Bedford Blitz Forum
Wohnmobile => Wohnmobile => Thema gestartet von: lngdietmar am März 18, 2011, 19:50:44 Nachmittag
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Hallo,
ich suche den Plan des Rohrrahmens vom Aufbau des Hymermobil 521, Baujahr 1979.
Für Hinweise bin ich dankbar.
Viele Grüsse
Dietmar
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in der galerie soll es das eine oder andere foto von nackten hymern geben :-))
jörg
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Und in irgendeinem alten Prospekt war ein Teil des Skelettes auch zu sehen.
Habs schon, Seite 34
www.blitzforum.com/download/Prospekt_Reisemobil_1980.pdf
lg Helmut
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Ja, Ja, den suchen wir alle schon seit Jahren...
den gibts glaub ich nicht mal mehr bei hymer
ist schwieriger als man denkt da sich die generationen 76-78, 79-81 und rundscheiber sowie langer und kurzer radstand doch im detail unterscheiden
Tip:
1) sich zuerst an den Bildern der nackten Skelette hier im Forum orientieren
2) mit einem billigen metallsuchgerät vom baumarkt (ich glaub ca 13 eur) von innen bis auf ca 1 cm genauigkeit heranmessen
3) im bereich 1 cm helfen nur noch probebohrungen durch die schöne hymerinnenverkleidung "schnüff"
ein schönes projekt wäre div. skelette und probebohrungsergebnisse einmal genau auszumessen und CAD mässig zu zeichnen, dass hätte ich schon lange vor aber auch nie zeit
viel erfolg!
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ich glaub auch: hymer hat da jeden tag was anderes zusammengerotzt. ich konnte jedenfalls nur mit dem kopf schütteln, als ich erstmal sah. wie hymer am aufbau am werke war.
mal losgelöst von meiner meckerei: dietmar, was brauchst du eigentlich für eine info?
jörg
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Hallo Jörg,
bei unserem Hymermobil ist das untere Vierkantrohr, welches auch für die Befestigung der Stossstange verwendet wird, an den Fahrzeugecken durchgerostet. Im mittleren Bereich ist das Vierkantrohr noch stabil.
Welche Möglichkeiten bestehen für eine Reparatur?
Viele Grüsse
Dietmar
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Mmmm, das problem haben die meissten.
Wenn es nur für den TÜV sein soll, flacheisen oder ein winkeleisen rein setzen und an noch guten Teilen anheften. Aber vorsicht, brennt schnell.
Wenn es richtig sein soll dann wirst Du das ganze Heck auseinander nehmen müssen.
Habe noch einen schlacht Hymer da stehen, da kannst Du dir gerne anschauen wie das gemacht wurde. Nur einen Flachmeissel und Hammer mitbringen, dann kannst Du dir das genau ansschauen.
Rüdiger
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hallo dietmar,
dieses problem habe ich dadurch gelöst, dass ich mir das entsprechende vierkantrohr vom baumarkt geholt habe. dort wo das alte noch gut ist, einfach das neue auf die gesammte länge sauber draufgeschweisst. damit du eine saubere verbindung auch in den ecken bekommst, musst du seitlich natürlich genauso verfahren.
wichtig!!!!!!
beim schweissen immer einen eimer wasser in griffnähe habe. nicht, dass du dir dein fahrzeug abfackelst.
gruss klaus...wilk
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hi dietmar,
ich hab bei mir das vierkantrohr komplett ersetzt. ich such heut nachmittag mal nach bildern und schreib dann noch was dazu.
jörg
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hi dietmar,
ich hab noch ein bild gefunden, auf dem du den rohrrahmen im heck sehen kannst.
bei mir war der untere querholm auch total hinüber. die in fahrtrichtung rechte ecke war total durch. das hielt nur noch durch den wandaufbau. das wegfaulen der rechte ecke ist wohl nicht so selten. wasser im holm dürfte sich beim abgestellten fahrzeug auf grund der fahrbahnneigung immer rechts ansammeln.
ich habe mir material vom eisenhändler besorgt. 40mm x 60mm (wenn ich mich recht entsinne).
im original war der holm bei mir nicht (wie soll ich sagen) lotrecht eingesetzt. die heckfläche beim hymer ist nach unten leicht nach vorn eingezogen. entsprechend ist der querholm halt auch leicht gekippt eingesetzt. beachten musste ich dies nur beim anbringen der stossstangenbefestigungen (die hatte ich vom alten holm abgetrennt und auf der werkbank gleich an den neuen drangesetzt und natürlich erstmal falsch; die stossstange wäre im ergebnis gekippt drangewesen)
ein wenig gefummel war das richtige ansetzen des neuen holmes. da er ja gleichzeit die untere begrenzung der heckklappe ist, muss das also schon gut passen, sonst gibts mit der heckklappenmontage probleme.
