Bedford Blitz Forum
Diverses => Small Talk => Thema gestartet von: Bedford Blitzi am Oktober 23, 2009, 20:35:29 Nachmittag
-
He Schrauber,
hatte diese Woche mal wieder einen Hymer per ADAC bekommen, mit Hinterachsschaden.
An ALLE das Radlager wird mit einem Schrumpfring gehalten, das ist KEIN Schweissring. Niemals anschweissen, das kann Tötlich enden.
Da hat doch tatsächlich ein Top schrauber den Schrumpfring angeschweisst, und genau an der Schweissnaht ist die Steckachse gebrochen. Ich mach morgen mal ein Foto von der Achse. Das ist wirklich kein Spass, wer sowas macht und dann das Fahrzeug verkauft sitz schon mit einem Bein im Knast. Da ist zwar nicht weiter passiert, hätte aber auch anderst ausgehen können.
Rüdiger
-
RÜdiger:
Du hast recht, den Ring sollte man nicht anschweissen zumindest nicht laienhaft, es geht schon, aber dazu gebe ich hier keine Anleitung.
ABER:die ganze Konstruktion ist so ein Mist, dass das Abreissen einer Achse auch ohne Fehler beim Schrumpfring möglich ist-
das war bei mir den Fall, eine nagelneue, extra besorgte Achse die rund 700 Euro plus Einbau in einer Fachwerkstätte gekostet hat, ist einfach beim Rollen mit Standgas von einer Zapfsäule zur Anderen abgerissen-lt. Gutachten Schwingungen der 3. und 4. Ordnung haben sie zerstört.Warum wohl haben die Hymer 581 eine 3-Kg schwere Scheibe an der Kardanwelle als Schwingungsdämpfer-ich habe die im Bedfordhandbuch nicht gefunden!
Die Achse selbst ist mir zweimal ausgefahren, beim 2. mal hatte ich ca 70 drauf und konnte mit Nichts mehr bremsen, nur der Hymerradkasten hat verhindert, dass die Achse vollständig ausfährt, so ist der Reifen mit irrem Kreischen am Radkasten geschliffen und als die Karre endlich zum Stillstand kam hat es den Reifen zerrissen..
Das bemerkenswerte war, ich hatte vorher wegen überhitzter HInterbremse-die gar nciht betätigt worden war, -den ÖAMTC gerufen und der gab ausdrücklich die Erlaubnis zur weiterfahrt! Der Vorfall-mit Kind an Bord passierte dann 3 km weiter im Sonnntagabend-rückflutverkehr (das war dann auch die Grundlage für eine Schadenersatzforderung , gem §§ 1291 ABGB-dem Sachverständigenparagraphen bekam ich recht-daher Vorsicht bei heiklen ratschlägen!) :o :o
-
Ich finds geil was die Pfuscher immer so alles fabrizieren ;D ;D ;D ;D
-
Die Pfuscher sind hier eindeutig Hymer, weil die genau gewusst haben dass das Fahrgestell nicht mit dem langen Aufbau des 581-er harmoniert-und was haben sie gemacht?
Nix! die haben die Leute einfach fahren lassen!
-
Hat ja keiner behauptet das Bedford fahren für jedermann ist ;)
Schon krass was manche so bauen in ihrer Garage.
-
So hier zwei Bilder.
Um so öfter ich mir das betrachte, kommt es mir vor als hätten die die Steckachse zersägt um das Radlager zu wechseln und dann wieder zusammen geschweisst.
So blöd kann doch niemand sein.
Rüdiger
-
So hier zwei Bilder.
Um so öfter ich mir das betrachte, kommt es mir vor als hätten die die Steckachse zersägt um das Radlager zu wechseln und dann wieder zusammen geschweisst.
So blöd kann doch niemand sein.
Rüdiger
-
heftig ... hätte auch woanderst als auf deinem hof enden können :P
-
Das hat woanderst geendet, der kam mit dem ADAC.
Das hätte richtig ins Auge gehen können.
Rüdiger
-
Schrumpfen Kleben (bei etwas mehr Spiel) aber niemals schweissen damit ist die festikeit hin und alles nur noch glück.
-
Das hätte richtig ins Auge gehen können.
Naja der Graben war ja auch gemeint ..... ::)
-
Eigentlich ist dem Wagen gar nichts passiert, ausser das er keinen Antrieb mehr hatte.
Der "Schweissring" hat das Lager und die Welle ja fest zusammengehalten, wie man auf dem Bild sieht. Möglich, dass das Hinterrad ein wenig schief dahing, aber ansonsten müsste der Wagen ja noch rollfähig gewesen sein.
