekannt sind, als "ABhilfe" wurde eine 3 Kg Dämpferscheibe auf der Kardanwelle vom Werk montiert-hat, wie sich zeigt nichts gebracht.
Die öst.Vertetung für Hymer sagte wörtlich(so um 1994:) ein Hymer-Fahrere muß immer einen Schrumpfring und ein Lager mit haben..
SOweit ich das Überblicken kann, war der Hymer nie überlastet, wir sind 2+1 , Lasten trägt ev. der Anhänger
Ein Gutachten einer KFZ-Fachprüfstelle hat erbeben, dass Schwingungen der 3. und 4.Ordnung auftreten und nicht beherrscht werden.

Ich habe-im Gegensatz zu den 4 Vorbesitzern den Hymer nicht verkauft, sondern das Problem durch Einbau einer besseren Achse nachhaltig gelöst-die läuft jetzt schon fast 80,000.- KOntrolle ergab OK!



Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: hermann am Dezember 12, 2009, 17:45:06 pm
hallo egon

wenn ich so überlege haben die ersten 207 mercedes so ähnliche bropleme gehabt:
1. aufbau zu schwer
2. zu langer überhang
3. die karren sind besser gegangen
4. ales wurde schwächer gebaut
5. die geschichte musste ganz einfach billiger sein



es könnte vieleicht das achsrohr zu schwach sein darum die schwingungen

wie ich mein hymer aus gamming geholt habe : angstschweis,angstschweis
darum mache ich folgende änderungen
1. hinterachse von mercedes 307
2. achse zurückversetzen
3.luftfederung von fa. goldschmid,bast von fiat ducato bis bj.1980 ohne viel aufwand und kostet ca 600 euronen
   brauchte bei hoby wohnmobil 3stunden

mfg hermann


Titel: Re:Getriebe
Beitrag von: egon am Dezember 12, 2009, 18:53:30 pm
Na, wir wollen doch nicht das Kind mit dem Bade ausgießen....
Nachdem ich die Sache ja erfolgreich -und vor fast 14 Jahren durchgespielt habe sind meine Erfahrungen untermauert.
a.) seit dem Umbau gab es nie wieder auch nur das geringste Problem mit der Mercedes-HInterachse....
b.>.) wozu eine Luftfederung, ist nur ein zusätzliches Teil das Probleme machen könnte: ich habe mir ein 2. Federblatt machen lassen
         und rückwärts Gasfruckstoßdämpfer.Damit liegt der prima auf der Strasse, hat noch immer genug Federungskomfort, schauckelt
         nicht und ist auch nicht windanfällig.Er ist auch beim Stillstand so stabil dass nicht bei jeder Bewegung innen die Suppe aus
         dem Teller rinnt...
c.) Wenn Du die Achse nach hinten versetzt, änderst Du die Fahrwerksgeometrie unter Umständen zum Nachteil, mußt die Kardanwelle
      verlängern was auch Schwingungen vergrößern kann.
      Die nächste Frage ist, ob die Hinterräder dann noch genug Platz nach oben zum Einfedern haben, auch der Auspuff wird nicht mehr
      passen.
     Außerdem , was soll das bringen-wie gesagt, meiner läuft  so wie er jetzt ist ,einwandfrei.. :c007:
Titel: Antw:Getriebe
Beitrag von: per am April 22, 2010, 11:21:35 am
hallo,

so jetzt ist es so weit...
werde nächste woche das getriebe. kardanwelle, etc... wieder einbauen und hoffen das alles wieder gut ist :c007:
nähere details folgen!

lg. per
Titel: Antw:Getriebe
Beitrag von: per am Mai 04, 2010, 21:04:43 pm
jhallo,

...hat eine weile gedauert aber die kupplung funktioniert jetzt wieder einwandfrei :c007:
habe auch gleich das getriebeöl getauscht - 1,2l mehr gingen nicht rein(laut Handbuch 1,4l)
oder verteilt sich das öl erst beim gang durchschalten?

lg. per