so, hier nun noch das bild
jörg
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ja, das ist bei fast allen hymer aufbauten aus der zeit so ausser jenen die das glück hatten in der garage zu wohnen.
reparatur ist nicht so schwierig und fast pflichtübung.
ich habs so gemacht:
alufläche heck unter aluschmuckleiste und diesselbe abbauen, heckklapperl ausbauen
dann hab ich so vierkantrohre bei eisenhändler gefunden die genau in das unterste 4x2 passen (also wahrscheinlich so 3,8x1,8, diese in die untersten längsformrohre fahrtrichtung eintreiben (ich bin so bis mitte hintere radnabe gekommen) ,
der rest ist simple schweissarbeit mit formrohren, ich hab die ecken noch schön verstärkt, bis das wieder durcherostet ist liege ich schon lang im grab
- wieder irgendwelche winkel für die stosstangenmontage anschweissen
-ich hab bei der gelegenheit noch einen fetten rad bzw. mopedträger für das heck geschweisst, der nicht mit dem aufbau verbunden ist, aber das ist ein anderes thema
- den alten rostigen sch**** teil (unterster querträger) in hohem bogen in den altmetallcontainer werfen
....
das aluzeug und das heckklapperl wieder montieren, das nervt mehr als man denkt, ausser man steht auf kleine blechschräubchen.
danach das ganze fahrzeug neu lackieren (das ist keine pflicht)
;)
ist schon ein arbeit ;(
@jörg: sieht ziemlich schick aus dein skelett so in weiss, feine sache!
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jo, diese schei... schrauben und nieten haben mich auch genervt. bei der montage hab ich dann geklebt.
jörg
p.s.: das weiss ist nur ein lacküberzug über einen nicht ganz kratzfesten rostschutz
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hallo jörg,
jo, diese schei... schrauben
ich bin am ende dazu übergangen alles nur mehr zu nieten.
diese 1mm schräubchen laut hymer-doktrin halt ich nicht mehr aus...habe ca 10 bohrer abgebrochen... :c004:
äh jörg..dein rahmen und unterboden könnte noch ein paar fläschelchen fertan vertragen, was denkst du?
das zeug ist so genial ;)
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In den Oldtimerzeitschriften sind erst kürzlich ein paar interessante Artikel über Rostschutz gewesen.Ich denke , es könnte beiden Trägern nicht schaden , diese
Methoden auch beiden Trägern anzuwenden es wurden da umfangreicher Testreihen-auch mit Salzlösung- vorgenommen.Testsieger war übrigens ein Fett,(also nicht Wachs)das da reingespritzt wird-wen es interessiert,es heisst MIKE SANDERS..
G
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rostschutz:
bei meiner such nach sinnvollen mittelchen konnte ich irgendwann bei den gut gemeinten ratschlägen nicht mehr unterscheiden, ob es noch fundiertes fachwissen und eigene erfahrung oder doch schon religion ist ...
ich hole mir mein zeug immer vom korrosionsschutzdepot. bereits der (online-)katalog ist sehr hilfreich. ich schreib den jungs immer per mail mein problem und bekomme umfängliche, gut nachvollziehbare infos. lieferug erfolgt dann super schnell (nein, ich bin am laden nicht beteiligt)
für das ganze untergeschoss habe ich einen rostschutzlacküberzug verwendet ("brantho korrux"). hier mal ein bild vom ergebnis
schönen sonntag
jörg
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nun,
ich habe zwar nicht so die grosse ahnung von den einzelnen rostschutzmitteln. den jörg seine achse sieht zwar aus wie neu, ( gefällt mir auch irgentwie, wie er im grossen ganzen arbeitet ) aber was ist mit dem zeug wenn mal wieder ne schraube gelöst werden muss? geht das so einfach oder ist ein abreissen der selben schon vorprogrammiert? ich habe so ein problem schon zigmal gehabt. habe ja jetzt erst eine feder wechseln müssen..ich kann nur sagen da lobe ich mir meine ölverdreckten bolzen, wie problemlos die sich doch lösen liessen. und ob mans glaubt oder nicht, unter dem ölschlamm sah meine achse auch wie neu aus.. :c033: aber wie schon eingangs erwähnt, nicht so die ahnung und vielleicht gehts ja doch ganz gut zum schrauben. gut aussehen tuts jedenfalls allemal. :a115:
gruss klaus...wilk
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Es führen bekanntlich viele Wege nach ROm-als Laie verlasse ich mich daher auf das, was echte Profis-also Leute die das ständig professionell machen-herausgefunden haben, wobei diese Testreihen sehr aufwändig aber leicht nachvollziehbar sind.