Ein Mercedes-LKW-Mechaniker hat mir erzählt, dass sie bei den alten LLKW-Modellen mit Schrumpfring diese auch immer geschweisst hätten. Wahrscheinlich aber nur ein Punkt zur Fixierung. Der hier im Faden hats halt übertrieben mit dem Schweissen. Weil Aufschrumpfen muss man das Teil sowieso, sonst gehts ja nicht hinauf.
lg Helmut
-
Um so öfter ich mir das betrachte, kommt es mir vor als hätten die die Steckachse zersägt um das Radlager zu wechseln und dann wieder zusammen geschweisst.
genau das haben die gemacht, ich bin mir sicher
-
genau das haben die gemacht, ich bin mir sicher
Glaub ich nicht. Sieht wie eine Bruchfläche aus.
lg Helmut
-
Hallo,
ich hatte genau so einen Steckachsenbruch.
Das Rad blieb zum Glück auch bei unserem Hymer an der Stelle wo es hingehört.
Ich vermute das die 2,8t doch sehr häufig überschritten wurden, z.B. 4 Fahräder, 4 Personen mit Gepäck + Proviant usw...
Gruss
Bernd
-
Nein Bernd, hier liegt die unheimliche Sauerei bei Hymer:die haben ganz genau gewusst was los ist und haben das Maul gehalten und wahrscheinlich Beamte bestochen:ich wollte dem Sche---_Hofrat in Salzburg an's Leder aber der Mistkerl war schon in Pension: der hat doch glatt den 581-er mit 2020 (kein Schreibfehler) EIgengewicht typisiert und 680 KG NUtzlast zugelassen, also 6 Personen samt Gepäck
Nur mit einem fiesen Trick hat Hymer dann die Verantwortung auf den Benützer abgewälzt: fahre vor jeder Ausfaht auf eine Waage!
Anlässlich der Neuzulassung mit der Mercedesachse habe ich reinen Tisch gemacht und den wirklich leeren Hymer gewogen, neu dazu war die 2.Feder, die Dachgalerie samt Aufstieg und die Anhängerkupplung-alles zusammen keine 80 KG!
Das Gefährt wiegt aber fast 2400 KG leer!!
Jetzt kauf ein Ahnungsloser dieses Gerät , der bestechliche Hofrat oder wer sonst schreibt zu niedrige Gewichte in die Papiere-aber der Endverbraucher, der natürlich nicht jedes mal auf die Waage fährt, glaubt 4 Leute und Geepächk und SPrit und Wasser und Gas und Lebensmittel etc. geht sich locker aus-dabei ist er schon um 3-400 Kg drüber------und er hat den schwarzen Peter wenn etwas passiert. >:( >:(
-
Die Trickserei mit dem Gewicht ist von den 70 ern bis in die 90er in Deutschland normal gewesen. Fast alle Wohnwagen und die meissten Wohnmobile waren schon beladen wenn die Betriebsmittel Wasser und leichtes Gepäck an Bord war. Gelenkt werden durfte dann nur noch mit Fernbedienung. Dazu musste aber denke ich keiner bestochen werden. Oder ist da vielleicht eine Generation rech in Rente gegángen ::) . Kann alles sein aber war normal und wusste eigentlich jeder der schon mal eine Brückenwaage genutzt hat.
Ralf
-
Das läuft doch heute noch genauso, schau mal auf eine Wohnwagenmesse wie z.B die Campa in Tulln da wird getrickst um unter 3500 kg zu kommen-bei uns die Grenze für Autobahnvignette und Führerschein "B", darüber heisst es eine Mautbox einzubauen und einen LKW-Führerschein mit laufender Untersuchung zu besitzen.
Na eh, klar dass da wieder das alte Spiel mit der langsamen Waage gegen cash weiterläuft-zu kukrativ ist das Geschäft mit wohlhabenden Rentnern...
Der Trick ist im Prinzip ja ganz simpel: um eine Typenzulassung -oder Einzelgenehmigung zu bekommen bedarf es diverser Unterlagen, wie techn. Gutachten über Bremsen, Licht, Abgas und einer Unterlage über das gewicht, der sog. Wiegekarte, ausgestellt von einer öffentlichen Brückenwaage-
Dort fahre ich jetzt z.B. mit einem Hymer Kennzeichen WIen 12 AB hin, lasse ihn wiegen und hinterher habe ich eine Bestätigung
über das Gewicht des KFZ mit diesem Kennzeichen-ob "zufällig" ein anderer Wagen oder eine leere Hülse gewogen wurde, interessiert den wiegenden nicht.schon gar nicht wenn ein Geld schein den Vorgang beschleunigt-für die Kaffeekasse nennt man das...
Der Herr Hofrat, der diese Wiegekarte bekommt hat nicht die Aufgabe dieses Dokument nachzuprüfen-wo kämen wir denn da hin?
So kommt eben dann ein Bescheid zu Stande , Basis: die Wiegekarte...