Man darf ja nicht vergessen, hier werden rund 20 Handelsprodukte mit Namen und Ergebnis veröffentlicht, wenn da was unsauber ablaufen würde, gäbe es Klagen-so wie seinerzeit bei einem VW-Modell, das eine Testzeitschtift(ich galube es war DM)als nicht empfehelnswert eingestuft hatte-er war eswirklich nicht, wie sich ein paar Jahre und ein paar hundert Unfälle später herausgestellt hatte..
aber wie gesagt, es gibt viele Wege, jeder soll seinen suchen und finden..
Für mich persönlich gilt die grösste Oldtimerzeitschaft Europas als nützliche HIlfe.
G
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die schaut super aus die vorderachse, jörg, wow!
ja, ich verwende auch brantho-korrux, sauteuer aber es wirkt, meilenweit besser als jeder herkömmliche lack, meine meinung.
ich lackiere es aber nur auf zuvor mit dem fertan-ritual (rost mit metallbürtse abflexen, fertan unverdünnt auftragen, 24h wirken lassen, mit viel wasser abspülen, lange trocknen lassen) behandelte flächen. funktioniert wunderbar, es kommt kein rost mehr durch, auch an exponierten stellen die sich nicht wirklich gut entrosten lassen (stahlfelgen...).
stark exponierte stellen (vorderer radkasten, gas/batteriekasten, da wo die blinker sind) spritze ich noch aussen eine schicht mike sanders drüber.
für hohlräume sch****se ich inzwischen auf die fertan-behandlung weil sie nach dem ausspülen ewig nicht trocken werden.
einfach möglichst schön viel mike sanders rein (so geschehen zB bei meiner beddy vorderachse, gesamte längsträger und in das verdammte unterste formrohr rundherum des aufbaues). da rostet jetzt nix mehr... :a115:
das zeug ist leider ziemlich teuer
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nach meinen ganzen renovierungsaktionen die ich in den letzten 3 Jahren durchgeführt habe, komme ich zu dem schluss, dass in wirklichkeit mike-sanders allein die korrosion praktisch stoppt. Die quick'n'dirty methode wäre also MS auf nicht ganz gut gesäuberte exponierte stellen und in hohlräume zu spritzen und passt schon. sieht halt nicht so schön aus (weil noch immer rostfarben) - und ist somit für TÜV-Überprüfer und Oldtimer-Gutachter zu wenig ;(
und ist halt auch nicht abriebfest, zweiter nachteil
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Hast also auch das Testsieger-Produkt verwendet.Man muss halt noch einen Aspekt berücksichtigen: einen wertvollen Oldtimer zu restaurieren geht enorm in's Geld, für die Summe, die da ohne mit der Wimper zu zucken aufgewendet werden, kann man sich wahrscheinlich zwei Dutzend Beddies mit heutgem Kurs kaufen.Der Oldtimer hat aber dann in der Erhaltungsklasse 1- oder auch +2 oft einen 6-stelligen Wert, nicht so aber unsere Fahrzeuge..
Daher ist halt gut zu überlegen was man wofür reinbuttert, mehr wird er kaum wert, also bleibe einzig und allein ich, für den das Geld ausgegeben wird-ICH will ihn sehr lange behalten, dann sind so Superrenovierungen wie von Jörg etc.durchaus gerechtfertigt.
G
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hallo egon, schön das du wieder mehr postest, gruss nach klo..burg!
ja ich gebe dir recht.
das grundproblem beim bedford ist schon, dass die teile immer weniger werden.
da hat man dann einen superrenovierten oldie und die teile werden immer weniger und super-teurer oder sind ohne enormen aufwand (englandfahrt...) nicht mehr zu kriegen.
das ist beim mercedes schon genial, da gibt es ein oldtimer-center in augsburg wo mann immer sicher alle teile kriegt bzw. sind noch millionen von schlachtteilen in DE sicher verfügbar, insofern ist zB ein MB oldi eine bessere "anlage" (man wird ihn sicher immer wieder auf die beine kriegen)
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... :c024:
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DU hast schon recht, hinsichtlich Ersatzteilen hast Du ja wirklich viel Erfahrung.
Nur die meisten Probleme lassen sich auch beim Bedford-einmal von merry old England abgesehen,schon auftreiben, weil es meist irgendwelche Normteile sind.
Was man nicht bekommt, kann man oft machen, abändern,umarbeiten, man muss nur wissen wer was wo hat oder machen kann.Die Kosten sind halt etwas höher, aber das hält sich in Grenzen-meine bisherige Erfahrung.
Ein Beispiel: ich liess kürzlich eine sehr alte wertvolle Empirekredenz restaurieren(unglaublich was für tolle , sehr günstige Leute da zu finden sind-per Mundpropaganda..)aber leider fehlte ein 250 Jahre alter Messinggussteil-oje dachte ich ,wie kann man da wohl Ersatz bekommen, sowas z.B selbst anfertigen ist fast unmöglich, viel zu komplizierter Aufbau..
Eine Spezialfirma war die Lösung: die machen das mit einer interessanten GUsstechnik, das Teil kostete 65 Euro, wobei 50 Euro für die Form, die ich jetzt habe ,aufzuwenden waren.
Ich war wirklich überrascht wie preiswert das ist, abgesehen von der Form kommt jetzt ein Rohling auf 15 Euro, die Arbeit ist tadellos, die meisten Besucher müssen sehr genau hinsehen um die "Neue" zu erkennen.Ich denke die Stücke lassen sich jetzt auch verkaufen, alte MÖbel werden oft restauriert..
Ich wollte an diesem Beispiel zeigen, es lässt sich fast immer eine Lösung finden, das Problem beim Bedford ist einfach sein geringer Wert als Oldtimer, da kannst reinstecken was Du willst, kein Mensch wird z.B mehr als 5,000.- Euro zahlen-die selben Leute legen aber für eine älteren, als Camper viel schlechteren VW-Bulli locker 12-17,000.- Euronen hin-siehe die Preise im "Oldtimermarkt."
G
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hi klaus,
nix gegen schön öl- und fetteingesaute unterböden. ich kenn das noch aus einem meiner früheren leben: langzeiteinlagerung von kfz-technik.
beim vorfahren beim tüv aber nicht so ganz zielführend ... :c007:
der von mir verwendete lack legt sich wie ein haut über die dinge. könnte also fast wie ein schrauben-sicherungslack wirken und bei montagearbeiten etwas hinderlich sein. da hast du nicht ganz unrecht. ich hoffe aber, nicht allzu oft da dranzumüssen.
ji egon & co (thema: oldtimerwert)
der hymer ist für die nummer "schrott kaufen - aufpolieren - teuer weiterverkaufen" ungeeignet. der spekulative oldtimermarkt findet ausserhalb des wohnmobilmarktes statt (und ist gerade auch wieder deutlich am boden). ein altes womo aufzubauen ist immer mit sehr individuellen zielstellungen verbunden und hat wohl nichts mit wertgewinn zu tun. wer sich mit dem alten hymer beschäftigt ist hier noch deutlich auf der preiswerten seite unterwegs. schaut euch mal die jungs und mädels der leerkabinenaubauerzunft an oder die leute, die auf 8x8 man aufbauen. da kommen etwas andere summen zusammen und für diese individuellen kisten gibts auch keinen markt. die bauen auch nur für sich (und fühlen sich wohl dabei).
schönen abend
jörg
p.s.: hat sich der themenstarter eigentlich nochmal gemeldet?
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Ne, ich glaub er hat aufgegeben.
Rüdiger
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das mäandern, weg vom startthema, ist schon manchmal schwierig bis nervig ... :c033:
jörg
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Na ja Jörg, wie wären wir sonst an den Super-Prospekt oder eine ganze Reihe von
interessanten Infos gekommen?
Jedenfalls viel Glück und Spass beiDeinem "Vorzeigeprojekt", jetzt müsste er doch irgendwann auf die STrasse kommen?
Ich habe inzwischen schon so viel Luft bei old Beddle, dass ich mich mit eher verspielten Projekten wie einer Hausbar und einem Kleinzeugablageschränkchen in den rückwärigen Ecken beschäftige
G
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hi egon,
ich meinte mit dem manchmal unzweckmässigen weg-mäandern: im nachgang ist es oft schwierig über die suchfunktion aus alten beiträgen sinnhafte infos zu bekommen, da man(n) sich fast immer durch nicht dem thementittel entsprechende beiträge durchschlagen muss (womit ich hiermit einen beitrag geleistet habe :a136: )
ja, dies jahr soll das schätzchen auf die strasse. meine zeitreserven für die bastelei sind etwas arg eingeschränkt. seit november bin ich stolzer vater eines grandiosen sohnes. das ist gerade prio 1. hymer hat prio 5 oder so ...
jörg
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Ja Jörg,
da hast Du recht.
Habe unlängst versucht über die Suche etwas herauszufinden, dabei musste ich mich durch so Einiges durchkämpfen. :a136:
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Hallo Jörg,
unseren herzlichen Glückwunsch, primär natürlich zum Sohnemann, aber auch zum
geplanten Stapellauf....
Übrigens, wie ich diesen Messingteil machen liess,hatte ich kurz die Idee, so eine
Art Plakette aus Messing giessen zu lassen, so als eine Art "Klubabzeichen", bei dem dann noch eine Email(oder Lack)auflage folgt.
G
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Hallo,
hier ist der Themenstarter. Ich bin der Diskussion gefolgt und möchte mich für die zahlreichen Tipps bedanken. Ich werde dann am Wochenende ein wenig basteln. :c024:
Viele Grüsse
Dietmar